Das Inventar der Stille - Warum wir erst alles verlieren müssen, um uns selbst zu finden.
Von Antoine Santiago
()
Über dieses E-Book
Was bleibt von dir übrig, wenn der Lärm der Welt verstummt?
Lukas Wegner hat alles, wovon andere träumen: Eine steile Karriere in der Frankfurter Finanzwelt, Macht, Prestige und einen Terminkalender, der keine Lücken lässt. Doch hinter der glänzenden Fassade seines Erfolgs wuchert ein fremdes Geräusch – ein konstantes, inneres Rauschen, das ihn langsam betäubt.
Als ein mysteriöser Brief ihn in ein vergessenes Dorf tief in den Alpen führt, ahnt er nicht, dass er sein altes Leben an der Schwelle abgeben muss. Im "Haus des Inventars" trifft er auf Elias, einen Mann, der keine Bilanzen kennt, sondern nur die nackte Wahrheit der Existenz. In der absoluten Stille der Berge wird Lukas mit der schmerzhaftesten aller Fragen konfrontiert:
Hast du dein Leben gelebt – oder hast du es nur verwaltet?
"Das Inventar der Stille" ist eine packende Reise zu den eigenen Wurzeln. Ein Buch für alle, die im Hamsterrad des Alltags den Rhythmus ihrer eigenen Seele verloren haben. Eine Einladung, das Unwichtige loszulassen, um das Wesentliche wiederzufinden.
Ein radikaler, inspirierender Roman über die Kunst, mitten im Chaos des modernen Lebens den Frieden zu finden.
Antoine Santiago
Antoine Santiago – Meister des Grauens und der Wahrheit Antoine Santiago ist kein gewöhnlicher Autor – er ist ein Architekt des Schreckens, ein Chronist des Bösen, ein Meister der Dunkelheit. Seit Jahren fesselt er seine Leser mit packenden True-Crime-Reportagen und nervenzerreißenden Horror-Geschichten, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Seine Bücher sind mehr als bloße Erzählungen – sie sind Abgründe, in die man hinabsteigt, und Spiegel, die uns das Fürchten lehren. Schon früh entdeckte Santiago seine Faszination für das Makabre. Während andere sich mit Märchen zufriedengaben, verschlang er wahre Geschichten über berüchtigte Serienmörder, düstere Legenden und unheimliche Phänomene. Diese Leidenschaft für das Dunkle verwandelte er in ein Handwerk: seine Bücher sind gnadenlos recherchiert, grausam real und erschreckend authentisch. Wer sich einmal in seine Worte vertieft, entkommt ihnen nicht so leicht. Seine True-Crime-Werke entblößen die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche – er seziert die Gedankenwelt der Täter mit der Präzision eines Chirurgen. Seine Horror-Romane hingegen? Ein giftiger Cocktail aus Angst, Wahnsinn und übernatürlichem Schrecken, der sich langsam unter die Haut frisst. Antoine Santiago hat es geschafft, sich als eine der eindrucksvollsten Stimmen des Genres zu etablieren. Seine Werke finden weltweit begeisterte Leser, seine Geschichten sorgen für schlaflose Nächte. Wer seine Bücher liest, weiß: Die wahre Angst lauert nicht nur in der Fantasie – sie ist real. Und sie hat einen Namen: Antoine Santiago.
Mehr von Antoine Santiago lesen
Im Netz des Verbrechens | Die schockierendsten True-Crime-Fälle Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFallakten des Grauens | Verbrechen OHNE Gnade Profile der grausamsten Serienmörder unserer Zeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJenseits des Vorstellbaren | Bizarre wahre Fälle, die dich heimsuchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Teufel | Die tödliche Verführung des Ted Bundy Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenCharles Manson – Der Mann, der Jesus spielen wollte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Präzision eines Serienmörders - Die Suche nach dem Algorithmus des Bösen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlaska | True Crime - Wahre Verbrechen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Paradies am Strand | Wie aus Kindern Kriminelle Verbrecher wurden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Das Inventar der Stille - Warum wir erst alles verlieren müssen, um uns selbst zu finden.
Ähnliche E-Books
Zeit zurück Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie 13-Hertz-Formel: Mit der Kraft deiner Gehirnfrequenzen Stress überwinden, Leichtigkeit wiedergewinnen und für immer erfolgreich sein Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Erkenntnisse des Professor Jedermann Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Schnittbild Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZweifel im Kopf, Hoffnung im Herzen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWestend Z: Krimi Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenXibalbá Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSelective Yellow Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer perfekte Zeuge: Psychothriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAbseits der Gemengelage Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSammlungen des Selbst Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungenheute wirst du gehenbleiben: Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Schriftsteller und der Tod Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Krone Trotzen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVerzerrte Gesichter Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSechs Geschichten von der Liebe und vom Tod Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenI get a bird Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKind dieser Stadt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schwarze Katze Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAbsurdes Angebot Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHuren und Zitronen: und andere Geschichten aus dem Leben des Benno Schmidtbauer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPseudonymphen: Einhörner und Zuckerwatte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVabanque: BsB_Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwischen den Atemzügen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGegenrauch: Alltagsgeschichten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJung bist du am schönsten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeistertanz: Wege der Freiheit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRevolution im Stillen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungenumarm ich den November Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Das Inventar der Stille - Warum wir erst alles verlieren müssen, um uns selbst zu finden.
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Das Inventar der Stille - Warum wir erst alles verlieren müssen, um uns selbst zu finden. - Antoine Santiago
Das Inventar der Stille
Warum wir erst alles verlieren müssen, um uns selbst zu finden.
Copyright © 2026 Antoine Santiago All rights reserved.
No part of this publication may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, including photocopying, recording, or other electronic or mechanical methods, without the prior written permission of the publisher, except in the case of brief quotations embodied in critical reviews and certain other noncommercial uses permitted by copyright law. For permission requests, write to the publisher, addressed Attention: Permissions Coordinator,
at the address below.
Any references to historical events, real people, or real places are used fictitiously. Names, characters, and places are products of the author’s imagination.
Front cover image by Antoine Santiago. Book design by Antoine Santiago. First printing edition 2026.
C/O IMPRESSUM-SERVICE SANTIAGO
PADRE BURGOS AVE, 1000 METRO MANILA
Das leise Gift der Geschwindigkeit
Haben Sie sich jemals gefragt, wohin die letzten fünf Jahre verschwunden sind?
Nicht die großen Ereignisse – die Hochzeiten, die runden Geburtstage oder die Beförderungen. Ich meine die echte, gelebte Zeit. Die Dienstage, die verregneten Nachmittage, die Momente zwischen den Terminen. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, fühlen sich große Teile unseres Lebens oft an wie ein Film, der auf doppelter Geschwindigkeit abläuft. Wir sehen die Bilder, wir erkennen die Handlung, aber wir spüren die Textur des Lebens nicht mehr.
Wir leben in einer Welt, die das „Mehr" heiliggesprochen hat. Mehr Erreichbarkeit, mehr Effizienz, mehr Erlebnisse, mehr Besitz. Wir sind die Generation der Optimierer. Wir optimieren unseren Körper, unsere Karriere und sogar unseren Schlaf. Doch inmitten dieser permanenten Steigerung haben wir etwas verloren, das so leise ist, dass sein Fehlen erst auffällt, wenn der Schmerz unerträglich wird: die Verbindung zu uns selbst.
Dieses Buch ist nicht in einem klimatisierten Büro entstanden. Es ist das Resultat einer Beobachtung, die ich über Jahre hinweg in den Gesichtern der Menschen in unseren Städten gemacht habe – in Frankfurt, Zürich, Wien und Berlin. Ich sah Männer und Frauen in der Mitte ihres Lebens, die alles erreicht hatten, was man ihnen als erstrebenswert verkauft hatte, und die dennoch eine tiefe, unerklärliche Leere in den Augen trugen. Ein Rauschen im Kopf, das niemals ganz verschwindet.
„Das Inventar der Stille" ist keine Anleitung zum Aussteigen. Es ist kein Ratgeber, der Ihnen vorschreibt, wie Sie Ihr Leben radikal umzukrempeln haben. Es ist eine Einladung zur Bestandsaufnahme.
In der Wirtschaft ist ein Inventar ein notwendiger Prozess der Ehrlichkeit. Man zählt, was da ist. Man erkennt, was kaputt ist. Man entsorgt, was nur Platz wegnimmt. Warum tun wir das so selten mit unserem Inneren? Warum schleppen wir Verletzungen, Rollen und Verpflichtungen mit uns herum, die längst ihre Gültigkeit verloren haben?
Die Geschichte von Lukas Wegner, die Sie auf den folgenden Seiten lesen werden, ist vielleicht auch ein wenig Ihre Geschichte. Sein Weg in die Einsamkeit der Alpen ist eine Reise, die wir alle antreten müssen, wenn wir nicht als bloße Statisten in unserem eigenen Leben enden wollen.
Dieses Buch wird Ihnen Fragen stellen.
Es wird Sie vielleicht irritieren. Es wird Sie bitten, innezuhalten, wo Sie normalerweise beschleunigen würden. Aber ich verspreche Ihnen: Auf der anderen Seite des Lärms wartet eine Klarheit, die Sie längst vergessen geglaubt haben.
Nehmen Sie sich Zeit für dieses Buch.
Denn Zeit ist das Einzige, was wir nicht vermehren können – aber wir können entscheiden, wie tief wir sie erleben.
Willkommen in der Stille.
Kapitel 1
 Dingbat-Blatt Dingbat-Blatt
„Das Rauschen der Geschwindigkeit„
Der Kaffee in der gläsernen Wartehalle des Zürcher Hauptbahnhofs schmeckte nach Papier und der Bitterkeit von zu viel Ehrgeiz. Lukas starrte auf die riesige Anzeigetafel, deren Buchstaben im Sekundentakt mit einem mechanischen Klicken umsprangen. Gleis 12. IC nach München. Verspätung 10 Minuten.
Er spürte das vertraute Ziehen in seiner linken Schläfe – ein rhythmischer Schmerz, der sich genau im Takt seines Outlook-Kalenders zu bewegen schien. In seiner Sakkotasche vibrierte das Smartphone wie ein gefangenes Insekt. Drei E-Mails, zwei WhatsApp-Nachrichten, eine LinkedIn-Anfrage. Lukas wusste, was in diesen Nachrichten stand, ohne sie zu
