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Das kleine ABS der Scherzdichtung: Anekdoten Bonmots Satiren
Das kleine ABS der Scherzdichtung: Anekdoten Bonmots Satiren
Das kleine ABS der Scherzdichtung: Anekdoten Bonmots Satiren
eBook153 Seiten58 Minuten

Das kleine ABS der Scherzdichtung: Anekdoten Bonmots Satiren

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Über dieses E-Book

Der vorliegende Band ist allen fröhlichen Menschen gewidmet; er deckt mehrere Aspekte der leichten Muse ab, amüsiert die hocherfreute Leserschar mit Aphorismen, Gedankensplitter, Epigrammen, Übersetzungen, Parodien, Glossen, Grotesken, Unsinns-Reimen und Ultrakurzgeschichten.
Letztendlich: Satire ist kein Zuckerwatteschlecken im Streichelzoo unserer Gesellschaft!
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum5. Aug. 2021
ISBN9783754362846
Das kleine ABS der Scherzdichtung: Anekdoten Bonmots Satiren
Autor

Heinrich Heini

1947 im siebenbürgischen Hermannstadt Sibiu, Rumänien geboren, lebt und schreibt am Bodensee. Sein Fach ist die Satire, die spät, erst nach Beruf und Familie, zum Zuge kam. Den Anfang machte Herr Siegerius, die Kunstfigur, die alles weiß und kann. In Die 100 Seiten des Herrn Siegerius, gefolgt von Die verborgenen Seiten des Herrn Siegerius, verarbeitet Heini die Realität, mit treffenden und auf den Punkt gedachten Worten. Aktuell sind die wundersamen Seiten in Arbeit. 2020 erschien Alte und neue Heimat aus dem Tage und Nächtebuch eines Hermannstädters. Es sind 77 Geschichten aus Siebenbürgen, Deutschland und der Welt, allesamt erlebt und überlebt vom Autor. Lesungen und Vorträge in Freiburg, Stuttgart, München, Berlin und Wien wurden positiv aufgenommen (und mit Applaus bedacht).

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    Buchvorschau

    Das kleine ABS der Scherzdichtung - Heinrich Heini

    Gerne wär‘ ich

    Gerne wär‘ ich

    der Kästner Erich.

    Auch wär‘ ich gern

    der Morgenstern.

    Nur einen Satz

    von Ringelnatz.

    Doch nichts davon in aller Not

    hab‘ ich von Busch, hab‘ ich von Roth.

    Drum bleib ich weiter, der ich bin,

    mehr als Heini ist nicht drin!

    (Frei nach Heinz Ehrhardt)

    Inhalt

    Präludium

    Gastronomisches und Medizynisches

    Gesellschaftliches

    Satierisches

    Philosophisches und Psychologisches

    Unsinniges und Wörtliches

    Kraut und Rüben – Hüben wie Drüben

    Extra Caput: Herr Siegerius III

    Postludium

    PRÄLUDIUM

    Ein ernstes Wort zum heiteren Spiel

    „Das kleine ABS, Anekdoten - Bonmots - Satiren hätte genauso gut „Das große GPS, Grotesken - Parodien - Satiren heißen können. Es umfasst 40 Jahre Fröhlichkeit, scherzhaftsatirische Gedanken, eine Sammlung, die unterhalten will. Die einzelnen Betrachtungen durchleuchten den Alltag, fördern Begebenheiten, Visionen und Träume an die Oberfläche; es sind Texte, die zur Erheiterung des Lesers beitragen sollen.

    Freuen sie sich auf mehrere Kapitel sprühenden Wortwitzes, in denen mit Ironie, leichtem Spott, aber auch mit beißender Satire, die allzu beflissene Bürgerlichkeit gegeißelt wird. Wissens- und Bildungshäppchen, über- bzw. untertrieben dargestellt, ergänzen die unterschiedlichen Themen.

    Humor ist wichtig für den Fortbestand der Menschheit, nach Wilhelm Raabe ist er das Rettende: „Humor ist der Rettungsring auf dem Ozean des Lebens." Lachen fördert die Durchblutung des ganzen Körpers, Glückshormone wie Dopamin und Serotonin werden ausgeschüttet. Im Gegenzug werden Stresshormone und Entzündungsenzyme abgebaut, die Immunabwehr wird gesteigert, was in Zeiten wie diesen überlebenswichtig ist.

    Der Scherz, der Humor, das Lachen werden seit dem Altertum als Phänomene untersucht und propagiert. Keine Geringeren als Cicero und Aristoteles haben sich mit deren Wirkung auf die Psyche und das Wohlbefinden des Menschen auseinandergesetzt und empfehlen eine intensive Nutzung derselben. Sigmund Freud hat gar eine Theorie aufgestellt, die „Entladungstheorie", die besagt, Humor diene dazu, psychische Spannungen abzubauen, Hemmungen aufzulösen.

    Wenn jemand andere zum Lachen bringt, gilt er als komisch, wird nicht ernst genommen. Sein Humor lässt ihn dümmer erscheinen als er ist, steht aber am Ende klüger da.

    Humor ist eine der schwersten Fakultäten, dennoch versuche ich sie zum Schmunzeln, ja zum Lachen zu bringen. Die literarischen Mittel dafür decken eine breite Palette ab, sie umfassen Sinnsprüche, Epigramme, Wortspiele, Wort- und Sinnumkehrungen, Dialoge, Grotesken, Parodien, Glossen zu aktuellen Aufregern sowie Episoden aus dem Partnerleben, dem ewigen Missverständnis zwischen Venus und Mars.

    Im Kapitel „Gastronomisches und Medizynisches" habe ich meine Erfahrungen festgehalten, Beobachtungen als Dienender, wie auch als Dienstleistungsempfänger:

    „Du kriegst, wenn du sie nicht schon hast, Gastritis leicht, als Wirtshausgast." (Eugen Roth) Feststellungen, die nicht allen schmecken dürften, so manchem gar im Halse stecken bleiben werden, lassen den Schluss zu:

    „Zu viel Gastro führt zwangsläufig zu Medizynischem."

    Hilfe bei der Themenauswahl erhielt ich von unserer Gesellschaft, von all den Toten und den Lebenden, die durch ihr Handeln und mit ihrem Sein und Schein mitgeschrieben haben. Klassische Zitate im Original oder verschwurbelt, ins Paradoxe verdreht, sind auch dabei.

    Unsinniges, Sinnfreies - der Nonsens - runden den Band ab; auch sie haben das Ziel zu unterhalten, wie jener unbekannte Autor schon um 1860 erkannt hat:

    „Stunden, wo der Unsinn waltet, sind so selten, stört sie nie! Schöner Unsinn, glaubt mir, Kinder: Er gehört zur Poesie."

    Manch geistige Fußangel entpuppt sich recht spät als solche. Reime, die nur des Reimes willen aufs Blatt gezaubert werden, das ist die hohe Kunst der Unsinnsdichtung.

    Das Kapitel „Kraut und Rüben - Hüben wie Drüben bietet von allem ein bisschen was. Es ist „der Lumpensammler. Es vereinigt all die feinen Stücke, die sich nicht einordnen lassen und zu schade sind, um in die Tonne geklopft zu werden.

    Für die Freund*innen der harten, zeitgerechten Satire habe ich Appetithäppchen ausgelegt; der Band „Siegerius III kommt im Juli frei".

    Kollegialen Dank an all meine geistigen Vorbilder, Ideengeber und Inspiranten.

    Dank an die Realsatiriker aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Müßiggängertum, an all die, die täglich meine Bahnen kreuzen und mir die Schnappschüsse ihrer Genialität liefern.

    Fein säuberlich habe ich die Quellen notiert. Nicht auszudenken, wenn ausgerechnet Heinrich Heine, mein großer Bruder, auf die Idee käme, mich, als seinen kleinen Bruder, auf Plagiat zu verklagen.

    Ach so …

    Entschuldigen möchte ich mich bei denjenigen, die Wirt*innenwitze, Kalendersprüche oder Bauernregeln erwartet haben. Sie brillieren, indem sie nicht vorkommen.

    Heinrich Heini (Höchsmann), Konstanz, 18. Juli 2021

    I

    Gastronomisches und Medizynisches

    Was lange gärt, wirt entlich gans und gar nicht gar!

    Wenig laufen, vieles essen,

    kannst du mit der Waage messen.

    Nach dem Gutzi,

    Zähne putzi!

    Vor dem Essen Handy waschen!

    Ein Fresssack fraß Presssack

    und das immerzu.

    Er wurde zum Presssack

    und das im Nu.

    Die Grätenfrage:

    „Herr Ober, hat dieser Fisch auch welche?"

    Trinkst du täglich flüssig Brot,

    macht dir deine Leber tot!

    Was kauft ein Beinamputierter am Krankenhaus-Kiosk?

    Richtig!

    Eine Stange „GANGRENA".

    Wermut gegen Wehmut!

    (Wermut besitzt, kann jede Wehmut killen.)

    Weise einen Kellner zurecht,

    zu Recht oder zu Unrecht,

    und er wird dir in die Suppe

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