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Das Rätsel des Lebens bleibt ein Geheimnis
Augustus - Krieg und Frieden: Aufruhr und Bürgerkrieg
Wissenschaftsgeschichte: Wolfgang Pauli: Ein Portrait
Hörbuchreihen30 Titel

uni auditorium

Bewertung: 4 von 5 Sternen

4/5

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Über diese Serie

Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert.

ENDLICHE ABWÄGENDE VERNUNFT
Handle so, dass du durch dein Handeln die konkrete Freiheit der von deinem Handeln Betroffenen nicht grundlos einschränkst und dass du sie in dem Ausmaß, als die anderen auf dich angewiesen sind und es dir möglich ist, förderst. Wann ist die Einschränkung der Freiheit eines anderen berechtigt? Nach welchen Kriterien ist zu entscheiden, ob es dem Handelnden zumutbar ist, einem anderen zu helfen?
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum27. März 2024
Das Rätsel des Lebens bleibt ein Geheimnis
Augustus - Krieg und Frieden: Aufruhr und Bürgerkrieg
Wissenschaftsgeschichte: Wolfgang Pauli: Ein Portrait

Titel in dieser Serie (100)

  • Wissenschaftsgeschichte: Wolfgang Pauli: Ein Portrait

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    Wissenschaftsgeschichte: Wolfgang Pauli: Ein Portrait
    Wissenschaftsgeschichte: Wolfgang Pauli: Ein Portrait

    Wolfgang Pauli (1900-58) wird von seinen Fachkollegen in einem Atemzug mit Isaac Newton und Albert Einstein genannt. Der bezeichnete Pauli als seinen "geistigen Sohn". Die Wissenschaftsgeschichte hat Pauli lange Zeit vernachlässigt. Wer den Grund dafür sucht, kann ihn in Paulis Bemühen finden, die Rolle des Unbewussten in der Physik und die Bedeutung von Träumen in der Entstehung wissenschaftlicher Weltbilder zu erfassen. Für Pauli besteht eine wissenschaftliche Methode darin, das Unbewusste zu aktivieren und zu hoffen, dass es das geeignete "malende Schauen" in Gang setzt, aus dem die Begriffe hervorgehen können, mit denen wir unser Verstehen ausdrücken.

  • Das Rätsel des Lebens bleibt ein Geheimnis

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    Das Rätsel des Lebens bleibt ein Geheimnis
    Das Rätsel des Lebens bleibt ein Geheimnis

    Es gehört zu den festen Ansichten über die Naturwissenschaften, dass sie in der Lage sind, Rätsel endgültig zu lösen. Als die Struktur des Erbmaterials in Form der berühmten Doppelhelix entdeckt wurde, teilten die zuständigen Forscher mit, sie hätten das Rätsel des Lebens gelöst. In dem Vortrag wird gezeigt, weshalb das Rätsel des Lebens stets ein Geheimnis bleiben wird. So wie eine gute Antwort der Wissenschaft weitere Fragen liefert. Wissenschaft verwandelt eine geheimnisvolle Natur in eine noch geheimnisvollere Antwort und das ist gut so. Denn dann versorgt uns die Wissenschaft mit dem Gefühl für das Geheimnisvolle. Das ist das Schönste, was Menschen passieren kann.

  • Augustus - Krieg und Frieden: Aufruhr und Bürgerkrieg

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    Augustus - Krieg und Frieden: Aufruhr und Bürgerkrieg
    Augustus - Krieg und Frieden: Aufruhr und Bürgerkrieg

    Augustus, durch Testament der Sohn Caesars, rang alle seine Rivalen im Kampf um die Macht in einem fünfzehnjährigen Bürgerkrieg nieder und machte der alten Republik den Garaus. DER MONARCH Seine Macht gründete der Herrscher auf die Legionen, auf die Zustimmung Italiens und das Bündnis mit den politischen Eliten Roms. Die Untertanen in den Provinzen feierten ihn als Befreier von Ausbeutung und Not und stellten ihn den Göttern gleich. DER HERR DES KRIEGES Dem Mittelmeerraum gab Augustus den lang ersehnten Frieden. Jenseits der Grenzen des Imperiums führte er Krieg wie kein zweiter Römer vor oder nach ihm. Er erweiterte das Weltreich vom Atlantik bis zum Euphrat, vom Nil bis zur Donau. Die Herrschaft Roms über die Welt schien durch ihn für die Ewigkeit gegründet.

  • Naturwissenschaft und Religion 05: Der Anfang aller Dinge: Der Menschen Anfang - und Ende?

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    Naturwissenschaft und Religion 05: Der Anfang aller Dinge: Der Menschen Anfang - und Ende?
    Naturwissenschaft und Religion 05: Der Anfang aller Dinge: Der Menschen Anfang - und Ende?

    Der Mensch Anfang und Ende - Naturwissenschaft und Religion mit Prof. Dr. Hans Küng. Genetisch wie in seinem Sozialverhalten lässt sich die Entwicklung des Menschen aus tierischen Vorfahren ableiten. Auch der menschliche Geist fiel vor 200.000 Jahren, als das "Menschsein" begann, nicht vom Himmel. In mehreren Stufen entwickelte sich das Gehirn zu seiner heutigen, faszinierenden Ausformung, seiner Komplexität der Abermilliarden Neuronen-Verknüpfungen - wohl mehr als es Sterne im Universum gibt. Noch gibt es keine empirisch überprüfbare Theorie über die Zusammenhänge von Gehirn und Geist. Bewusstsein und Willensfreiheit werden gegensätzlich diskutiert. Was ist das "Ich"? Wie entwickelten sich aus dem Ego Sozialverhalten und Empathie? Liegt ein Ur-Ethos aller Menschen dem Weltethos zugrunde? Der direkten Erfahrung nicht zugänglich sind Anfang wie auch Ende des Universums, der Menschheit wie auch jedes Einzelnen von uns. Gott als letztes Ziel der Ziele. Der Mensch hat die Wahl.

  • Was ist Leben? - Vielfalt und Innovation: Vorlesung von Prof. Dr. Berthold Hock

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    Was ist Leben? - Vielfalt und Innovation: Vorlesung von Prof. Dr. Berthold Hock
    Was ist Leben? - Vielfalt und Innovation: Vorlesung von Prof. Dr. Berthold Hock

    ENTSTEHUNG UND ENTFALTUNG DER LEBEWESEN Einfachste Lebensformen sind als Mikrofossilien aus einer Zeit vor fast 3,5 Milliarden Jahren erhalten. Über die Entstehung von Leben lässt sich aber nur spekulieren. Dagegen gibt es gesicherte Erkenntnisse zur Entwicklung der Lebewesen. ARTENVIELFALT UND ÖKOLOGIE Die ungeheure Vielfalt der Lebewesen mit geschätzten 5 bis 30 Millionen Arten trägt wesentlich zur Stabilität unserer Biosphäre bei. Der Eingriff des Menschen in die Ökosysteme bedeutet eine massive Bedrohung für das gesamte Leben auf der Erde. BIOLOGIE ALS MOTOR INNOVATIVER ENTWICKLUNGEN Die Bionik bezieht Anregungen für technische Anwendungen aus biologischen Strukturen und Prozessen. Ausgehend von der Gentechnik trägt die moderne Biotechnologie erheblich zum Einsatz biologischer Prozesse in den Bereichen Medizin, Pharmazeutik, Umwelttechnik und Ernährung bei. AUSBLICK Die Frage "Was ist Leben?" hat nichts von ihrer Aktualität verloren. Bedeutende Wissenschaftler haben mit ihren visionären Antworten neue Teilgebiete der Biologie begründet. Erhebliche Zweifel bestehen jedoch, ob überhaupt eine vollständige und zugleich widerspruchsfreie Antwort möglich ist. Wichtiger vielleicht ist Albert Schweizers Bekenntnis: Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat die Menschheit keine Zukunft.

  • Das Alter in der Literatur: Kulturgerontologie

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    Das Alter in der Literatur: Kulturgerontologie
    Das Alter in der Literatur: Kulturgerontologie

    Die Literaturgeschichte bietet viele Beispiele für Lob und Fluch des Alters. Bei Autoren wie Montaigne, Shakespeare oder Goethe finden wir Einsichten, die durch die moderne Altersforschung verifiziert wurden. Ein Reigen von verschiedenen Altersbildern der Literaturgeschichte liefert Anregungen und Material, um das eigene Altern zu reflektieren.

  • Die Wirklichkeit des Geistes: Das Leib-Seele-Problem

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    Die Wirklichkeit des Geistes: Das Leib-Seele-Problem
    Die Wirklichkeit des Geistes: Das Leib-Seele-Problem

    Mit dem Wort Philosophie verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DES GEISTES Schon die Denker der Antike fragten sich, ob die Seele vom Körper verschieden sei, vielleicht sogar den Tod des Körpers überleben könnte. Wie kommt es, dass unser Gehirn etwas erlebt und fühlt? Hat der menschliche Geist eigenständige kausale Kräfte oder ist er nur ein wirkungsloses Nebenprodukt des Gehirns? Können die Gesetze der Physik vom Geist außer Kraft gesetzt werden? Drei klassische Positionen werden dargestellt und kritisch hinterfragt: Dualismus, Identitätstheorie und der Materialismus, der die Existenz des Geistes leugnet.

  • Tempel, Kulte, Götter: Die Religion der Griechen

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    Tempel, Kulte, Götter: Die Religion der Griechen
    Tempel, Kulte, Götter: Die Religion der Griechen

    Die griechische Religion wird vor allem unter drei Gesichtspunkten greifbar: den religiösen Orten, den religiösen Handlungen und den Vorstellungen über die übermenschlichen Mächte, wie sie sich in den Götterbildern manifestieren. Im Zentrum stehen die Bedeutung der Tempel, die Opferriten, durch die der Mensch mit dem Göttlichen in Verbindung trat und es als omnipräsenten Teil seiner Lebenswelt erfuhr sowie die einzelnen Gottheiten, die sich in überirdisch schönen Bildern des Menschen verkörperten.

  • Asien und Europa: Konkurrenz oder spirituelle Synthesen? Vorlesung

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    Asien und Europa: Konkurrenz oder spirituelle Synthesen? Vorlesung
    Asien und Europa: Konkurrenz oder spirituelle Synthesen? Vorlesung

    Historisch, geografisch und religionsgeschichtlich - wo liegen die Grenzen von Orient und Okzident? Europäische Aufklärer waren von China und Indien fasziniert, Humboldt von der indischen Literatur tief beeindruckt. Der Buddhismus inspirierte Schopenhauer ebenso wie Hesse. Offene Fragne des rational, naturwissenschaftlichen Denkens, der Trennung von Geist und Materie fanden Gegenmodelle in der Einheit der Natur, von geist und Materie in einem Lebensprinzip (Prana oder Chi). Heute werden auch im Westen Materie und Geist nicht mehr als Ausschließlichkeiten empfunden - die Welt ist ein nicht-dualistischer Zusammenhang von Mikro- und Makrokosmos. Fruchtbar der Nährboden für die Heilehre des Ayurveda, des Yoga und Zen. Spiritualität als gemeinsames Bindeglied von Asien und Europa.

  • Physiologische Psychologie: Wie viel Gedächtnisverlust verträgt das Alter?

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    Physiologische Psychologie: Wie viel Gedächtnisverlust verträgt das Alter?
    Physiologische Psychologie: Wie viel Gedächtnisverlust verträgt das Alter?

    Gedächtnis und andere kognitive Funktionen nehmen mit zunehmendem Lebensalter ab. Erklärt wird, welche Gedächtnisbereiche hiervon besonders betroffen sind, warum Erinnerungen nur selten verloren gehen, man aber trotzdem Probleme hat, an sie heranzukommen und was "altersübliches" Vergessen von "leichten kognitiven Störungen" unterscheidet, die in Demenz münden können. Besonderer Wert liegt auf der Verknüpfung zwischen Emotion und biographischen Erinnerungen. Dabei zeigt sich, dass der Gedächtnisabbau relativ starren Regeln folgt. Die Charakteristika der Alzheimer-Demenz, Beginn, Verlauf und Variablen, die den demenzbedingten kognitiven Abbau verlangsamen, werden erläutert. Auch werden andere Demenzformen beschrieben. Die Diagnostik von Gedächtnisstörungen und Demenzen stellen ebenso einen Schwerpunkt dar wie die Beschreibung von Therapiemöglichkeiten.

  • Die Rückkehr des Glaubens: Religionswissenschaft

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    Die Rückkehr des Glaubens: Religionswissenschaft
    Die Rückkehr des Glaubens: Religionswissenschaft

    RELIGIÖSE WANDLUNGSPROZESSE DER GEGENWART Religion ist auf die Tagesordnung westlicher Gesellschaften zurückgekehrt. Denn viele neue Glaubenskonflikte prägen unsere Gegenwart. Wir erleben eine eindrucksvolle Renaissance des römischen Katholizismus, wie nicht zuletzt das große öffentliche Sterben Johannes Pauls II. sowie die hierzulande begeistert aufgenommene Wahl des Systematischen Theologen Joseph Ratzinger zum neuen Papst Benedikt XVI. gezeigt haben. Auch sind wir mit harter, gewalttätiger Religion konfrontiert, vor allem durch islamistische Terroristen. MODERNE RELIGION DEUTEN Viele Religionen haben sich in den letzten Jahrzehnten tief greifend verändert. Auch zahlreiche neue religiöse Akteure prägen nun die pluralen Religionslandschaften der Gegenwartsmoderne. Religionswissenschaftler suchen die zum Teil dramatisch schnellen Wandlungsprozesse im religiösen Feld in Modellen der so genannten Religionsökonomie und Religionsgeographie zu deuten. Hohe Aufmerksamkeit finden derzeit vor allem die erst um 1900 entstandenen "Pfingstkirchen", zu denen weltweit inzwischen mehr als 300 Millionen Christen gehören.

  • Albert Einstein - Ein Portrait

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    Albert Einstein - Ein Portrait
    Albert Einstein - Ein Portrait

    Albert Einstein (1879-1955) kennt jeder, auch wenn er sich kaum für Wissenschaft interessiert. Wir kennen sein Gesicht (das uns die Zunge herausstreckt), seine Friedensliebe und seine Ansicht, dass Gott nicht würfelt. Einstein ist kurz nach dem 1. Weltkrieg zum Weltstar der Wissenschaft geworden, als bei einer Sonnenfinsternis sorgfältige Beobachtungen den Schluss zuließen, dass Einsteins Modell den Weltraum offensichtlich richtig beschreibt. Wir leben Einstein zufolge in einem Kosmos, der zugleich endlich und unbegrenzt ist. Damit ist die Wahrheit so formuliert, dass sie ihr Geheimnis behält. Das Gefühl dafür ist das Schönste, das Menschen erleben können. Um diese Einsichten geht es in diesem Portrait, in dem Einstein als Meister des Wunderns vorgestellt wird.

  • Wissenschaftsgeschichte - Wissen und Glauben: Eine wissenschaftliche Perspektive

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    Wissenschaftsgeschichte - Wissen und Glauben: Eine wissenschaftliche Perspektive
    Wissenschaftsgeschichte - Wissen und Glauben: Eine wissenschaftliche Perspektive

    Papst Benedikt XVI. hat vielfach darauf hingewiesen, dass das Zusammentreffen der biblischen Botschaft und des griechischen Denkens kein Zufall war, und er hat das Aufeinanderzugehen zwischen biblischem Glauben und griechischem Fragen als nötig für die Entwicklung unserer Gesellschaft bezeichnet. Tatsächlich liegt die Kraft unserer Kultur im Wechselspiel von Wissen und Glauben, da beide für sich allein an den ihnen innewohnenden Paradoxien scheitern. Wissen ohne Glauben ist wertlos, Glauben ohne Wissen ist hilflos. Wissen und Glauben zusammen sind erregend und tragfähig.

  • Max Planck

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    Max Planck
    Max Planck

    Max Planck (1858 - 1947) gehört zu den Menschen, vor denen man sich verneigen sollte. Planck war groß als Physiker und sein Name ist - mindestens durch das Plancksche Quantum der Wirkung - unsterblich geworden. Sein Name wird durch die (seit 1948) nach ihm benannte Gesellschaft in alle Welt verbreitet. Er war überzeugend als Philosoph, wobei sein Name hier das stete Bemühen um ein einheitliches wissenschaftliches Weltbild repräsentiert, dessen Grenzen ihm so selbstverständlich waren wie die Qualität seiner Wissenschaft. In der Rede als Rektor der Berliner Universität erklärte Planck im Jahre 1913: "Auch für die Physik gilt der Satz, dass man nicht selig wird ohne Glauben, zum mindesten den Glauben an eine gewisse Realität außer uns."

  • Homer - An den Wurzeln der europäischen Kultur: Fachbereich Alte Geschichte

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    Homer - An den Wurzeln der europäischen Kultur: Fachbereich Alte Geschichte
    Homer - An den Wurzeln der europäischen Kultur: Fachbereich Alte Geschichte

    Jenseits aller Debatten um seine Herkunft oder die Lokalisierung Trojas ist Homer der erste Autor Europas in einem emphatischen Sinne. Seine Wirkung reicht weit über das Publikum im frühen Griechenland bis in die Gegenwart. Für jeden am Altertum Interessierten hält Homer wichtige Einsichten bereit: Die Epen "Ilias" und "Odyssee" schildern in einprägsamen Geschichten das Bild einer ganzen Welt, in der sich das Selbstverständnis nicht nur der Griechen, sondern in wesentlichen Zügen auch der Menschen in der gesamten Antike spiegelt. Seit fast 3000 Jahren hat die bezwingende Poesie der homerischen Erzählungen von Helden und ihren Taten nichts von ihrem Reiz verloren. Sie schildert anthropologische Grundbefindlichkeiten, deren Gültigkeit auch heute unmittelbar evident ist. Homer ist der erste Klassiker Europas.

  • Die Wirklichkeit des spekulativen Denkens

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    Die Wirklichkeit des spekulativen Denkens
    Die Wirklichkeit des spekulativen Denkens

    Mit dem Wort Philosophie verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DES SPEKULATIVEN DENKENS Kann ein rational begründetes Weltbild entworfen werden, das auf spekulativem Denken beruht? Was ist der Gegenstand und die Methode der Metaphysik? Die Methode der am meisten verbreiteten Metaphysik wird dargestellt und von anderen Wissenschaften abgesetzt. Dabei geht es nicht um starre, dogmatische Thesen. Die im Prozess des spekulativen Denkens gestellten Fragen haben oft mehr als nur eine vernünftige Antwort. Die Metaphysik stellt damit sogar einen wesentlichen Bestandteil der kritischen Selbstvergewisserung eines intellektuell redlich gelebten Lebens dar.

  • Antike und moderne Demokratie

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    Antike und moderne Demokratie
    Antike und moderne Demokratie

    Hat die griechische Demokratie einen Platz im modernen Geschichtsbewußtsein? Wie könnte die Brücke aussehen, über die der Historiker von seiner politischen Gegenwartserfahrung aus zu den alten Athenern gelangt? Vom Selbstverständnis der modernen Demokratie aus betrachtet, erscheint die politische Ordnung Athens in klassischer Zeit als etwas weitgehend Fremdes: Der die beiden Epochen trennende Graben scheint nicht überbrückbar zu sein. Man kann jedoch die Wesenszüge der griechischen Demokratie mit den unübersehbaren Problemen und Schwierigkeiten der modernen Demokratie konfrontieren. Deren Hintergründe werden dann deutlicher, und es eröffnen sich Perspektiven für Weiterentwicklung und Wandel.

  • Alte Geschichte: Julius Caesar und das Ende der römischen Republik

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    Alte Geschichte: Julius Caesar und das Ende der römischen Republik
    Alte Geschichte: Julius Caesar und das Ende der römischen Republik

    Julius Caesar und Alexander der Grosse Caesar soll Alexander um dessen militärische Erfolge schon in jungen Jahren beneidet haben: Doch selbst wenn das wohl eine spätere Erfindung war, so waren jedenfalls Caesars Ambitionen ebenso außergewöhnlich wie seine Talente. Der Systemumbruch von der Republik zur Monarchie in Rom ist eng verknüpft mit seinem Wirken. Caesars Aufstieg und der Weg in den Bürgerkrieg Die Karriere Caesars verlief in den gängigen Bahnen, unkonventionell war aber seine hohe Einsatz- und Risikobereitschaft. Als Caesar 59 v. Chr. Konsul wurde, erkannte er die Chance zur eigenen Machterweiterung und nutzte sie gnadenlos aus. Er verletzte dabei grundlegende Spielregeln der Politik und verprellte die Hüter der althergebrachten Ordnung. Der Bürgerkrieg, der 49 v. Chr. ausbrach, hatte seinen Ursprung bereits in den Verwerfungen zehn Jahre zuvor. Caesars Alleinherrschaft und der Untergang der Republik Im Bürgerkrieg setzte sich Caesar militärisch durch. Danach stand er unangefochten an der Spitze des römischen Gemeinwesens. Seine Standesgenossen aus der Führungsschicht erwarteten von ihm die Wiederherstellung der Republik und den Rücktritt. Er aber machte unmissverständlich klar, dass das für ihn nicht in Frage kam. Kurz darauf wurde er ermordet.

  • Europäische Integration: Politikwissenschaft

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    Europäische Integration: Politikwissenschaft
    Europäische Integration: Politikwissenschaft

    GESCHICHTE: Am Anfang standen Krieg, Verwüstung, Leid. Plötzlich machen sich einige Staaten Europas auf, ihre Zukunft gemeinsam zu gestalten. Entlang welcher Leitbilder entwerfen sie dieses Projekt ohne Vorlage? Was sind die wichtigsten Stationen der europäischen Einigung? INSTITUTIONEN: Die politischen Systeme der Nationalstaaten sind vielen von uns ein Begriff. In der Europäischen Union aber wird überstaatlich regiert. Welche Institutionen gibt es und was sind ihre Aufgaben? Was hat die EU-Verfassung mit all dem zu tun? ENTSCHEIDUNGSPROZESSE: Die Europäische Union hat schon heute 27 Mitglieder. Trotz vieler Gemeinsamkeiten hat jedes Land eigene Interessen und Ideen. Wie können diese unter einen Hut gebracht werden? Die Entscheidungsverfahren spielen deshalb eine besondere Rolle. Wie funktionieren sie in der Europäischen Union? Wie können sie weiter verbessert werden? ZUKUNFT: Die Europäische Einigung lässt sich nur aus unserer gemeinsamen Geschichte verstehen. Aber sie ist vor allem eine Aufgabe für die kommenden Jahre und Jahrzehnte. Wo liegt die Zukunft der europäischen Einigung?

  • Brecht und China / Lao Tse: Theologie der Kultur

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    Brecht und China / Lao Tse: Theologie der Kultur
    Brecht und China / Lao Tse: Theologie der Kultur

    Der uralten Tradition Chinas in Literatur, Theater und Philosophie hat Brecht große Beachtung geschenkt. Brecht reflektiert seine Rolle als verbannter Dichter auch im Spiegel großer chinesischer Lyriker wie Tu-Fu und Po-Chüyi (8./9. Jahrhundert). Von besonderer Aktualität wird für Brecht der große chinesische Weise Lao Tse. Mit Lao Tse setzt er auf eine durch den Künstler mit zu befördernde politische Aktivität, in der am Ende die jetzt Schwachen und Ohnmächtigen über die jetzt Mächtigen und Starken siegen werden.

  • Die Wirklichkeit der Substanz

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    Die Wirklichkeit der Substanz
    Die Wirklichkeit der Substanz

    Mit dem Wort Philosophie verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DER SUBSTANZ Die Frage nach der Substanz ist eines der zentralen Themen der Philosophie. Sind nur die Elementarteilchen Einzeldinge und alles andere nichts weiter als Anordnungen von Elementarteilchen? Oder gibt es neue, höherstufige Einzeldinge, etwa eine Zelle oder ein Organismus, die mehr sind als nur die Summe ihrer Teile? Was macht dieses mehr aus? Die Einzeldinge verändern sich in der Zeit. Wie kann etwas dasselbe Einzelding bleiben und sich doch verändern? Ist nicht doch alles beständig im Fluss? Die drei klassischen Positionen werden dargestellt und kritisch hinterfragt: Bündeltheorie, Substratumtheorie und Substanztheorie.

  • Der Stauferkaiser Friedrich II. und seine Zeit

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    Der Stauferkaiser Friedrich II. und seine Zeit
    Der Stauferkaiser Friedrich II. und seine Zeit

    Kaiser Friedrich II. (1212 - 1250) wurde bereits von Zeitgenossen als Staunen der Welt oder Verwandler der Welt bezeichnet. In einer Zeit, in der die Wissenschaften ihren ersten großen Aufschwung in Europa nahmen, in der die höfische Kultur ihren Höhepunkt erreichte und gleichzeitig die Armutsbewegungen die Menschen ergriff, herrschte Friedrich II. in seinem Königreich Sizilien mit strengen Gesetzen. Die Vorlesung bietet ein Panorama der vielfältigen religiösen, kulturellen und politischen Komponenten, von denen Europa in neuartiger Weise befruchtet wurde.

  • Die deutsche Revolution 1989/90

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    Die deutsche Revolution 1989/90
    Die deutsche Revolution 1989/90

    Schon den Zeitgenossen war klar: 1989/90 erlebten sie einen jener Momente, in denen die Geschichte, wie Jacob Burckhardt schrieb, plötzlich in furchtbare Schnelligkeit gerät: Entwicklungen, die sonst Jahrhunderte brauchen, scheinen in Monaten und Wochen wie flüchtige Phantome vorüberzugehen und damit erledigt zu sein. Der Zusammenbruch des Ostblocks, das Ende der DDR und die Wiedervereinigung Deutschlands beendeten eine Epoche, die im Zeichen der Weltkriege und des Ost-West-Konflikts gestanden hatte, und stießen die Tür in ein neues Zeitalter auf. Andreas Rödder erzählt die Geschichte der Wiedervereinigung - von der Bürgerbewegung in der DDR bis auf das Parkett der internationalen Diplomatie: · Revolution in Deutschland? · Das Ende des SED-Staates · Die nationale Wende · Staatengemeinschaft und deutsche Frage · Scharnierzeit · Einheit durch Beitritt · Deutsche Einheit und Weltpolitik · Die deutsche Einheit in der Geschichte

  • Die Wirklichkeit des Abstrakten: Universalienproblem

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    Die Wirklichkeit des Abstrakten: Universalienproblem
    Die Wirklichkeit des Abstrakten: Universalienproblem

    Mit dem Wort Philosophie verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DES ABSTRAKTEN Das Universalienproblem ist eines der großen Schlachtfelder der abendländischen Geistesgeschichte. Gibt es neben den konkreten Einzeldingen in Raum und Zeit auch noch eine Dimension des Allgemeinen, Abstrakten und Überzeitlichen? Ist die Mathematik eine Wissenschaft, die den Bereich des Abstrakten erforscht? Können wir das Verstehen von Sprache nur erklären, wenn wir einen Bereich der Ideen annehmen, der von einem verstehenden Sprecher geistig erfasst wird? Die drei klassischen Antwortversuche auf diese Fragestellungen: Platonismus, Konzeptualismus und Nominalismus.

  • Kosmos Gehirn: Hirnforschung im 21. Jahrhundert

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    Kosmos Gehirn: Hirnforschung im 21. Jahrhundert
    Kosmos Gehirn: Hirnforschung im 21. Jahrhundert

    Die Hirnforschung hat in den vergangenen Jahren einen großen Aufschwung erfahren und wird von vielen als die wichtigste Forschungsdisziplin der Zukunft angesehen. Entsprechend hoch sind die Fördermittel für die Forschung und das Interesse der Öffentlichkeit. Zunächst wird in den Aufbau des Gehirns und seine Funktionsprinzipien eingeführt. Davon ausgehend werden die drei Hauptgründe für den Boom der Hirnforschung dargestellt: Zum ersten die Erkrankungen des Gehirns, die vor allem durch die hohen Kosten und die Zunahme der Erkrankten zum gesellschaftlichen Problem werden. Erläutert werden vor allem die Alzheimer-Erkrankung und die Therapieansätze von Hirnerkrankungen durch Stammzelltechnologien. Zum zweiten die Möglichkeit der Entwicklung neuer Produkte, die durch die Ergebnisse der Hirnforschung entstehen können. Die Unterschiede zwischen Gehirn und Computer, die Ansätze zur direkteren Verbindung von Gehirn und technischen Geräten und die Entwicklung von Substanzen zur Verbesserung der Hirnleistung werden vorgestellt. Zum dritten das Selbstbild des Menschen, das durch die Ergebnisse der Hirnforschung beeinflusst wird. Insbesondere die Frage nach dem freien Willen und die Grenzen der neurowissenschaftlichen Möglichkeiten werden bei dieser Fragestellung dargestellt.

  • Grenzen des Wissens und der Wissenschaft: Vorlesung

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    Grenzen des Wissens und der Wissenschaft: Vorlesung
    Grenzen des Wissens und der Wissenschaft: Vorlesung