Sexuelle Grenzverletzungen am Arbeitsplatz
Von Thorsten Krings
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Buchvorschau
Sexuelle Grenzverletzungen am Arbeitsplatz - Thorsten Krings
© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019
Thorsten KringsSexuelle Grenzverletzungen am Arbeitsplatzessentialshttps://doi.org/10.1007/978-3-658-26030-9_1
1. Einleitung
Thorsten Krings¹
(1)
Prof. Krings & Partner Consulting, Wiesloch, Deutschland
Thorsten Krings
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt fest: „Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schon einmal erlebt oder beobachtet – über ihre Rechte sind viele aber nur unzureichend informiert. 81 Prozent wissen nicht, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, sie aktiv vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen. Und mehr als 70 Prozent kennen zu dem Thema auch keine präsente Ansprechperson in ihrem Betrieb." (Antidiskriminierungsstelle 2015, online). Man mag nun darüber diskutieren, wie valide diese Zahlen tatsächlich sind, denn alles, was unter einem eindeutig illegalem Verhalten liegt, kann nur als subjektives Empfinden abgefragt werden. Aber jeder Fall ist einer zu viel. Insofern sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache: Sexuelle Grenzverletzungen am Arbeitsplatz sind ein Problem und es herrscht ein hoher Handlungsbedarf.
Viele Unternehmen glauben jedoch, dass das Thema sexuelle Grenzverletzungen am Arbeitsplatz bei ihnen kein Thema ist und sind dann als Organisation oft überfordert, auf auftretende Probleme angemessen zu reagieren. Gerade durch die #metoo Bewegung ist das Thema heute stark in den Fokus gerückt. Wahrscheinlich passiert heute tatsächlich nicht mehr als früher. Doch zum einen lässt man es Organisationen heute nicht mehr durchgehen, wenn sie solche Themen bagatellisieren oder es zum privaten Problem der handelnden Personen erklären. Das ist nun auch rein rechtlich so, denn das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz stellt an den Arbeitgeber sogar die Anforderung, ein diskriminierungsfreies Umfeld zu schaffen. Zum anderen aber sind die Sensibilitäten heute andere als früher. Was früher in einer Grauzone oder sogar akzeptiertes Verhalten war, zählt heute als Grenzverletzung und Opfer haben heute ein stärkeres Selbstbewusstsein und sprechen diese Themen eher offen an als
