Gurkil will nach Spanien: und andere verrückt-fröhliche Freundschaftsgeschichten
Von Kerstin Möller
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Über dieses E-Book
Gurkil, Pipps, Mia und alle anderen kleinen Helden dieser Geschichten erleben, dass Freunde und Freundschaft überall sein können - ganz egal, wer oder wie man ist!
Kerstin Möller
Kerstin Möller schreibt am liebsten Kurzgeschichten. Im Mai 2014 ist ihr erstes Kindergeschichtenbuch "Gurkil will nach Spanien" erschienen. Sie lebt im Kreis Stormarn.
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Buchvorschau
Gurkil will nach Spanien - Kerstin Möller
Gurkil will nach Spanien
Im tiefen Kieseberger See lebt Gurkil. Gurkil ist ein kleines Seemonster und wohnt schon seit genau einhundertdreiundsechzig Jahren in diesem See. Er hat einen runden Kopf mit zwei spitzen Ohren, große gelbe Augen und ein breites Maul. Außerdem einen länglichen Körper, vier kräftige Beine mit Schwimmfüßen und er ist gurkengrün. Daher hat er auch seinen Namen. Am liebsten schwimmt Gurkil stundenlang durch seinen See, lässt beim Tauchen Luft durch seine Nasenlöcher blubbern oder spielt mit den Enten Willi und Wilma und anderen Wasservögeln am Ufer Verstecken. Gurkil kann sich keinen schöneren Platz vorstellen, als seinen See. Aber er kennt auch gar keinen anderen.
Eines Tages, als Gurkil am schilfbewachsenen Seeufer vor sich hin döst, landen zwei Störche in der Nähe und unterhalten sich.
„Es wird langsam Zeit", hört Gurkil einen Storch sagen.
„Ja, morgen sollten wir losfliegen", antwortet der andere Storch.
„Ich freue mich schon riesig auf Spanien, da müssen wir unbedingt wieder einen Stopp machen! Die Wärme, das Meer, die Palmen – ach, ich kann es kaum abwarten, dort wieder zu landen!"
„Mir gefällt das Gebirge am besten, die Pyrenäen!"
Gurkil staunt. Wovon reden die beiden Störche denn da? Von Spananien und Püree? Was ist denn das? Und vor allem, wo ist das? Gurkil schiebt sich durch das Schilf zu den Störchen hin.
„Hallo", sagt er, „ich habe gehört wie ihr von Spananien und Püree gesprochen habt. Wo gibt es das denn alles?"
Die beiden Störche schauen ihn erstaunt an, dann lachen sie.
„Wir haben von Spanien und den Pyrenäen gesprochen!, sagt der größere der beiden Störche, „dort landen wir gerne mal auf unserem Flug nach Afrika.
Gurkil ist verwirrt. Spanien, Afrika, davon hat er noch nie etwas gehört. Seine Welt besteht nur aus dem Kieseberger See mit dem Schilfrand, den Sträuchern, Bäumen und Wiesen drum herum und dem kleinen Sandhügel hinter der Senke im Norden. Fragend schaut er die beiden großen Vögel an.
„In Spanien ist es noch herrlich warm, wenn hier schon der Herbst kommt, erzählt der größere Storch, „das Meer ist kristallblau, die Strände schneeweiß und überall stehen Palmen!
„Und die Pyrenäen sind ein wunderschönes Gebirge mit riesigen schwarzen Bergen, die über dreitausend Meter hoch sind. Dort oben liegt immer Schnee, auch wenn es unten im Tal warm und sonnig ist!", schwärmt der kleinere Storch. Gurkil staunt. Hohe Berge, blaues Meer, weißer Strand und Palmen – so etwas gibt es hier am Kieseberger See nicht. Und die Wärme des
