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Fahrt ins Blaue ...: ... Rundreise durch Nord-, Ost- und Mitteldeutschland vom 26.07. bis 25.08.2023
Fahrt ins Blaue ...: ... Rundreise durch Nord-, Ost- und Mitteldeutschland vom 26.07. bis 25.08.2023
Fahrt ins Blaue ...: ... Rundreise durch Nord-, Ost- und Mitteldeutschland vom 26.07. bis 25.08.2023
eBook198 Seiten1 Stunde

Fahrt ins Blaue ...: ... Rundreise durch Nord-, Ost- und Mitteldeutschland vom 26.07. bis 25.08.2023

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Über dieses E-Book

In diesem Buch möchte ich die Leserin/den Leser mitnehmen auf eine Campingreise mit einem kleinen selbst ausgebauten Campingmobil mit einem ebenfalls selbst ausgebauten Schlaf-Anhänger durch Deuschland. An interessante Orte, zu interessanten Begegnungen. Auf Wohnmobilstellplätze und Campingplätze. Anreize geben, dieses selbst in ähnlicher Form selbst zu probieren oder einfach nur dabei zu sein. Dabei die Schönheit der Natur und einen Teil der deutschen Gebiete und Landschaften kennen zu lernen.
SpracheDeutsch
Herausgebertredition GmbH
Erscheinungsdatum1. Mai 2024
ISBN9783384055705
Fahrt ins Blaue ...: ... Rundreise durch Nord-, Ost- und Mitteldeutschland vom 26.07. bis 25.08.2023
Autor

Helmut Kautzner

Über mich: Mein Leben begann im November 1938 in Teplitz, damals Sudetenland, heute Tschechische Republik. Von dort mussten wir Anfang 1946 flüchten, meine Mutter, Oma und zwei jüngeren Schwestern über Jonsdorf nach Bad Schandau. Von dort über Halle/Saale nach Dortmund. Vater war zu dieser Zeit in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. In Dortmund bin ich aufgewachsen und habe einen Beruf als Bauschlosser erlernt. Habe geheiratet im Dezember 1959 in Huckarde. 1960 habe ich ein Jahr Bundeswehr absolviert. Durch meine Abstammung bin ich deutscher Staatsbürger, obwohl meine Geburtsurkunde bei der Flucht verloren gegangen ist. Meine Mutter musste dazu in Dortmund eine eidesstattliche Erklärung abgeben. In Abendkursen habe ich zusätzlich zu meiner beruflichen Tätigkeit die Hochschulreife und den Betriebstechniker erreicht. Aus beruflichen Gründen sind meine Familie und ich 1967 in die Pfalz (Rheinland-Pfalz) in die Nähe von Ludwigshafen gezogen. Dort habe ich bis 2001 gelebt, allerdings 1996 von Frau und Familie getrennt, von 1996 bis 2010 mit einer neuen Partnerin, seit 2002 in Düren. Bestandteil meines Lebens 1960-1996 waren neben meiner ersten Familie und ab 1996 bis Ende 2017 ein äußerst ambitioniertes Berufsleben mit vielen Veränderungen. Aber auch Freizeit kam nicht zu kurz, beim Camping in allen Variationen, in der Natur, mit unseren Hunden, beim Klettern und in den Bergen, privat und mit dem DAV, mit vielen Hochtouren, auf 3- und 4-Tausender, bei einer Excursion nach Tadschikistan mit 53 Jahren auch auf einen 5- und einen 6-Tausender. Heute lebe ich in einem kleinen Dorf am Beginn der Nordeifel, seit 2012 mit einer neuen Partnerin, einem kleinen Hund und einer Familie, Tochter und Schwiegersohn und den Enkelkindern Elias, Evelin und Elina. Hier habe ich Zeit, meine Erinnerungen zu genießen und unter anderem über den Sinn des Lebens nachzudenken. Auch hatte ich in den letzten Jahren viel Zeit, über alle Erlebnisse nachzudenken, auch über die schnell vergangenen letzten Jahre, wieder mit vielen neuen Erlebnissen mit der neuen Parnerin. Meine Erinnerungen bleiben in meinem Gedächtnis und zum Teil in meinen Büchern lebendig.

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    Buchvorschau

    Fahrt ins Blaue ... - Helmut Kautzner

    Teil 1

    Kapitel 01 Vorbereitung

    Die Vorbereitungen begann ich bereits im Frühjahr 2023 mit der Planung der Route, später dann mit der weiteren Planung:

    - Welche Informationen brauche ich für die Route und die Stationen.

    - Was nehme ich mit?

    - Wie und wo verpacke ich das Material, die Ausrüstung, die Kleidung.

    - Ausstattungs- und Ausrüstungs-Änderungen und Ergänzungen am PKW und Anhänger.

    Nach einigen Überlegungen für die Route wählte ich zunächst die fest geplanten Stationen und eine grobe Routenplanung. Dabei hatte ich mir von Vornherein vorgenommen, diese Route bei Bedarf unterwegs anzupassen. Ich suchte mir im Internet Informationen zu Camping- und Stellplätzen, auch mit Angabe der Adressen für die Navi-Eingabe und Telefonnummern für eine eventuelle Reservierungsanfrage.

    Für die Planung - Was nehme ich mit -, stellte ich mir wie immer bei solchen Fahrten eine Liste zusammen, die ich über einige Zeit laufend ergänzte oder änderte, ja nach dem, wie mir etwas dazu einfiel, bis ich einen für mich akzeptablen Ausstattungsumfang erreicht hatte. Gleichzeitig machte ich mir eine Liste, wo und wie ich die Sachen verpacke. Ich hatte zur Auswahl den ausgebauten PKW-Innenbereich, den Beifahrersitz, die Dachbox und den ausgebauten Anhängerbereich. In diesen hatte ich mir über dem Bett an der noch freien Wand zusätzlich einen Wandschrank gebaut und eingebaut für die leichte Wäsche, T-Shirts, Unterhosen, Socken. Für die schwereren Sachen Hosen usw. hatte ich unter dem Bett bereits bei früheren Fahrten eine Box eingerichtet. Jacken und Anoraks hängte ich an eine eingebaute Garderobenleiste an der rechten Wand im Zugangsbereich. In die Dachbox auf dem PKW packte ich alle Campingsachen, Stühle, Tische, Folien, Teppiche, Heringe für die Markisen und Vorzeltplanen sowie die Wanderstöcke, bestimmte Vorzeltgestänge und das Klappstativ für das TV (was ich allerdings während dieser Fahrt nicht benutzt habe).

    Für die Hauptgestänge des Seitenvorzeltes hatte ich mir schon früher ein 110-mm-Installationsrohr auf die Deichsel des Anhängers gebaut. Dort auf einen selbst gebauten Kasten für allgemeine Ausrüstungen wie Unterlegkeile usw. Auf den Kasten und davor hatte ich mir für das E-Bike und den E-Scooter zwei Auflageschienen mit entsprechenden Befestigungen gebaut. Im PKW habe ich mir eine SiFe-P04-Batterie mit 100 Ah geleistet für die Versorgung der Kühlbox im Stillstand ohne Motorstrom und eine autarke Versorgung ohne 230-Volt-Anschluss, auch für Beleuchtung usw.. Im Anhänger eine entsprechende Batterie mit 50 Ah für eine gleiche Versorgung, allerdings ohne Kühlbox. Zusätzlich zu meinem faltbaren Solarmodul mit 120 Watt, das ich nur im Stand aufstellen, anschließen und benutzen konnte, hatte ich mir ein biegbares Solarpanel auf mein konkaves Anhängerdach gebaut mit einer fest installierten Zuleitung und Laderegler in den Anhänger und eine steckbaren Verbindung über die Anhängerkupplung mit Laderegler zu der PKW-Bordbatterie, so dass auch während der Fahrt beide Batterien mit Solarstrom geladen werden konnten. Die Stromversorgung für die Kühlbox hatte ich so installiert und geschaltet, dass diese über einen Vorrangschalter während der Fahrt mit Strom von der Lichtmaschine und im Stand von der Zusatz-Bordbatterie versorgt wurde. So brauchte ich mich bei Fahrtunterbrechungen nicht um die wechselnde Stromversorgung zu kümmern.

    Im Anhänger hatte ich mir zusätzlich zu dem Schlafplatz im PKW bereits vorher als Standardeinrichtung einen Schlafplatz, Bett 80x190 cm, eingerichtet, eine Waschgelegenheit mit Waschbecken, dazu je einen 10 ltr. Abwasser- und Frischwasserkanister mit 12-Volt-Pumpe. Ebenso eine Trockentrenntoilette unter dem Waschbecken zum Ausziehen zur Benutzung nach Bedarf. Werkzeug, einen Gasgrill mit einer 5-kg-Flasche und einige andere Sachen hatte ich in Klappboxen oder lose unter dem Bett verstaut. Das Bett hatte ich entsprechend gebaut und eingebaut. Im PKW befanden sich außer dem Schlafplatz/Bett eine Kocheinrichtung mit Gaskocher, Boxen mit Besteck, Gläsern und Tassen, Tellern und die mit Strom versorgte Kühlbox, unter dem Bett zwei Schubladen für Töpfe, Pfanne und Verpflegungsvorrat. Hinten über der Küche und an der rechten Seite je eine schaltbare 12 V-LED-Leuchte. Eine zweite Kühlbox für Getränke ohne E-Kühlung hatte ich im Beifahrer-Fußraum platziert. Auf den Sitz eine Schüssel mit einiger Schnellverpflegung, Äpfel, Nüsse usw., um mich auch während der Fahrt versorgen zu können, dazu zwei kleine Flaschen Apfelsaft und Cola. So hatte ich mich bestens auf die 4-5 Wochen meiner Reise vorbereitet.

    Hier ein Foto von meinem Gespann, dem Dacia Dokker Express (LKW-Zulassung) und dem Kastenanhänger. Fotografiert auf einem Rastplatz der A20 von Hamburg nach Peenemünde am 30.07.2023

    Und dazu ein Foto vom PKW-Ausbau im Heck

    Kapitel 02 Start und erste Stationen 01-04, Wesel, Bramsche, Hamburg 26.-30.07.2023,

    Nach meinen umfangreichen Vorbereitungen startete ich am 26.07.2023 gegen 11:00 Uhr zu meiner Rundreise, zu meinem ersten Zwischenziel Wesel. Strecke ca. 160 km, Dauer ca. 2,5 Std., dazu eventuelle kleine Pausen.

    Hier meine tatsächlich gefahrene Gesamt-Route.

    Eine Zusammenstellung aus meiner Google-Maps-Planung.

    Ich war etwas aufgeregt, denn diese Fahrt sollte, anders als alle bisherigen, über einen längeren Zeitraum gehen, etwa 4-6 Wochen, mit einer Strecke von über 2.000 km, dazu noch alleine, ohne meine Frau und Begleiterin bei bisherigen Fahrten. In meinem Alter von fast 85 Jahren ist das sicherlich auch verständlich. Wobei ich zu meinem Alter sagen muss, ich fühlte mich, auch heute noch, 4 Monate später beim Schreiben dieses Buches, fit und für so eine Herausforderung durchaus noch geeignet. Ich habe keine besonderen Wehwehchen, außer dem schon seit Jahrzehnten etwas zu hohen Blutdruck, gegen den ich aber mit meinem Hausarzt abgestimmte Tabletten einnehme, morgens und abends. Dazu ein Notfallspray für Hochdruckanfälle, wie solche in der Vergangenheit schon mal vorgekommen, aber immer beherrschbar abgelaufen sind. Ursachen für diesen Bluthochdruck konnten über die Jahrzehnte hinweg von keinem Arzt festgestellt werden. Mein Körper lebt damit seit über 50 Jahren.

    So fuhr ich von zu Hause aus über die B265, dann über die A1 bis zum Kreuz Köln Nord und auf der A57 bis zur Abfahrt Alpen, von dort über die B58 bis nach Wesel ohne Probleme, ohne Stau.

    Mit Wesel sind wir seit Jahren verbunden aus mehreren Gründen:

    1. Hier wohnt meine Tochter Dorothee mit ihrem Mann.

    2. Es gibt hier einen schön gelegenen kostengünstigen Wohnmobilstellplatz „Römerwardt" an der Rheinpromenade in der Nähe von einem Hotel, in dem man vom Stellplatz aus die Toilettenanlage benutzen kann.

    3. Der Rhein liegt nur etwa 300 m entfernt mit einer Promenade und vielen Anbindungen an Radwege am Rhein und rund um Wesel.

    4. Die nahen Stadt, mit Fahrrad oder Scooter bequem innerhalb von 10 Minuten zu erreichen, mit gut geführten Gaststätten und allen Einkaufsmöglichkeiten.

    5. An der Rheinpromenade gibt es zwei Imbiss-Gaststätten und im Hafenbereich ein Restaurant.

    Auf diesem Stellplatz hatten wir bereits viele Übernachtungen verbracht, kann diesen deshalb auch durchaus empfehlen. Wir haben aber auch schon einige Male in dem Hotel übernachtet, in dem meine Tochter seit zig Jahren in der Verwaltung arbeitet.

    Gegen 14:00 Uhr landete ich nach einer ruhigen Fahrt ohne Stau an dem Wohnmobil-Stellplatz, suchte mir einen passenden Stellplatz, zum Glück am Ende der Stellreihe, so dass ich etwas mehr Bewegungsfreiheit hatte und richtete mich für zwei Übernachtungen ein. Hier verbrachte ich die ersten zwei schönen Tage, gewöhnte mich an die relative Freiheit und die alleinige Verantwortung. Ging zusammen mit Tochter und Schwiegersohn in der Stadt bei schönem Wetter zu einem Griechen lecker Essen und unternahm alleine mit meinem E-Scooter zwei kleine Rundfahrten zum und am Rhein entlang. Fotos dazu am Kapitelende.

    Dann überlegte ich mir die Weiterfahrt. Ich sollte/wollte am Samstag den 29.07.2023 in Hamburg sein zum Besuch meines Enkels Maximilian, Sohn von Dorothe und Uwe, seiner Frau Lisa sowie dem neugeborenen Urenkel Mathis, zusammen mit meiner Tochter Dorothee und Schwiegersohn Uwe. Dazu hatte ich mir überlegt, die Fahrt von Wesel nach Hamburg, Entfernung ca. 400 km, mit einer Zwischenübernachtung zu unterbrechen, so dass ich am Freitag von Wesel weiterfahren wollte, einmal übernachten und am Samstag die restliche Strecke nach Hamburg zu fahren, um dort am späten Vormittag wie vereinbart einzutreffen.

    Ich suchte mir anhand des Google-Maps-Routenplaners eine Übernachtungsmöglichkeit in etwa der Hälfte der Strecke und fand einen Campingplatz etwas abseits von der Autobahnroute in der Nähe von Bramsche/Osnabrück, mit Namen „Waldwinkel in Bramsche/Kalkriese. Meine Wahl sollte ich nicht bereuen. So fuhr ich am Freitag, den 28.07.2023 gegen 10:00 Uhr über die B70, die A31 und die A30 bis zur Abfahrt Lotte. Von dort mit der Navi-Einstellung „Vermeiden Autobahn über Nebenstraßen durch den schönen Ausläufer des Teutoburger Waldes,

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