Klartext: Armut durch Pflege ist ein Skandal, wann wird er abgeschafft?
Von Gudrun Born
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Über dieses E-Book
2019 wurden 80% der 4 Mio Pflegebedürftigen von Angehörigen versorgt, eine gigantische Leistung.
Aber die Konditionen, zu denen sie diese Arbeit leisten müssen, sind unzureichend. Menschen mit geringem Einkommen dürfen durch dieses Engagement nicht in Armut geraten.
Die verantwortlichen Politiker sind aufgerufen, sich für die Umgestaltung der Pflegebedingungen von häuslicher Pflege einzusetzen.
Gudrun Born
Gudrun Born. geboren 1931, lebt in Frankfurt / Main.
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Buchvorschau
Klartext - Gudrun Born
Inhalt:
Einleitung
Deutschland hat ein breites soziales Netz
Grundsatz: „Ambulant vor stationär"
Häusliche Pflege ist unentgeltlich zu leisten
Das Angehörigen-Entlastungsgesetz
So werden pA zur „anerkannten Pflegeperson
Bestätigung der Pflegeübernahme
Zuerkennung eines Pflegegrades
Wer bekommt das Pflegegeld?
Haben anerkannte Pflegepersonen Rechte?
Erwerbsmäßige Pflege – was ist das?
Wieso ehrenamtlich?
„Lohnt" sich häusliche Pflege?
Rentenbeiträge für pflegende Angehörige?
Hilfskräfte aus Osteuropa
Die Pflegenden pflegen
Wo drückt pflegende Angehörige der Schuh?
Wer zu Hause pflegt, darf niemals NIE sagen
Weitere Bücher bei BoD
Die Autorin
Einleitung
„Die pflegerische Versorgung der Bevölkerung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe (SGB XI 8.1).
Das ist die Theorie – und wie sieht die Praxis aus?
Die Bundesregierung beschloss 1995: „Häusliche Pflege durch Angehörige und Nachbarn hat Vorrang vor professioneller Pflege", diese Maßgabe gilt bis heute. Würden nicht Millionen Bürger/innen diese Arbeit gewissenhaft leisten, wäre das Deutsche Pflegesystem am Ende.
2019 ¹ wurden 80% der rd. 4 Mio. Pflegebedürftigen in häuslicher Umgebung versorgt und gepflegt – eine gigantische Leistung! Umso erstaunlicher ist es, dass trotz intensiver Bemühungen von Interessenvertretungen und Einzelpersonen die Rahmenbedingungen für die Arbeit der pflegenden Angehörige kaum nachgebessert wurden.
In vielen Druckschriften ist nachzulesen, welche Leistungen den Pflegebedürftigen zustehen und was ihnen angeboten wird, aber allgemeinverständliche Informationen für die, die häusliche Pflege leisten sollen oder wollen (das SGB XI nennt sie Pflegepersonen), sucht man vergeblich.
Das vorliegende Buch Klartext soll diese Lücke füllen.
Als ehemals pflegende Angehörige mit 17 Jahren eigener Pflegeerfahrung beschreibe ich, was pflegende Angehörige wissen müssen, wo sie „der Schuh drückt" und was geändert werden sollte, um die Pflegebereitschaft der dt. Bevölkerung auch künftig zu erhalten.
Gudrun Born
