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Kaleidoskop: Innenschau
Kaleidoskop: Innenschau
Kaleidoskop: Innenschau
eBook159 Seiten41 Minuten

Kaleidoskop: Innenschau

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Über dieses E-Book

In kleinen Geschichten, abstrakten Texten und Gedichten setzt sich die Autorin vor allem mit ihrem inneren Erleben auseinander. Wie in einem Kaleidoskop erscheinen Farben und Formen bei jedem Durchblick neu formiert.

Sie schreibt unter anderem über tägliche Befindlichkeiten, über die Liebe, den Tod, gelebte und unerfüllte Träume.
SpracheDeutsch
HerausgeberBoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum27. Dez. 2023
ISBN9783758395710
Kaleidoskop: Innenschau
Autor

Maria Elisabeth Rosenlechner

Maria Elisabeth Rosenlechner wurde 1968 in Salzburg geboren. Einem Lehrabschluss als Bürokauffrau folgte die Matura am Abendgymnasium. Nach längeren Aufenthalten in Graz, Linz und Wien zog es sie zurück nach Salzburg, wo sie heute aufgrund ihrer bipolaren Erkrankung zurückgezogen lebt. Das Schreiben ist für sie eine Möglichkeit, tägliche Wahrnehmungen festzuhalten, um in ihrem Inneren Ordnung zu schaffen.

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    Buchvorschau

    Kaleidoskop - Maria Elisabeth Rosenlechner

    BoD

    INHALTSVERZEICHNIS

    Letztes Flüstern

    Dunkelnacht

    Rauchblau

    Achtern

    Vergänglichkeit

    Fröhlichkeit

    Zähes Schaffen

    Ver(w)irrung im Dickicht

    Entfaltung

    Übergestülpt

    Widerfühligkeit

    Morgens

    Selbstdynamie

    Genusssinn

    Seltbesamegegnung

    Strudelzugnachtteigstunden

    Rate mal

    Glasgeglockedanken

    Retrogenpfen

    Fallieschebe

    Valieterbe

    Besuch von dir

    Vermuliesicbtinyour – Leidengeschaftlebte

    Eisverkaleinitegung

    Im Mondlicht

    Der Garten

    Die blaue Blume

    Liebezuvolleshören

    Lieunverbegängliche

    Außergewöhnliche Musik

    Wir

    Parkbankgeflüster

    Mit Musik noch mehr

    Liebe ist…

    Zärtlichkeit der Liebe

    Was Liebe vermag...

    Tanz in den Tod

    Für Dich…

    Verschmelzung

    Schutz der Finsternis

    Warten…

    Leidenschaftlicher Tanz

    Wundersames Empfinden

    Seifenblasen platzen

    Der Momentgenuss

    Exzentrik trifft Egozentrik

    Oh, Tiefe der Nacht

    Überdimensionale Liebe

    Oh Süße der Geduld

    Erkenntnis

    Liebe muss frei

    Lebenshunger

    Zärtlichkeit der Liebe

    Der gemeinsame Kokon

    Ich

    Uneingeschränkte Liebe

    Seelenfinsternis

    Liebessprache

    Bedingungslos

    Liebe erfahren

    Tränen und Mauern

    Durcheinander

    Gefühl mit dir…

    Mit dir durch die Nacht

    Liedschleife

    Bipolar

    Das Spiegelbild

    Das Untier um mir

    Darkness

    Fortgegangen

    Abschied

    Schwarzer Tod

    Eine Blüte im Herbst

    Das Gänseblümchen

    Selbstliebe

    Selbsteinredung

    Kreativling

    Aneinander vorbei geliebt

    Ohne

    Wie oft noch?

    Unheil

    Das Unwetter

    Einfach so

    Ausgerutscht

    Der Irrweg

    Meine laute Stille…

    Nachtwachstundendurcheinander

    Augenblicke

    Fortgeflogen

    Ohne Titel

    Schwerzäh

    In Lufteshöhen

    Lilablassblauflamm

    Schlaflos

    Zweigespräch

    Morgens

    Kränkelnder Morgen

    Herbstfruchtstille

    Schwarz-rot-chromes Spielzeug

    Jarre auf Schleife

    Das fromme Lied

    Besondere Musik

    Das erste Mal

    Der Walzer

    Mein Schwesterherz

    Nachthäkelentspannung

    Idylle

    Die Elster

    Denkennach

    Schattenwwwucht

    Schöne Leere

    Insomniaverwirrung

    Der Busch

    Phantasme Spiegelweise

    Gedanken einer alten Dame

    Herbst im Frühling

    Letztes Flüstern

    Schleichend klopft ein flaues Raunen an meine Ohren. Es steigt der Druck. Spannung zieht sich bis zur Stirn nach vorn. Die Nase riecht das Leben enden. Leicht flatternd birgt das Herz den Flügelschlag des Raben. Die Eingeweide stehen still im Rampenlicht des kalten Hauches. Der Mund, der trunken ist von rotem Wein, öffnet seine Pforten und die Zähne sehen Licht. Es senkt sich Blei herab aus dunklen Höhen, samten purpurn Schilf das Rückgrat streicht.

    In windend Eile, schnell verfließt die Zeit. Der Minuten sind es viele und wenige zugleich. Rasant ein Tröpfchen Weh und Leid, vorbei in fahrend Zügen.

    Ein erdbeerfarben gleißend Licht streift nebelschwadend das Buch der Seele. Nicht hat es gefruchtet, dass Augen wahrgenommen, die Innensicht.

    Nimmer wachst du auf, zu sehen fruchtbar saftig Blumen. Immerschwarzes Weiß sich senkt zur Erde. Es hat erfüllt seine Pflicht.

    Ruhend nun an holzen Wänden, dem Feuer näher rückt der Leib. Ausgelöscht, der Ferne nah, zieht Strom in Funken gar.

    Nicht und nicht hat das Bemühn sich umgedreht. Verkehrt liegt Denken nun im Grab.

    o.T.

    Tusche auf Papier

    Dunkelnacht

    Buschwindröschen und Schneeglöckchen, Calas und Rosen wandern durch die geschwärzte Nacht. Angsterfüllt, dicht an dicht schmiegen sie sich aneinander, um nicht das Weiß zu verlieren, das ihre Köpfe ziert. Schützend das innere Gelb, das der Lebensodem ist.

    Ein Windhauch Flügeln zum Erzittern bringt, es frösteln die Blätter an den Stängeln. Die Blüten fangen kaltes Tau, schillernd Glanz im Sternenlicht. Aufgesogen, aufgeschwemmt die Haut, dem Zerfließen nah, graben sie ihre Wurzeln tiefer.

    Mit letzter Kraft wenden sie sich gegen Osten, wo hoffnungsvoll die Wärme strahlt.

    Ein kleines Weilchen noch … dann wird es hell…

    Rauchblau

    Selbstvergessen, sitzend, das Kinn auf die linke Hand gestützt, fixiert sie einen Punkt am Kamin. Glanzlose graugrüne Augen suchen in der Starre die Tragik aufzufangen. Unfähig ist sie, die eben vergehenden Momente wahrzunehmen.

    Bunt ist zu viel. Es ist, als ob Entscheidung nicht möglich wäre. Sie hasst bunt, schon ihr Leben lang. An bunter Vielfalt fehlte es bei den Damen nicht.

    Sie ist gegangen… unwiederbringlich sind die Blicke, mit denen sie ihn liebkoste.

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