Arm und Reich in Recht und Freiheit?: Die soziale Frage überlebte alle sozialistischen Antworten
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Über dieses E-Book
ist ein Staunen über die Menschenhölle, die nicht hinaufschaut.
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"Europäische Moralisten" waren keine Moralprediger, sondern Essayisten und Aphoristiker, die seit dem 17. Jahrhundert die "mores" untersuchten, die Sitten und Gebräuche ihrer Epoche. Diese inzwischen fast abgerissene Tradition sollte hier etwas wiederbelebt werden ...
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Ein aphoristisches Kompendium von 777 Gedanken zu Arm und Reich, zu prekärer Selbstbefreiung und sozialer Gerechtigkeit, zur Mündigkeit als Schriftlichkeit : Auswahl aus vier Jahrzehnten ...
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"Sozialgerecht" : Sozial gerecht?
Wenn die Oberschicht in ihr Unterbewusstsein fällt,
steige die Unterschicht zu freier Hochkultur auf.
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Rolf Friedrich Schuett
Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie Systemanalytiker in der Atom- und Raumfahrtindustrie Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählwerken, Gedichten, Aphorismen, Essays und Abhandlungen
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Buchvorschau
Arm und Reich in Recht und Freiheit? - Rolf Friedrich Schuett
INHALT
Arm und Reich − Unterarme oder Weltreiche?
Recht und Unrecht oder Justiz und Delikt?
Freiheit 2000: Aufrechte Gängelung?
Prekäre Mündigkeit äußert sich schriftlich Autorität der Autoren
Gesamtwerk in Gesamtausgabe
Aphoristischer Proletarismus,
aphoristische Rechtsphilosophie,
aphoristische Befreiungsphilosophie,
aphoristische Literaturtheorie …
Für Elke
Arm und reich − Unterarme oder Weltreiche?
Auch Armut sei ein Verfassungsbruch.
Arme sind emissionsarme Zwangsökologen.
Die Freiheit schützt Reiche immer, das Gesetz die Armen immer seltener.
Reiche werden erst ärmer, wenn Arme aufhören, reicher werden zu wollen.
Reiche müssen sich amüsieren, obwohl sie amusisch sind, die Armen.
Monogamie ist nur noch die Sexklusivität der Armen.
Philosophie beruht auf dem Fehlschluss, dass Reiche mit der Armut mehr anfangen könnten als Arme mit dem Reichtum.
Unter Reichen gibt es Geistreiche und Königreiche, unter den Armen nur Oberarme und Unterarme.
Der Arme hat wenigstens noch sich selbst, der Irre nicht einmal das.
Reicht dein Reichtum immer noch nicht, dir Armut leisten zu können?
Das Geld liegt auf der Straße. Der Arme auch.
Reiche sind Raubtiere, Arme nur Mundraubtiere.
Ein Christ, der sich nicht bereichern will, um durch Armenhilfe eine arme Kirchmaus werden zu dürfen, ist ein armer Teufel.
Gott kommt in den Himmel, das ist so sicher wie die Armen in der Kirche.
Heimat ist unheimliches Eigenheim der Enteigneten. Die Welt ist gerecht : Macht sie den einen arm, macht sie den anderen reich.
Intelligenz ist Intuition in Zeitlupe, und Intuition ist die Allwissenheitsquelle der geistig Armen.
Armut sollte Besitz aller unbezahlbaren Dinge sein.
Ich wurde nicht deshalb nie bestohlen, weil ich arm bin, sondern bin ein armer Mensch, weil ich nie bestohlen wurde.
Moderne Humanisten sind Leute, die Armen ein Leben in Saus und Braus empfehlen.
Guter teurer Rat an die Armen :
Mehr Sein als Scheine, bitte!
Arme haben ihren Hunger so satt wie unsere bildungshungrigen Reden über ihn.
Vor Gott muss auch der Arme gut sein, vor Gottlosen genügt es, dass sie zum Armen nicht gut waren.
Eine misslungene Revolution schadet dem Armen mehr als dem Reichen die gelungene.
Reiche schauen gern durchs Schlüsselloch, wie Arme durchs Schüsselloch gucken.
Der Arme ist Materialist, da er nur vom Materiellen träumt, und Idealist, da er davon nur träumen kann.
Reiche können sich Idealismus oder Idealisten leisten und Ideen kaufen.
Im Kapitalismus ist jedermann an die Entfesselung der Produktivkräfte gefesselt.
Ein Kapitalist ist ein Mensch, der sich selbständig macht, um nicht alles ständig selbst zu machen.
Vor allem stellt das Kapital etwas auf die Beine, die ihm gestellt werden.
Kapitalismus ist der Versuch einer Weltverbesserung ohne Weltverbesserer.
Gegen die Sozialisten waren wir Demokraten, ohne sie sind wir nur Kapitalisten.
Bereichert euch, doch durch und nicht an Armut!
Ein Antikapitalist verrät sich : Er gibt sich zufrieden und gesättigt, also geschlagen.
Kapitalismus ist gemeinnütziger Egoismus, Sozialismus war eigennützige Selbstlosigkeit und Mehrwertsteuerung ohne Mehrwertkomplex.
Kapitalismus
