Jetzt reiß` dich mal zusammen, du Lappen! Vol. 3: Die Lappen, die ich rief
Von Sven Tolksdorf
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Über dieses E-Book
Wie gewohnt, nimmt Tolksdorf dabei kein Blatt vor den Mund, und bedient sich seines tabulosen Humors, gepaart mit Sarkasmus und Ironie.
Nicht viele Autoren schaffen es, den Geist der Zeit festzuhalten.
Sven Tolksdorf gelingt mehr als das -er packt den Zeitgeist bei den Eiern und schickt ihn per Kopfnuss zu Boden. Wieder und wieder. Lesen heißt zusehen, wie reihenweise Gegner zu Boden gehen, und diese Gegner sind keine Lappen: Sie heißen Ignoranz und Dämlichkeit, Selbstüberschätzung und Hybris, Respekt- und Ahnungslosigkeit. Allgegenwärtige Gegner, wie der nunmehr dritte Band der Lappen-Reihe zu beweisen scheint.
Ich habe ihn so gelesen, wie ich ein gutes Wrestling-Match sehe: Mit viel Lachen und einem gelegentlichen "Jaaaa!". Denn Tolksdorf ist kein Literat. Er ist der Hulk Hogan der Gesellschaftskritik.
Also, Ihr Lappen: Get ready to rumble!
Tom Fabris
Sven Tolksdorf
Sven Tolksdorf, Jahrgang 1970, ist praktizierender Heide, Vater und Großvater. Mit seinem Buch "Ostinggard -mein Heidentum" ermöglicht er Neuankömmlingen, Sichenden und Interessierten einen einfachen Zugang zum heidnischen Grundwissen. Zuvor hatte er bereits das Kinderbuch "Maila und der Jahreskreis" fertiggestellt, welches voraussichtlich im Juli 2023, nach erfolgreicher Illustration, erscheinen wird. Hier erhält die kindliche Leserschaft Einblicke in das pagane Familienleben des Autors und die Bedeutung alter heidnischer Jahreskreisfeste. Die Enkelin des Autors ist die Protagonistin. In der satirischen Trilogie "Jetzt reiß`dich mal zusammen, du Lappen!" rechnet Tolksdorf mit der verweichlichten Männerwelt ab und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Weitere Informationen über den Autor finden Sie hier: www.sven-tolksdorf.de
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Rezensionen für Jetzt reiß` dich mal zusammen, du Lappen! Vol. 3
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Buchvorschau
Jetzt reiß` dich mal zusammen, du Lappen! Vol. 3 - Sven Tolksdorf
Inhalt
Vorwort
Arbeitsamt
Barbier
Chauffeur
Dachdecker
Elektriker
Fußpflegerin
Geburtstagskind
Hausmeister
Internethuren
Jugendliche
Kfz-Mechatroniker
Lehrer
m/w/d
Nachgeburt
Ordnungsamt
Polizei
Querulant
Rechtsanwalt
Solaranlagenvertrieb
Taxifahrer
U-Bahn-Geborene
Vampire
Winterdienst
Xanthippe
Yeti
Zeugen
Zusteller
Vorwort
Wer kennt es nicht? Man ruft Leute zur Unterstützung, die man für Profis hält. Dann entpuppen sich diese Leute als derartige Lappen, dass man sich wünscht, es lieber selbst gemacht und das Geld gespart zu haben.
In diesem Buch entlädt sich mein Zorn gegenüber „den Lappen, die ich rief". Selbstverständlich wieder mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Ironie!
Hinzu kommen dann noch die Lappen, die ich nicht gerufen habe, aber mich trotzdem mit ihnen herumschlagen musste.
Falls dir Jemand dieses Buch geschenkt haben sollte, dann will man dir damit wahrscheinlich irgendwas mitteilen.
Wenn du dir das Buch selbst gekauft hast, bedanke ich mich recht herzlich für die Kohle und wünsche dir viel Spaß bei der Lektüre!
Arbeitsamt
Als Geschäftsführer war ich schon unzählige Male auf der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften, aber die Leute, die mir bisher vom Arbeitsamt geschickt wurden, entpuppten sich eher als Geduldsprobe oder Betriebsstörung.
Als ich auf der Suche nach Erziehern oder Sozialpädagogen war, schickte mir das Arbeitsamt einen Theaterpädagogen. Was ein Theaterpädagoge so macht, bemerkte ich erst, nachdem der Arbeitsvertrag unterschrieben war: Er macht ständig Theater! Jede Überstunde wurde erstmal ausdiskutiert, nach popeligen zwei Wochen im Betrieb fragte er schon nach Gehaltserhöhung und der 40-minütige Weg zur Arbeit, war ihm eigentlich auch zu weit.
Ein Hausmeister, den mir das Arbeitsamt ins Kinderheim schickte, entpuppte sich als Lack-und Lederfetischist, der einem unserer Mädchen Lackhosen, Perücken und Schminke schenkte. Für Zigaretten, als Lohn, sollte sie dann Selfies von sich machen und ihm zuschicken. Es erfolgte die schnellste fristlose Kündigung, von der man je gehört hat.
Ein Nachtwächter, dessen Gesicht auch wirklich nicht tageslichttauglich war, brachte ständig seinen Hund mit zur Arbeit, der dann auf die Spielflächen der Kinder kackte. Die Hinterlassenschaften hat das Nachtgesicht dann natürlich nicht beseitigt.
Den größten Stress bereitete mir allerdings der Lappen, den mir das Arbeitsamt als „Sozialpädagoge mit Zusatzqualifikation" untergejubelt hat. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Typ noch nie eine Uni von innen gesehen hatte und nie eine pädagogische Ausbildung genoss.
Bevor mir das Arbeitsamt noch irgendwann nekrophile Nationalsozialisten oder schlimmeres ins Haus schickt, habe ich mich entschlossen, mir mein Personal zukünftig selber zu suchen.
Barbier
Als im Wochenblatt ein großer Artikel erschien, worin
