Magische Spurensuche: Auf dem Weg zur Großen Göttin
Von Calea Menow
()
Über dieses E-Book
Ähnlich wie Magische Spurensuche
Ähnliche E-Books
Magisches Kompendium - Der Mors Mystica, andere Tode und Initiationen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMagie, die verborgene Wissenschaft: Okkulte Beeinflussung aus der Ferne Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAdinyphe: Texte und Gedichte einer Hexe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFrauenritualkreise: Ein spiritueller Pfad Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSpirit Anekdoten: spirituelle und parapsychologische Erfahrungen eines gewöhnlichen Lebens Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenCHAOSMAGIE - Praktische Arbeiten im Chaos und im Kosmos Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenQuantensprung ins Licht: Seelenreise und Heilwerdung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜberraschenderweise Heilerin in Lappland: Die faszinierende Führung unseres Lebens /Biografie mit Ratgeberteil Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEntfesseltes Böse: Wahre Geschichten von Zaubern aus der Hölle und anderen okkulten Katastrophen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDimensionen der Wirklichkeit - Teil 2: Die Praxis des Nagual-Schamanismus - in der mittel-amerikanischen Tolteken-Tradition Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas magische Zauberbuch der Schatten: So wird aus dir eine weiße Wicca! Praktische Tipps und Anleitungen für weiße Magie und Rituale. inkl. Hörbuch! Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWer ist eigentlich dieser Gott?!: Gott suchen – sich selber finden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeelentauchen: Gespräche mit einer Seele Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen12 Schritte zu deiner Medialität: Ein Handbuch mit Übungsanleitungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWege in die neue Zeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStimmen des Himmels: Mein Weg zum Medium Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBesetzungen - Von Fremdeinflüssen befreien und wirksamen Schutz aufbauen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRitual-Magie für Anfänger: Grundlagen, Anwendungen, Elemente und Beispiele Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBerührt von der geistigen Welt: Warum Jenseitskontakte Heilung, Trost und Zuversicht schenken können Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebe - Wegweiser der geistigen Welt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMagisches Kompendium - Lichtarbeit: Innere Erleuchtung und der Lichtkörperprozess Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas 1 x 1 der Engelkommunikation: Der ideale Einstieg in die unsichtbare Materie - spirituelles-esoterisches Sachbuch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMagisches Kompendium - Die Meditation: Einführung in die meditative Theorie und Praxis Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Hexenkalender: Göttinnen-Spiritualität Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMagisches Kompendium - Engel und Erzengel - Praktische Magie der Angelistik Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas 1 x 1 der Unsterblichkeit: Mediale Hilfe für Trauer und Warnehmung - Rendezvous mit dem Jenseits: spirituelles-esoterisches Sachbuch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKundalini für Anfänger: Methoden, Zusammenhänge und Wirkungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMeine 6 Leben: Eine etwas andere Autobiographie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErfahrungen in einem sozialen Netzwerk Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Wissen der Elfen: Ein 30-tägiges Interview mit der geistigen Welt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Körper, Geist & Seele für Sie
Lexikon der Symbole und Archetypen für die Traumdeutung Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Psychonautik: Praxis der Bewusstseinsforschung Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das tantrische Erwachen - Begehren, Leidenschaft und Spiritualität Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWie wir denken, so leben wir: As A Man Thinketh Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Erfindung der Esoterik: okkult, spirituell und mysteriös Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTräume: Die geheimnisvolle Sprache des Unbewussten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Sechste Tibeter: Das Geheimnis erfüllter Sexualität Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlles Leben ist eins - Die Begegnung von Quantenphysik und Mystik Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEngel und Devas Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTranssurfing in 78 Tagen: Die Kunst der Realitätssteuerung Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Implizite Ordnung - Grundlagen eines ganzheitlichen Weltbildes Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchreib täglich!: Selbstcoaching für Autoren Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchöpfer der Wirklichkeit: Der Mensch und sein Gehirn - Wunderwerk der Evolution Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Hexen - Schamaninnen Europas Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das Lenormand der goldenen Zeit: Legesysteme, große Tafel und Deutung für alle Lebensbereiche Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWerde eins mit der Natur: Lerne die Sprache der Tiere und Pflanzen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwölf kosmische Gesetze: Was unsere Welt im Inneren zusammenhält Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLemuria und Atlantis Bewertung: 1 von 5 Sternen1/5Handbuch der Runenkunde Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLalla - Mystische Gesänge des kaschmirischen Tantrismus Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRauhnächte. Kompakt-Ratgeber: Das Mysterium der zwölf Schicksalstage Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTantra: Entdecke die Kraft des vor-orgasmischen Sexes Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Magie der Worte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Lied der Eibe: Eine Runen-Reise durch das Ältere Futhark Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Yoga auf dem stuhl für senioren, anfänger & schreibtischarbeiter: 5-minuten-yoga routine mit schritt-für-schritt-anleitung vollständig illustriert Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu bist nicht krank, du isst das Falsche. Die großen Ernährungslügen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Magische Spurensuche
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Magische Spurensuche - Calea Menow
Hexenstudium
Schon seit meiner Kindheit hatte ich einen Bezug zu magischen Dingen, und das nicht nur, weil ich mich zu Sagen und Märchen hingezogen fühlte und Elfen und Feen liebte. Dank meines Großvaters mütterlicherseits lernte ich die Natur kennen und lieben.
Mein Opa hatte einen großen Garten gepachtet und in unmittelbarer Nähe dieses Gartens befand sich ein kleines Wäldchen, das wir oft durchstreiften. Dabei zeigte und erklärte er mir die Bäume. Wenn ich neben einem Baum stand, wusste ich, ob es eine Buche, Eiche, Linde oder Platane war. Im Herbst sammelten wir die Früchte dieser Bäume, er zeigte mir, wie lecker Bucheckern schmecken, und erinnerte sich daran, wie Menschen im Krieg einen Kaffee-Ersatz aus Eicheln gekocht hatten.
Damals habe ich das nicht als etwas Besonderes für mich wahrgenommen, es war mein Alltag. Großvater kümmerte sich um mich, denn meine Mutter hatte mich nach meiner Geburt meinen Großeltern anvertraut und ich lebte bei ihnen. Heute bin ich ihm für das Wissen, das er an mich weitergegeben hat, sehr dankbar. Dieser Bezug zu Mutter Erde und das Erleben innerhalb der Natur hat etwas ‚Magisches‘.
In einem Gespräch mit einer Kundin in meiner damaligen Floristikwerkstatt, als wir über Religionen philosophierten, fiel ihr eine Aussage ihres Vaters ein: „Wenn ich das Gras wachsen sehe und mich in der Natur umschaue, fühle und sehe ich Gott."
Besser könnte ich es nicht ausdrücken und ich werde diesen Satz niemals vergessen.
Diese Ausführungen sind für die Leserin und den Leser sicher noch nachvollziehbar, aber was, bitte schön, haben die ‚Frauenstudien‘ mit Magie zu tun? Auf den ersten Blick könnte das ein wenig befremdlich wirken, aber manchmal begegnen uns kleine oder größere Wunder, und wie ich durch das Studium zu ‚meinem‘ Thema hingeführt wurde, erfahren Sie in diesem Kapitel.
Als mir meine Freundin Brigitte 1998 von den Frauenstudien berichtete, reagierte ich mit ungläubigem Staunen. Da gibt es ein weiterbildendes Studium an der Uni Dortmund zur Qualifizierung für die emanzipatorische Frauenarbeit? Das hörte sich interessant an, und deshalb informierte ich mich über die Studieninhalte und modalitäten. Dabei interessierten mich vor allen die psychologischen Seminare, die Pflichtstudienangebote aus den feministischen Bereichen nahm ich nicht so ernst.
Alice Schwarzer kam mir in den Sinn, die Frauenbewegung in den Siebzigern, und wie das ziemlich unbemerkt an mir vorbeigerauscht war. Frau Schwarzer möge mir verzeihen, ich nahm sie nur als aufmüpfige, eigenwillige Frau wahr, das widersprach damals meinem engen feministischen Weltbild.
Heute ist mir klar, warum das so war. Schließlich bin ich in patriarchalen Strukturen aufgewachsen, die besagten, dass ‚frau‘ sich gefälligst anzupassen habe und Widerspruch unerwünscht sei.
Die Frauenstudien haben mein Leben positiv verändert, mir einen anderen Blick auf Frauen und ihre Lebensentwürfe in unserer Gesellschaft aufgezeigt. Durch meine Recherchen und Auseinandersetzung mit feministischen Inhalten bekam ich Erkenntnisse, die mich zunächst einmal verwirrt und entwurzelt haben. Insbesondere von meinen christlichen Glaubenssätzen und Vorstellungen.
Welche Schuld haben politische Machthaber und christliche Missionare auf sich geladen, die Naturvölkern zuerst ihre Heimat geraubt, sie finanziell ausgebeutet und noch zusätzlich durch Gesetze gezwungen haben, ihre eigene Sprache und ihre ureigene Kultur zu vergessen oder zu verleugnen, um ihr Überleben zu sichern. Ich denke dabei an die Indianer Nordamerikas und an die Aborigines, deren Geschichte mich sehr berührt hat. Verantwortliche Politiker und Kirchenfürsten haben in der Vergangenheit eine Spur der Vernichtung und Verwüstung bei ganzen Völkern hinterlassen.
Diese Erkenntnisse haben mich zutiefst erschüttert, parallel dazu sehe ich Frauen, die unter dem Patriarchat unendlichen Leidensdruck erfahren haben. Sie mussten seit Tausenden von Jahren immer wieder den Beweis erbringen, dass sie vollständige Menschen sind und keine unvollkommenen, minderwertigen menschlichen Wesen. So war es für mich unvorstellbar, dass ihnen der Zugang zu Bildung verwehrt wurde und sie nicht lesen und schreiben lernen durften. Der weibliche Tätigkeitsbereich beschränkte sich auf Haus und Kinder, ob sie damit glücklich waren oder nicht. Das Patriarchat diktierte die Gesellschaftsnormen und Frauen hatten sich darin unterzuordnen.
Sicherlich gab es auch damals Ausnahmen, ich erinnere z. B. an Hildegard von Bingen, eine der bekanntesten weisen Frauen, die ihre Spiritualität hinter Klostermauern lebte. War das der Preis für gelebte Spiritualität und feministische Weiterentwicklung?
Leider gibt es in den Archiven nicht sehr viele Hinweise auf Frauen, die sich in den frühen Jahren des Patriarchats dem System widersetzt und ein selbstbestimmtes Leben geführt haben. Und doch gab es sie, die sich mutig für Frauen und ihre eigene Entwicklung eingesetzt haben, trotz aller Hindernisse. Ich denke an die Hexenverfolgung, an furchtbare Gräueltaten im Namen des Christentums, weil politische und kirchliche Oberhäupter mit aller Kraft versucht haben, ihre Macht zu erhalten. Eine dunkle Zeitepoche voller Ungerechtigkeit, Aberglauben und Leiden in der Bevölkerung, der Tötung vieler unschuldiger Menschen, Kinder, Frauen und Männer.
Zurück zu den Frauenstudien: Im Sommersemester 1999 nahm ich an dem Seminar ‚Freizeit lernen‘ teil. Inhaltlich ging es darum, was Menschen mit ihrer freien Zeit anfangen, und wie sie Zeitressourcen am besten für sich nutzen können. Ein interessantes Thema, fand ich, und deshalb nahm ich mir vor, in besagtem Seminar einen Leistungsschein zu erwerben.
Der Dozent gab den Teilnehmern/innen die Möglichkeit, eine Hausarbeit zu schreiben. Ich war begeistert. Endlich bekam ich die Chance, etwas in schriftlicher Form zu verfassen. Bisher hatte ich immer über ein Thema referiert, um einen Leistungsschein zu erhalten, wobei ich jedes Mal verhältnismäßig nervös war, denn Vorträge zu halten ist nicht unbedingt meine Stärke.
Für die besagte Hausarbeit stand ein Karteikasten mit unterschiedlichen Themen zur Auswahl. Es herrschte ein riesiger Andrang um diesen Zettelkasten herum, jeder stöberte, um ein geeignetes Thema zu finden. Ein Griff von mir, ich hatte einen Zettel erhascht. Einmal tief durchatmen, dann riskierte ich einen Blick darauf.
Es ging um die ‚neuen Hexen‘, war das wirklich ein gesellschaftliches Freizeitphänomen? Als Literatur waren die Bücher ‚Ich die Hexe‘ von Sandra und ‚Die neuen Hexen‘ von Gisela Graichen angegeben. Ich hielt meinen Zettel fest und mir war klar – das ist mein Thema. Obwohl ich das Wort ‚Hexe‘ immer noch als bedrückend empfand, durch Begriffe wie Hexenverfolgung, böse Hexe, Hänsel und Gretel. Dabei muss ich über Letzteres schmunzeln, denn diese Geschichte hat eine bestimmte Botschaft für uns wie auch alle anderen Märchen. Für mich stellte sich eher die Frage, warum das Wort ‚Hexe‘ in unserer Gesellschaft so negativ besetzt war, und ich hoffte, Antworten darauf zu bekommen.
Hochmotiviert wollte ich so schnell wie möglich mit der Hausarbeit beginnen und bestellte deshalb sofort online die beiden benötigten Bücher. Als Erstes stürzte ich mich auf Sandras Werk, las und las – bis zum Ende der 152 Seiten. Wahnsinn!
Das Thema interessierte mich so, dass ich weiter im Internet recherchierte: Wo gibt es denn weitere Hexen und wer beschäftigt sich mit diesem Wissensgebiet?
Zwischendurch las ich das Buch von Gisela Graichen, das viele sachliche und wissenschaftlich geprägte Informationen zum Thema ‚Neue Hexen‘enthält. Jedenfalls verstärkte es meine Bindung zur Naturreligion und langsam entwickelte sich eine Eigendynamik:
Meine Hausarbeit vergesse ich völlig, bin absolut fasziniert vom Thema und setze die Prioritäten jetzt anders. Ich will mehr über die neuen Hexen wissen, wo sind sie? Wie leben sie? Was ist geschehen?
Wurde ich etwa von Sandra durch das Lesen des Buches verhext? Nein, das ist es nicht. Ich bin auf der Suche nach meiner ureigenen Spiritualität, die Hexen haben es mir angetan. Dabei spüre ich eine geheimnisvolle Mystik, die ich liebe und die mich verzaubert, und die Suche beginnt!
Hexen, Wicca oder was?
Zu dem besagten Zeitpunkt erreichte mich die E-Mail einer Frau, die sich selbst als Hexe sah und mich fragte, ob wir uns austauschen wollen; mein Hauptgebiet waren damals die Kräuter. Ich freute mich über die Möglichkeit, einen freundschaftlichen Kontakt zu Scilla aufbauen zu können.
Wir verstanden uns gut und schickten oft E-Mails hin und her. Scilla ist der botanische Name
