Das Leben in der Geisterwelt
()
Über dieses E-Book
"Das Leben in der Geisterwelt" ist eine Fortsetzung des Buches "Veilchen am Fenster". In diesem Buch haben wir die Möglichkeit, mehr Zeit mit seiner Autorin Patricia zu verbringen, ein einfacher Geist voller Lebensliebe. Diese Liebe stammt von ihrer Freude, eine Manifestation des Schöpfers zu sein. Mit ih
Ähnlich wie Das Leben in der Geisterwelt
Ähnliche E-Books
Das Leben in der Geisterwelt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwischen Leben und Tod (Aktualisierte & überarbeitete Auflage) Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Begegnungen mit Verstorbenen: Erlebnisberichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStimmen des Himmels: Mein Weg zum Medium Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeelenfunken: "Sag allen, dass ich lebe!" Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHorror im Wolkenkuckucksheim: Ein Christ mit Schizophrenie berichtet Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeelengespräche zwischen Himmel und Erde: Das Jenseits Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu bist das Licht: Tagebuch einer Seele vom Diesseits und Jenseits Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir kommen alle wieder! Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWiedergeburt und frühere Leben: Herausforderung Reinkarnation Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHappy Days: Wie du seelische Wunden in Stärke und inneren Frieden verwandelst Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEngel und die Verstorbenen sind unter uns Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGerüstet für den Kampf: Kampfbefehle für den spirituellen Kampf Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Suche: unerklärliche Erlebnisse Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeben in zwei Welten: Ich bin jung und hellsichtig Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIst „Gott“ nur eine Erfindung der Menschen? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeelenfrieden: Vergebung leicht gemacht! Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHimmel und Hölle so nah: Ein Leben. Drei Nahtoderfahrungen. Und das Geheimnis gut sterben zu lernen, um gut leben zu können. Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Ego will nicht sterben I: Eine spirituelle Psychoanalyse Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMit dem Gestern das Heute heilen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenamazinGRACE: Die neue Dimension der Heilung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErwachte trauern (nicht) anders?: Vom spirituellen Umgang mit Verlust und Trauer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Weg ins Licht: Unsere Reise über den Tod hinaus Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn IHREN Händen: Erfahrungen mit Mutter Meera Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSolange du mich brauchst: Mein inneres Kind braucht mich. Zeit, sich endlich darum zu kümmern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeelenreisende - Mediale Reisen in die Welt der Seele Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEnki, Enlil und Inanna: Eine Meditationsgeschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Zartheit einer träumenden Seele Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch bin viele: Mein Leben mit multipler Persönlichkeitsstörung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEinmal Himmel und zurück: Vorfreude auf das Leben "danach Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Körper, Geist & Seele für Sie
Lexikon der Symbole und Archetypen für die Traumdeutung Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Psychonautik: Praxis der Bewusstseinsforschung Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das tantrische Erwachen - Begehren, Leidenschaft und Spiritualität Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWie wir denken, so leben wir: As A Man Thinketh Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Erfindung der Esoterik: okkult, spirituell und mysteriös Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTräume: Die geheimnisvolle Sprache des Unbewussten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Sechste Tibeter: Das Geheimnis erfüllter Sexualität Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlles Leben ist eins - Die Begegnung von Quantenphysik und Mystik Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEngel und Devas Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTranssurfing in 78 Tagen: Die Kunst der Realitätssteuerung Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Implizite Ordnung - Grundlagen eines ganzheitlichen Weltbildes Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchreib täglich!: Selbstcoaching für Autoren Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchöpfer der Wirklichkeit: Der Mensch und sein Gehirn - Wunderwerk der Evolution Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Hexen - Schamaninnen Europas Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das Lenormand der goldenen Zeit: Legesysteme, große Tafel und Deutung für alle Lebensbereiche Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWerde eins mit der Natur: Lerne die Sprache der Tiere und Pflanzen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwölf kosmische Gesetze: Was unsere Welt im Inneren zusammenhält Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLemuria und Atlantis Bewertung: 1 von 5 Sternen1/5Handbuch der Runenkunde Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLalla - Mystische Gesänge des kaschmirischen Tantrismus Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRauhnächte. Kompakt-Ratgeber: Das Mysterium der zwölf Schicksalstage Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTantra: Entdecke die Kraft des vor-orgasmischen Sexes Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Magie der Worte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Lied der Eibe: Eine Runen-Reise durch das Ältere Futhark Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Yoga auf dem stuhl für senioren, anfänger & schreibtischarbeiter: 5-minuten-yoga routine mit schritt-für-schritt-anleitung vollständig illustriert Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu bist nicht krank, du isst das Falsche. Die großen Ernährungslügen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Das Leben in der Geisterwelt
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Das Leben in der Geisterwelt - Vera Lúcia Marinzeck de Carvalho
Vorwort
Seit Altertum ist die Geschichte der Menschheit voller Schilderungen über zwei Menschenarten: einerseits Helden oder Heiligen und anderseits Schurken oder Bösen. Jeder hat die jeweiligen Belohnungen oder die Bestrafungen.
Die Erzähler sagen aber nicht, was passiert mit den Milliarden Menschen, die zur Welt kommen, leben und keine Spuren hinterlassen. Menschen, deren Leben in der Menschenmenge sich zerronnen haben. Menschen, deren Arbeit und Mühe die nötigen Bedingungen für Helden erzeugt haben, so dass sie ihre Heldentaten schaffen konnten. Menschen, die gekommen sind und unter dem Druck der Gesellschaft gelebt haben, fast Sklaven der Schlauesten. Während Millionen Jahren hat die Menschheit noch kein gutes Leben geführt, nur ein paar Menschen ausgenommen.
In diesem Buch haben wir als Hauptperson einen Menschen, der in der irdischen Welt richtig gelebt hat.
Obwohl sie ein normaler Mensch war, hat sie wegen ihres großherzigen Lebens einen ruhigen und sanften Übergang in die geistige Welt erlebt. Es sollten nicht anders sein. Obwohl die Hauptperson keine Heldin und auch keine Heilige war, trotzdem werden die Leser die Möglichkeit haben, zusammen mit ihr den Charme des Lebens nachzuprüfen.
Sie werden die Schönheit und Harmonie des Lebens sehen, wenn man sich plötzlich mit der Einbindung des Kosmos trifft. Das Leben gibt seinen Kinder Lebenskraft, Liebe und Freude, die von den weltlichen Leidenschaften nicht verschmutzt sind.
An der Hauptperson: die Liebe und Zuneigung eines Menschen, der nicht lange ihr Vater war.
José Carlos Braghini
São Sebastião do Paraíso, Minas Gerais, Brasilien – 1993
1.– Neue Freunde
Ganz fröhlich und begeistert kam ich an der Abteilung der für mich ausgewählte Schule an. Das war keine flüchtige Euphorie, die manchmal an uns auf der Welt vorbeikommt, sondern ein ständiger Zustand, der alles, was wir sehen und verfassen, in Schönheit greift. Ich ging allein hinein, querte den Hof über und lief nach der Zone, wo der Kurs anfangen würde. Ich wusste nur ein bisschen üben den Kurs und das machte mir nervös. Ich kam ins Zimmer, wo unser erstes Gruppentreffen stattfinden sollte. Als ich durch die Tür ging, sah ich, dass viele schon angekommen waren. Sie begrüßten mich lächelnd und ehrlich. Ich lag viel Wert auf meinem Verhältnis mit meinen Freuden, genau als wenn ich noch inkarniert war.
Das Zimmer was groß und angenehm. Die Tische waren bequem und jeder hat ein Schild mit dem Namen jedes Bewerbers. Ich suchte nach meinem Namen, nahm Platz und wartete.
Bald war jede Studierende da. Ich kannte niemanden, aber sie waren nett und ich fühlte mich, als ob ich zwischen Freunde wäre. Keine oberflächige Freundschaft, sondern echte Freunde, auf denen man seine privatesten Probleme vertrauen kann. Wie gewohnt an einem Ort voller Erwartungen, führten die Menschen in kleinen Gruppen ein gesundes Gespräch.
„Achtung bitte!".
Drei Trainer kamen ins Zimmer hinein. Wir nahmen Platz und schwiegen.
„Ich bin Raimundo".
„Ich bin Isaura".
„Und ich bin Frederico".
Die drei Trainer standen vor der Gruppe und stellten sich vor.
Es gab einen anderen Studenten, der seit weniger Zeit desinkarniert wurde, nur drei Jahren. Die meisten meiner Kommilitonen waren schon seit lange in der geistigen Welt und hatten schon viele Jahren da gearbeitet.
Isaura war eine Frau mit tiefen Kenntnissen über unsere Welt und sie arbeitete schon eine lange Zeit an den Kurs. Als sie uns einige Erklärungen abgab, sah sie uns freundlich und nett an.
„Dieser Kurs wird auf drei Weisen gelehrt. Jugendlichen und Kinder besuchen den Kurs während ihrer Bildung im Erziehungszentrum. Erwachsene haben zwei Möglichkeiten. Diejenigen, die über keine Kenntnisse verfügen, brauchen eine längere Zeit, drei Jahren. Ihr hier nötigt dagegen neun Monaten, da ihr schon ein bisschen kennt".
Frederico und Isaura nahmen Platz. Frederico war ein Freund von mir und würde auch unser Trainer sein. Es freute mich, ihm zu sehen und mich nah bei ihm zu befinden. Raimundo würde einige Fragen antworten und lächelnd erzählte ein bisschen über ihn selbst.
„Ich bin in der spirituellen Ebene schon sechzig Jahre und ich habe Kurse seit fünfzehn Jahren geführt. Bei jedem Kurs, den ich lehre, lerne ich auch ein bisschen mehr. Jetzt stehe ich zur Verfügung, so dass diese nette Gruppe mich Fragen stellen kann".
Marcela stellte die erste Frage.
„Werden wir die spirituelle Ebene nur durch Unterrichte kennenlernen?".
„Natürlich nein. Viele kennen sie schon wegen ihrer Arbeit. Die Unterrichte geben tiefer und umfassender Kenntnisse".
Nach einer Pause sprach freundlich unser Lehrer weiter: „Es wird euch gefallen. Am Anfang habt euch theoretischen Unterrichte über bestimmte Themen und danach praktischen Unterrichte. Durch Ausflüge werdet ihr erleben, was ihr im Klassenzimmer studiert. Auf diesen Ausflügen schaut ihr nicht nur zu, sondern agiert ihr auch. Irgendwo wir sind, werden wir arbeiten. Wir werden Zonen besuchen, die von unwissenden Geistern unterstützt und gestaltet sind. Aber auch besuchen wir einige Linderungsstellen, die von arbeitsamen Geistern gepflegt sind. Danach kommen wir hier zurück, um zu diskutieren und Meinungen und Empfehlungen auszutauschen. Die werden analysiert und vielleicht benutzt. Jeder Meinung ist uns wichtig".
Da keiner weitere Fragen hatte, sprach Isaura: „Zum Unterricht dürft ihr sich kleiden, wie ihr möchtet. Aber auf Ausflüge muss man eine Uniform tragen. Kleidung ist wichtig, denn dadurch stellen wir uns vor. Die Uniformen findet ihr in euren Zimmern. Jetzt gehen wir zur Unterkunft. In diesen Zimmern werdet ihr während eures Studiums übernachten. Im Laufe des Kurses werdet ihr wenig Zeit zwischen Unterrichte haben. Jetzt fangen neun Monaten ohne Pause an. Der Kurs beginnt in zwei Stunden und das erste Thema ist die Kolonien. Nutzt diese paar Stunden aus, um einander kennenzulernen".
Die Menschen teilten sich in kleinen Gruppen und die drei Trainer gingen weg. Wie die Studierenden, hatten sie auch Unterkunft dort.
„Hallo, ich bin Nair. Ich kenne niemanden hier, sagte eine nett aussehende Frau zu mir. „Ich bin von einer anderen Kolonie für diesen Kurs gekommen
.
„Schön, dich kennenzulernen Nair. Sollten wir die Unterkunft zusammen angucken?".
Ich lächelte sie ermutigend an. Ich kannte auch keinen, aber ich hatte das Gefühl, dass ich jeder kennenlernen und schätzen würde. Nair war aus einer kleinen Kolonie gekommen. Wie jeder wollte sie lernen. Wir verließen das Kurszimmer und ganz in der Nähe fanden wir die Schlafzimmer.
Es gab dreißig Zimmer nebeneinander. Jedes hatte ein Bild auf der Tür mit dem Namen des Studierenden. Ich ging ins meines Zimmer, um mein leichtes Gepäck aufzuräumen. Ich fühlte mich gerührt, das Zimmer was wunderschön. In den folgenden neun Monaten würde ich viele Stunden da verbringen. Ich war begeistert über mein privates Ort zum Betten, Meditieren und allein Denken, sodass die gelernten Kenntnisse mein geistiges Verständnis fordern können. Das ist besonders wichtig für mich.
Das Zimmer war perfekt. Die Wände waren leicht gelb gestrichen. Es gab Spitzenvorhängen an einem Fenster mit Blick auf einen blühenden Garten. Das Zimmer war mit einem Schrank, einem Bett, einem Sofa und einem Schreibtisch eigerichtet. Auch gab es schönen Lampen und ein Gemälde, das eine Landschaft mit Bergen zeigte. Das Bad war klein aber schön und komfortabel. Ich legte meine Schreibwaren und die Bilder meiner Familie auf dem Schreibtisch. Ich schaute die Bilder lange an.
Ich liebe meine Familie und es gefällt mir, wenn ich sie sehen kann. Ich fühlte, als ob jeder mich ermutigend und liebesvoll grüßte. Mein Vater scheint zu sagen: „Ich bin stolz auf dich, mein Kind. Wissen und Kennen bedeuten immer neue Möglichkeiten". Meine Familie ist meine Freude. Zusammen finden wir Eintracht mit dem Schöpfer.
Ich stellte meine Kleidung in dem Schrank, wo die Uniform hing. Es bestand aus blauen Hosen und einem blauen gemusterten Hemd mit meinem Namen auf der Brusttasche besteckt. Die Uniform der Männer war genau das gleiche. Man dürfte blaue Schuhe oder Turnschuhe tragen. Einfach und komfortabel, sie hatte mir gut gefallen. Nach ich alles im Zimmer umsah, ging ich glücklich auf den Hof. Ich fand meine Kommilitonen da und wir redeten froh miteinander. Das war sehr unterhaltsam und ich fand jeden nett. Fünfzehn Minuten vor dem Kursanfang ging jeder ins Zimmer zurück, um ein bisschen Zeit allein zu verbringen.
Es fällt mir schwer das, was ich dann fühlte, zu beschreiben. Lernen hat mir immer gut gefallen, ich wollte immer mehr wissen. Und jetzt war ich da für meinen ersten Intensivkurs. Ich wusste schon viel über die geistige Welt, ich hatte von spiritistischen Büchern viel darüber gelernt. Aber jetzt war ich desinkarniert und wurde alles selbst erleben. Ich betete in Dankbarkeit für die Gelegenheit.
Ich hörte ein sanftes Glockenläuten und ging ins Kurszimmer. Raimundo empfing uns.
„Liebe Freunde, jetzt lass uns ein Gebet zusammen sagen, so dass Jesus unser Berater und Leiter während dieses Kurses wird, als wir über die geistige Welt lernen. Lass uns unserem Vater beten, dass unser älterer Bruder immer bei uns bleibt, und dass wir unser ganzes Leben lang lernen und helfen können. Vater unser im Himmel…".
Mit einem freundlichen Lächeln fing er den ersten Unterricht an.
2.– Die Kolonien
Am Anfang erklärte der Trainer Raimundo, dass es auf der ganzen Erde vielfältige geistige Kolonien existieren. Viele davon befinden sich in Brasilien. Die Kolonien sind Städte in der geistigen Ebene. Sie herbergen zur kurzen Zeit desinkarnierte Geister, die auf der Reinkarnation warten.
Die sind entzückend! An jedem Ort, wo eine irdische Stadt steht, gibt es den geistigen Raum mit seinen entsprechenden Kolonien und Hilfeposten. Kleineren irdischen Orten wie Dörfer und Städte haben auch ihren geistigen Raum, aber manchmal haben sie keine Kolonie und ihren Bewohner müssen nach der Desinkarnation zu benachbarten Kolonien gehen, falls sie dafür fit sind.
Es gibt kleine, mittelgroße, große Kolonien und Studienkolonien.
Die Studienkolonien sind einfach eine Schule oder eine Universität. Es gibt Säle, Bibliotheken, riesige Videosäle, Unterkunft für Dozenten und auch für Studierende. Jeder lerneifrige Mensch träumt davon, in diesen Kolonien zu wohnen und lernen.
Die anderen Kolonien sind im Grunde genommen ähnlich. Sie sind befestigt und verfügen über ein Verteidigungssystem und nur einem Eingang. Es gibt auch große Krankenhäuser, Schulen, Gärten, Plätze, Konferenzzentren, Versammlungsorten und die Regierung. Natürlich ist jede Kolonie besonders und schön mit ihrem eigenen Charme und viele Vorteile.
Wir sahen Filmen über Kolonien an, zuerst über brasilianische Kolonien und dann über die Wichtigsten im Ausland. Die Kolonien in Indien und Tibet sind wunderbar. Die Baukunst ist ganz anders und viel leicht Goldfarbe wird benutzt. Einfach schön.
Der theoretische Unterricht war echt interessant. Es wurde viel gefragt und die Trainer beantworteten gern.
„Wer hat die Kolonien gegründet?", wollte Marcela wissen.
„Jede Kolonie hat ihre eigenen Gründer. Sie sind Gruppen von errichtenden Geistern, die zusammen mit Migranten nach Brasilien gekommen sind. Genau wie die Städte auf der Erde gestaltet wurden, wurden auch die Kolonien in der geistigen Welt gegründet. Es gitbt auch östliche Kolonien, die tausenden Jahres sind. Wir wohnen ins Gruppen. Die Fortschrittene helfen den Überfällige, immer miteinander. Deswegen hat jede Stadt der irdischen Welt ihren entsprechenden geistiger Kern hier.
„Gab es keine Kolonie hier vor der Kolonisierung Brasiliens?", fragte Luis.
„Nein, es gab keine wie diese. Es gab doch geistigen Kerne. Dort haben die Berater Brasiliens schon die Kolonisierung geplant und die einheimischen Bewohner geschützt und geleitet".
„Kann ein Geist in eine Kolonie durch Betrug beitreten?", fragte Luiza.
„Wir haben nie etwas ähnlich gehört. Was würde er hier tun? Es wäre für ihn selbst unangenehm, da er fehl am Platze wäre. Wenn er spioniert wollte, könnte er nicht kopieren, was er sah. Er konnte keinen betrugen, denn sein Lebensstil sehr von unseren sich unterscheidet. Fast jede Kolonie oder geistige Stadt befindet sich auf einer bestimmten Schwingungsdistanz von der Erde entfernt. Es gibt keinen Zusammenhang mit irdischen Maß. Sie befinden sich in der vierten Schwingungsdimension, die ab unserer beliebten Erde anfängt".
„Wenn eine irdische Stadt zerstört wäre, wäre auch die entsprechende Kolonie zerstört?", fragte Ivo neugierig.
„Nein. Wenn die Stadt der Inkarnierten nicht neugebaut würde, würde die Kolonie irgendwo anders umziehen".
„Wachsen die Kolonien auch?", fragte Gloria.
„Ja, sie vergrößern sich nach Bedarf".
„Wenn ein verheerendes Ereignis vorgesehen wird, wären die Kolonien bereit, um die Bedürftigen zu empfangen?"
„Natürlich. Die Hilfeposten der Region sind auch bereit. Aber um Angst und Panik zu vermeiden, wird alles nur ein paar Stunden bevor vorbereitet".
Dann fing der praktische Unterricht an. Zuerst liefen wir unsere Kolonie durch, die mir schon bekannt war. Aber wie gewohnt war der Weg dorthin begeisternd, ein Feiern für Augen und Geist. Mit der ersten Gruppe von Kommilitonen dabei fühlte es nun sich anders aus, als ob die schon bekannten Wunder sich erneuerten. Ich sah alles wie eine Mutter, die nie langweilig wird, das beliebte Kind anzusehen. Die fröhliche Gruppe erfuhr alles. Wir sahen die Plätze, Gärten und Gebäude an. Sogar sprachen wir mit dem Leiter und Regierungschef der Kolonie, der uns sehr freundlich grüßte. Im Krankenhaus sprachen wir mit den Patienten, denn wir versuchten unsere Freude zu teilen. Auch halfen wir dabei, zu putzen und Patienten zu füttern.
Die Kolonien haben einen perfekten Austausch miteinander und mit den untergeordneten Hilfeposten.
Frederico erklärte: „Jetzt werdet ihr die Regenerationsschule besuchen. Wenige Kolonien verfügen über so eine Art von Schule. Sie richten sich an der Erholung der üblen Mitbrüder. Man muss daran denken, dass es einen großen Unterschied zwischen üblen Geistern und bedürftigen Geistern gibt. In unseren spiritistischen Zentren werden normalerweise bedürftigen oder unwissenden Geister geholfen. Die finsteren Geister gehen selten auf die
