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Komm! Lass' uns von vorne anfangen: GeschichtenGedichteGeschütteltes
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eBook87 Seiten37 Minuten

Komm! Lass' uns von vorne anfangen: GeschichtenGedichteGeschütteltes

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Über dieses E-Book

Wenn die Tochter mit dem Vater ....Die Leidenschaft für die deutsche Sprache und ihren literarischen Formen hat Hans-Jürgen Siems (1921-2006) eindeutig an seine Tochter, Martina Siems-Dahle, weitergegeben.
Hans-Jürgen Siems verfügte über eine seltene Gabe: In Blitzesschnelle verdrehten seine Synapsen Worte und Sätze. Er war ein Schüttelreimer. Er schrieb aber auch "normale" Gedichte und Limericks, Schüttelreim-Limericks und Schüttelreim-Sonette.
Martina Siems-Dahle hat diese spezielle Begabung allerdings nicht. Aber (Kurz-)Geschichten zu schreiben und auch Gedichte - diese in Form von Poetry Slam Lyrik - daran hat sie reichlich Spaß.
SpracheDeutsch
HerausgeberTWENTYSIX
Erscheinungsdatum8. Nov. 2018
ISBN9783740720391
Komm! Lass' uns von vorne anfangen: GeschichtenGedichteGeschütteltes
Autor

Martina Siems-Dahle

Martina Siems-Dahle ist als Journalistin vielen Menschen und Schicksalen begegnet. In ihrem vorliegenden Roman "Das wiedergeborene Kind" verarbeitet sie einige ihrer ergreifendsten Menschengeschichten. Literarisch verfasst sie zudem Kurzgeschichten und Gedichte nach Art der Poetry Slam Lyrik. (s.a. "Komm! Lass' und von vorne anfangen", Verlag TwentySix, ISBN: 978-3-74074997-2; "Das laufende Wort", Engelsdorfer Verlag, ISBN: 978-3-96008-958-2 und andere Anthologien). In den USA und in Erlangen studierte Martina Siems-Dahle Theaterwissenschaft, Amerikanistik und Germanistik. Als Journalistin war sie tätig für die Nürnberger Nachrichten und den Kölner Stadtanzeiger. Beim Heinrich Bauer Verlag und bei einem privaten Fernsehsender nahm sie leitende Positionen in den Presse- und PR-Abteilungen ein. Seit vielen Jahren arbeitet sie als kreativer Kopf in der Agentur ihres Mannes, STUDIO D ENTERTAINMENT. Die beiden haben eine erwachsene Tochter und einen Hovawart. Die gebürtige Oldenburgerin lebt in Köln.

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    Buchvorschau

    Komm! Lass' uns von vorne anfangen - Martina Siems-Dahle

    Mein Vater und ich

    Hans-Jürgen Siems (1921-2006), mein Vater, verfügte über eine seltene Gabe: In Blitzesschnelle verdrehten seine Synapsen Worte und Sätze.

    Er war ein Schüttelreimer. In dieser speziellen, kleinen Lyrikwelt durchaus ein bekannter. Er schrieb aber auch „normale" Gedichte und Limericks, Schüttelreim-Limericks und Schüttelreim-Sonette.

    Ich habe diese Begabung nicht.

    Aber Geschichten zu schreiben und auch Gedichte – diese eher in Form von Poetry Slam Lyrik – daran habe ich sehr wohl Spaß.

    Darum habe ich die vorliegende kleine Sammlung um Gedichte meines Vaters ergänzt. Es handelt sich nur um einen Bruchteil seines Werks.

    Übrigens: Tausenden von Schülern und Schülerinnen in Deutschland hat mein Vater – nicht nur als Lehrer -, sondern auch als Schulbuchautor beim KLETT-Verlag Deutsch beigebracht. Über dreißig Jahre erschien „Mein Rechtschreibbegleiter".

    Zu mir ist zu sagen: Ich bin also die Tochter …. Nach meinem Studium der Theaterwissenschaft (Germanistik und Amerikanistik) wurde ich Journalistin und Presse-/PR-„Tante".

    Seit über 25 Jahren begleite ich meinen Mann in seiner Künstleragentur STUDIO D Entertainment. Und zusammen sind wir sehr stolz auf unsere Tochter. Wir sind Norddeutsche, die aber schon sehr lange in Köln wohnen.

    Gute Unterhaltung!

    Inhaltsverzeichnis

    GLÜCKLICH

    Zeit

    Glück An Julia

    Ich möchte mit dir ins Blaue laufen

    Falten

    Rien ne va plus

    Mathe

    Der erste Grasschnitt

    Falsch gedacht

    SCHATTIG

    Dann allerdings

    Der Zusammenbruch

    Grabrede

    Die Muschel

    Der Nachttisch

    Requiem für vier Fische

    Das Luder

    Ein Fall für alle Fälle

    Invasion in der Schweinebucht

    Die Ruhe und der Tod

    Heiliger Krieg

    TIERISCH

    GehässigHans-Jürgen Siems

    Die schlaue ZeckeHans-Jürgen Siems

    Mückenplage IHans-Jürgen Siems

    Mückenplage II

    WespenschicksalHans-Jürgen Siems

    Raben und RattenHans-Jürgen Siems

    LUSTIG

    Mein Leben als Dudelsack

    Die Zauberformel

    Des Sängers LustHans-Jürgen Siems

    Kinder- und Volksliederpotpourri

    BESINNLICH

    In stiller Nacht

    Der Abend

    Die Mär vom Wiachtel

    Herr Odes und die Flüchtlinge

    Moslemische Weihnachten

    Das nicht gewünschte Geschenk

    GLÜCKLICH

    ZEIT

    Komm! Lass‘ uns von vorne anfangen!

    Wir haben noch Zeit!

    Aber wieviel Zeit haben wir noch?, fragst du und

    drehst dich um und

    suchst die Zeit, die hinter dir liegt.

    Aber du siehst sie nicht,

    obwohl sie Spuren hinterlässt.

    Du meidest den Stillstand

    und flüchtest vor dem Gestern,

    sagst dennoch, früher war alles besser,

    aber morgen wird alles anders.

    Dann sagst du, du hast keine Zeit.

    Da sage ich dir:

    Wer hat die schon?

    Die Zeit, die kannst Du nicht besitzen

    wie ein Sofa mit ’nem dicken Kissen.

    Die Zeit kann ich nicht kaufen,

    obwohl man sagt, dass sie kostbar sei.

    Ich kann sie nicht waschen oder kämmen,

    und an die Leine kann ich sie auch nicht binden,

    obwohl sie neben mir läuft.

    Ich kann sie nicht wegpacken oder verstecken,

    wie ein Geschenk zu Weihnachten:

    Ich kann dir meine Zeit nicht schenken.

    Denn meine ist eine andere – relativ gesehen.

    Deine Zeit ist für mich nicht greifbar.

    Zwischen deiner Zeit und meiner Zeit liegt

    das Warten.

    Auf was, fragst du?

    Auf das Versprechen, gemeinsam die Zeit zu füllen.

    Stattdessen schlägst du die Zeit tot

    und kommst dabei in Zeitnot.

    Also: Hier, an diesem Ort, an dem genau ich jetzt bin,

    kann ich morgen wieder sein,

    aber nicht

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