Deutschland mit Oldies: Vergnügliche Reisen mit Fritz im Benz
Von Kalika Häring
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Über dieses E-Book
Im Advent 2013 fahren wir zum Weihnachtsmarkt nach Quedlinburg, erleben den "Advent in den Höfen", drängeln uns durch eine überfüllte Stadt, haben Spaß an den kleinen Dingen am Wegesrand, lassen uns von Marlene fachkundig durch die Altstadt führen und kommen anschließend noch einmal zu einem fine-dine-Menue zusammen.
Immer mit dabei ist Fritz, der Hund, der die Oldtimer mindestens so sehr liebt wie die Menschen, die ihn darin spazierenfahren und mit ihm gemeinsam Deutschland erkunden.
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Buchvorschau
Deutschland mit Oldies - Kalika Häring
Deutschland mit Oldies –
Vergnügliche Reisen mit Fritz im Benz
Quedlinburg Advent 2013
Weihnachtsmarkt und Stadtbesuch
Wolfenbüttel, Januar 2014
© auf Text und Umschlagbild:
Kalika Häring
epubli-Verlag Berlin
ISBN:978-3-8442-7921-4
Sonnabend, 7. Dezember 2013:
Es ist wieder so weit: Die Oldies rücken aus.
Die letzt Fahrt im Jahr 2013 steht an und die soll uns über ein Wochenende nach Quedlinburg bringen zum Besuch des Weihnachtsmarktes mit Führung durch den historischen Stadtkern.
Na, denn mal viel Spaß mit deinen Oldies
, witzelt meine Kollegin und sie meint damit durchaus n i c h t unsere schönen alten Autos.
Auch wenn wir in unserem Mercedes Benz Stammtisch Harz fast alle bereits jenseits der Fünfzig sind, lassen wir uns durch solche Sprüche nicht ärgern und starten am zweiten Adventsonnabend morgens um neun Uhr in Begleitung von Fritzi, dem Hund, und Xaver, dem Ungetüm, das ausgerechnet an diesem Wochenende über Norddeutschland herfallen musste, um Sturm, Überschwemmung und umgestürzte Bäume zu bringen.
Es wäre jetzt nicht unbedingt nötig gewesen, dass unsere Reisepläne drohen, durch ein Sturmtief über den Haufen geworfen zu werden. Immerhin sind die Hotelzimmer im Schlosshotel Ballenstedt nebst einem so genannten fine dine menü
seit Monaten reserviert und es wäre doch jammerschade, wenn wegen eines hässlichen Sturmes alles ausfallen müsste.
Wir verfolgen die Berichte im Fernsehen und lassen uns von den Fast-Katastophen überall in Norddeutschland verunsichern, aber zum Glück hat Xaver ein Einsehen und macht sich, etwas zögerlich zwar und mit ein paar letzten kräftig geschüttelten Bäumen, zum Verschwinden bereit.
Ein bisschen Schnee und Kälte hat er zurückgelassen, doch das sei verziehen, denn immerhin ist Winter und was ist schon ein Weihnachtsmarkt bei Plusgraden.
Wir starten in Wolfenbüttel und fahren unter düstergrauen Wolken in Richtung Süden dem Harz entgegen.
Ganz weit im Hintergrund ahnt man schon einen Hauch von Bergen und rechts von uns erstrecken sich die weiß überzogenen Felder bis zum Oderwald. Die Straße ist noch etwas matschig, aber gut mit Salz abgestreut, was unschwer an den weißen Schlieren auf der Frontscheibe zu erkennen ist.
Die Rüben liegen noch ordentlich aufgestapelt und abgedeckt am Feldrand und warten darauf, dass sie endlich abgeholt und nach Schladen in die Zuckerfabrik gefahren werden.
Hinter Ohrum, genau hinter der großen Scheune auf der rechten Seite, bekommen wir einen ersten richtigen Blick auf die Harzberge genau vor uns und deutlich erkennt man, selbst bei diesem trüben Wetter, die großen Schneefelder, die Xaver am Wochenende dort hingeweht hat.
Weiter geht es über Dorstadt und Heinigen auf der Bundesstraße 4 vorbei an dem Plateau, auf dem vor vielen vielen hundert Jahren einmal die Pfalz Werla gestanden hat und wo man jetzt dabei ist, ein bisschen davon wieder aufzubauen, worüber nicht Jeder unbedingt froh ist.
Immerhin bringt diese Idee neue Besucher auf das alte Gelände, aber irgendwie war es hier früher, als man dort oben, umgeben von ein paar alten Steinen, von alten Zeiten träumen konnte, viel stimmungsvoller.
Egal, wir kommen über die Kuppe und vor uns liegt Schladen, der Ort, der zu dieser Zeit gekennzeichnet ist durch den waagerechten weißen Qualm, der in dicken Wolken aus dem hohen Schornstein der Zuckerfabrik quilt.
Hier müssen wir abbiegen, denn Quedlinburg liegt von uns aus gesehen im Osten und ab jetzt werden wir immer am Fuße des Harzes entlangfahren, wobei wir den herrlichen Blick linkerhand auf die weite Fläche und rechterhand auf die aufsteigenden Berge genießen.
Der Bundesstraße 82 folgen wir ein Stückchen in Richtung Hornburg, um dann abzubiegen auf eine kleine, schmale Straße, die uns erinnert an Zeiten, als hier noch Zonenrandgebiet war und gleich kommt auch schon das große Schild mit der Mitteilung:
Hier waren Deutschland und Europa bis zum 10. Dezember 1989 um 10.15 Uhr geteilt.
Wir erinnern uns noch an die Zeit, als wir damals, im November 89, jeden Tag zur Grenze
gefahren sind, um zu sehen, wie man vorankommt mit der Öffnung.
Das ging ja nicht von jetzt auf gleich, sondern dauerte unterschiedlich lange an den einzelnen Stationen.
Und wir waren mittenmang dabei, als wir in Mattierzoll am Grenzhäuschen standen und die armen Wachhabenden nicht so recht wussten, ob sie uns nun durchlassen durften oder nicht.
Auto an Auto reihte sich damals auf der heruntergekommenen Straße, die bei uns
, sprich im Westen, Bundesstraße 79 hieß, ein Begriff, mit dem die Wachmänner überhaupt nichts anfangen konnten.
Was ist denn nun? Macht ihr hier nun auf oder nicht?
"Na, wa
