Punsch, Plätzchen & Pistolen: Kurzkrimis
Von Gesine Schulz
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Über dieses E-Book
BLUT AUF DEM SCHUH: Beim beliebten Nikolausmarkt auf Schloss Hugenpoet ereignet sich ein Zwischenfall. Ein aufmerksamer kleiner Junge ist der einzige Zeuge. Wird die Polizei ihm glauben? ––
EIN FREUNDSCHAFTSDIENST: Im weihnachtlich geschmückten Büchercafé freut sich Melanie auf die bevorstehende Krimilesung. Sie knabbert Plätzchen, ihr Hündchen Barnaby einen Hundekeks. Doch so idyllisch bleibt es leider nicht. ––
BLAUBART IM SCHNEE: Nur widerwillig übernimmt Privatdetektivin Karo Rutkowsky den recht merkwürdigen Auftrag eines Rauschgoldengels. ––
WHITE CHRISTMAS: In der Kasse von Privatdetektivin Karo Rutkowsky herrscht wieder mal Ebbe. Sie lässt sich als Sicherheits-Weihnachtsmann anheuern und hat ein unweihnachtliches Erlebnis im Münster. ––
(Die Kurzgeschichten sind zuerst in diversen Krimi-Anthologien erschienen.)
Gesine Schulz
Gesine Schulz was born in Northern Germany. Because she liked books and wanted to see the world, she became a librarian and worked abroad for more than ten years, mostly in Ireland and New York. Now a full-time writer, she makes her home in Germany's Ruhr Valley with her two cats, one Irish and one German, and a lot of books. She has published a number of novels, many short crime stories, and a children's mystery series. Gesine loves visiting West Cork, the setting of THE GREENEST WIND.
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Buchvorschau
Punsch, Plätzchen & Pistolen - Gesine Schulz
Punsch, Plätzchen & Pistolen
Von stimmungsvoll bis heiter: Vier Weihnachts-Kurzkrimis
Blut auf dem Schuh
Beim beliebten Nikolausmarkt auf Schloss Hugenpoet ereignet sich ein Zwischenfall. Ein aufmerksamer kleiner Junge ist der einzige Zeuge. Wird die Polizei ihm glauben?
Ein Freundschaftsdienst
Im weihnachtlich geschmückten Büchercafé freut sich Melanie auf die bevorstehende Krimilesung. Sie knabbert Plätzchen, ihr Hündchen Barnaby einen Hundekeks. Doch so idyllisch bleibt es leider nicht …
Blaubart im Schnee
Nur widerwillig übernimmt Privatdetektivin Karo Rutkowsky den recht merkwürdigen Auftrag eines Rauschgoldengels.
White Christmas
In der Kasse von Privatdetektivin Karo Rutkowsky herrscht wieder mal Ebbe. Sie lässt sich als Sicherheits-Weihnachtsmann anheuern und hat ein unweihnachtliches Erlebnis im Münster.
Titelei-EBDas Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung der Autorin unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung
Copyright © 2019 Gesine Schulz · www.gesineschulz.com
Alle Rechte vorbehalten
Satz, Layout & Cover: G. Schmid · www.buechermacherei.de
Cover Design by James, GoOnWrite.com
Grafiken/Illustrationen: #117752413, Shutterstock; #14570339, #73022518 Adobe Stock
Gesine Schulz, c/o Agentur Literatur Gudrun Hebel, Kurfürstenstraße 15-16, 10785 Berlin. E-Mail: post@gesineschulz.com
Inhaltsverzeichnis
Blut auf dem Schuh
Ein Freundschaftsdienst
Blaubart im Schnee
White Christmas
Die Autorin
Liebe Leserin, lieber Leser …
Quellenverzeichnis
BlutSchuh-EBDamian war sauer. Er spülte noch einen Legostein das Klo hinunter, einen roten. Zwanzig waren jetzt weg. Vielleicht auch nur vierzehn. Er goss die halbe Flasche von Mamis Lieblingsshampoo hinterher und zog wieder ab. Die Kloschüssel war bis oben voller Schaum und roch nach Äpfeln.
Er machte die Badezimmertür hinter sich zu, wie es sich gehörte, und öffnete die Tür zu Mamis Zimmer. Sie saß am Schreibtisch vor dem Computer.
„Mami? Ich bin sauer. Sauer, sauer, sauer!"
„Ich weiß, Süßer. Sie drehte sich zu ihm um. „Das hast du mir nun schon dreimal gesagt. Es tut mir auch wirklich leid, dass wir nicht zum Weihnachtsspiel gehen können. Aber du bist ja ein großer Junge. Job ist Job. Und ich muss dies bis heute Abend fertig haben. Ich habe es dir doch erklärt.
Damian nickte, schloss die Tür und ging ins Wohnzimmer. Er warf sich auf das Sofa. So sehr hatte er sich auf das Weihnachtsmärchen heute Nachmittag gefreut! Er nahm die Fernbedienung auseinander und versteckte die Batterien in der Sofaritze.
Das Telefon klingelte. Es machte leise ping, als Mami im Arbeitszimmer abnahm. Ganz vorsichtig nahm Damian den Hörer vom Wohnzimmertelefon ab und hielt ihn ans Ohr. Wie ein Spion. Oder ein Detektiv. Ach, es war nur Tante Melanie. Sie wollte wissen, ob Mami mit zum Nikolausmarkt käme.
Nikolausmarkt … Auf einem Schloss! Damian setzte sich auf. Ob es da Ritter gab?
„Nein", sagte Mami, „geht leider nicht. Ich stecke mitten in einem Terminauftrag. Und sonst wären wir jetzt schon auf dem Weg ins Grillo-Theater, dort spielen sie dieses Jahr Die kleine grüne Hexe vom Stadtwald. Sag, willst du nicht mit Damian hingehen? Er hat sich so darauf gefreut."
Damian riss die Augen auf. Doch noch ins Theater?
„Sorry, Kerstin, sagte Tante Melanie. „Ich habe meiner Schwiegermutter versprochen, auf dem Hugenpoet-Nikolausmarkt ihre Einkaufsliste abzuarbeiten. Der ist ja nur an diesem Wochenende, und heute ist der letzte Tag, sonst hätte ich mir das mit dem Theater überlegt. Aber … ich könnte Damian mit nach Kettwig nehmen, wenn du willst.
„Ja!, kreischte Damian ins Telefon. „Das will ich! Gibt es da echte Ritter?
„Damian!, hörte er die vorwurfsvolle Stimme seiner Mutter. „Du sollst doch nicht am Telefon lauschen. Wie oft habe ich dir das schon gesagt?
„Ziemlich oft, Mami. Ganz genau weiß ich das nicht. Darf ich mit? Gibt es da Ritter?"
„Na, ich weiß nicht. Ritterrüstungen vielleicht. Ja, das könnte ich mir vorstellen."
Melanie steckte ihr Handy weg. Noch mal Glück gehabt! Ein kleiner Junge war besser als niemand. Sie hätte sonst echt in der Klemme gesessen, nachdem Sinja wegen ihrer Migräne so kurzfristig abgesagt und auch sonst niemand Zeit hatte.
Auf dem Weg zum Auto atmete Melanie tief durch. Kein Grund zur Panik also. Sie würde den Jungen dabeihaben. Sicher nett, mit einem Kind auf dem Weihnachtsmarkt, dachte sie ohne Überzeugung. Sie hätte den Besuch ins Wasser fallen lassen, hätte sie ihrer Schwiegermutter nicht versprochen, dort die weihnachtlichen „Aufmerksamkeiten" zu kaufen, die sie seit Jahren auf Hugenpoet zu besorgen pflegte. Diesmal hinderte die Hüft-OP sie daran, von der sie sich wegen einiger Komplikationen langsamer erholte, als sie sich vorgenommen hatte. Deshalb saß sie noch in der Reha-Klinik fest, wie sie es bezeichnete, und war frustriert; zumal sie von der Laupendahler Höhe beinahe aufs Schloss spucken konnte.
Auf der Alfredstraße gab es mal wieder eine Baustelle. Der Verkehr stockte. Aus dem Rückfenster des Saab vor ihr
