Über dieses E-Book
Gabriele Gran
Gabriele Gran, die Autorin der Bücher Verliebt in Dich, "Jetaime Liebenlohnt", "Verliebt in mein Leben" und "zuckerwürfel" wurde 1945 in Uchtspringe, heute ein Ortsteil von Stendal in Sachsen-Anhalt, geboren. Ihre Großeltern stammen aus Polen, Österreich, der ehemaligen Tschechoslowakei und der Ukraine. Ihre multikulturellen Familienmitglieder stammen aus bzw. leben in den USA, Kanada, Neuseeland, Polen, Rumänien, Bulgarien, Ghana, Nigeria, Japan, Thailand, England und Deutschland. In der Herzogstadt Celle besuchte Gabriele Gran die Kaiserin-Auguste-Viktoria-Schule. Mit dem Abitur schloss sie 1965 ihre Schulzeit ab. In Cambridge/England arbeitete sie als Au-pair-Mädchen. In Metz/Frankreich verbrachte sie Ferien in verschiedenen Ferienlagern (colonies de vacances). An der Pädagogischen Hochschule Alfeld studierte Gabriele Gran Pädagogik, an der Universität Hildesheim Englisch und Französisch. Die Autorin fühlt sich in allen Religionen zu Hause, falls GOTT = LIEBE gelehrt und vor allem gelebt wird. Sie lebt in Tönning auf der Halbinsel Eiderstedt und in Port El Kantaoui/ Tunesien. In Tönning arbeitet Gabriele Gran als Privatlehrerin in Französisch und Englisch und erteilt Menschen mit Migrationshintergrund Deutschunterricht. Das internationale Seabel Alhambra in Port El Kantaoui ist Gabriele Grans zweites Zuhause.
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Buchvorschau
Verliebt in Dich - Gabriele Gran
Widmung
meinen Nachbarinnen Christel und Bölkchen,
meinen Freundinnen Karin und Edda,
meiner Nachhilfeschülerin Greta und
meinem Journalisten Birger Bahlo.
Biografisches
Gabriele Gran studierte Fachübersetzen Englisch und Französisch an der Universität Hildesheim. Sie arbeitet heute für die Volkshochschule Husum/ Tönning und erteilt Nachhilfe. Sie lebt in Tönning und Port El Kantaoui/Tunesien.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Hallo Wind
Verweilen und Teilen
Mein Glitzerstein
Wo seid ihr?
Der Sargnagel
Schweigen ist Mist
Obwohl
Zweisamkeit
Die Einsamkeit
Mein neuer Wecker
Du und ich
Mein Glücksfall
Eine Suppenkelle Verliebtsein
Wohin?
Der neue Teppich
Die Liebe – Zauberin
Sauber getrennt
Endlich FREI!
Ich liebe DAS
Bonnes Vacances
Senegal: Der Weg zu meiner Hütte
I Had a Dream
Schalom Ezra
Wundervolle Türkei
Erna, du geliebte Stubenfliege
No Clean Today?
Zündhölzchen der Liebe
Let Go – Let God
Lass los und lass den Ewigen
Smile
Lächle
Die Falle
Distel oder Schmetterling
Es irrt der Mensch solang‘ er lebt
Eine kleine Tanne
Nicht weinen nur warten
Mein Kind werde Du stille
The difference
Der Unterschied
Die Liebe
Das Himmelreich
Gebet zur Nacht
Danke du heutiger Tag
Das sprechende Bett
Eine wunderschöne Tür
Festhalten
Fensterbrechen
Briefwechsel mit Gott
Gedankensplitter
Ich schreie nach Licht
Sehnsucht
Augenblick
Der verlorene Schatz
Der Umzug
Geschwisterliebe
Meine geliebten Moecks
Meine Buchenlandweihnachtsfeier oder im Paradies der Erinnerungen
Liebe Mutti
Er
Die roten Schuhe
Kevin im Zauberland
Frau Müller von Kevin Clottey
Meine Spinne
Kevins lustige Aussprüche
Hund und Herrchen
So nich
Es passt nicht
Sind wir so?
Die Erbschaft
Lörn jur Inklisch
Regentropfen
Meine Kostbarkeit
Ein Badeanzug Gr. 36 jammert
Der Verzicht
Schrumpelige Pelle, glatter Kern
Vorwort
Schreiben war schon in meiner Kindheit meine Lieblingsbeschäftigung. Eine Adler Triumph Schreibmaschine bekam ich mit 12 Jahren - und dies trotz unserer Armut, aber davon erzähle ich Euch später. Mit 13 war ich bereits eine kleine Redakteurin. Für unsere Schülerzeitung
Nun möchte ich mich jedoch erst einmal vorstellen: Am 17. Januar 1945 wurde ich in Uchtspringe, heute Stendal, geboren. Meine Mutter war Schneiderin und mein Vater Architekt und Kunstmaler. Einen Bruder habe ich noch, er ist vier Jahre älter als ich. Meine Kindheit verbrachte ich in Metzingen, meine Jugend in Celle. Meine Eltern hatten es sehr schwer. Als Flüchtlinge waren sie nach Deutschland gekommen.
Das Fußfassen im Nachkriegsdeutschland gestaltete sich schwierig. Viele Sorgen brachte das Leben für unsere kleine Familie. Eingeschult wurde ich noch in Metzingen. Von unserem Leben in Metzingen muss ich Euch unbedingt folgendes erzählen: Im Nachhinein muss ich immer lachen, wenn ich nur daran denke: Wir lebten zunächst in einem Schweinestall. Mein Vater baute für uns vier Leutchen aus Brettern ein Bett. Jeden Tag war er sich sicher, dass dieses in der folgenden Nacht halten würde. Wir Kinder bewunderten ihn hierfür. Jedoch: Jede Nacht krachten wir samt Bett zusammen. Ich nehme an, wir Vier drehten uns alle gleichzeitig um. Krach bumm, da lagen wir nun auf dem Schweinestall-Betonboden.
Regelmäßig brachte der Bauer seinen Schweinen Futterkartoffeln. Sie dampften und sahen richtig lecker aus. Bevor sich die grunzenden und stinkenden Schweine auf sie stürzten, sausten wir in Windeseile zum Futtertrog. Wir klauten, bevor die vor Freude grunzenden Schweine den Trog erreichten, ein paar dieser Köstlichkeiten. So hatten wir jeden Morgen ein warmes Frühstück. Ich hatte jedes Mal besonderen Schiss vor diesen Viechern. So beeilte ich mich besonders, um ihnen zuvorzukommmen.
Der Bauer war ein echter Geizhals. Auf seiner Wiese wuchs ein herrlicher Birnbaum. Seine Zweige waren voll mit leckeren Birnen. Sie hingen herunter. Wegen meiner Zwergengröße konnte ich dennoch keine einzige erreichen. Da halfen auch meine Luftsprünge nicht. So war ich schon überglücklich, wenn ich eine Birne auf dem Wiesengrund fand. Ich hoffte, dass diese nicht schon vor mir von einer ebenso hungrigen Biene entdeckt worden war. Ich hob also eine heruntergefallene Birne auf, wollte gerade hineinbeißen, als der Bauer mich von weitem erblickte.
Wütend schwang er seinen Krückstock in die Luft, gestikulierte unmissverständlich damit herum. Er schimpfte und brüllte wie ein Rohrspatz. Dann kraxelte er mühselig, jedoch so schnell er konnte, durch die Wiese in meine Richtung. Nun kam mir meine Zwergengröße zu Hilfe. Ich krümelte mich so doll zusammen, dass selbst die blauen Glockenblumen höher waren als ich. Der Bauer schrie noch wütender, stolperte an mir vorbei. Tonlos kichernd genoss ich meine köstlich süße Birne.
Ja, und noch etwas muss ich euch unbedingt erzählen. Als Kind verschaffte ich mir Respekt vor den Großen, indem ich ihnen eine knallte. Bevor die großen Jungs auf die Idee kommen könnten, mir etwas anzutun, hatten sie schon eine sitzen. Noch lebhaft erinnere mich an Heinzi. Heuchlerisch rief ich: ‹Na, Heinzi›. Kaum antwortete er mit ‹Häh›, rumms, da hatte er schon eine sitzen. So schnell ich konnte, raste ich dann die steile Treppe zu unserer kleinen Zweizimmer-Dachwohnung hoch. Hörte meine arme Mutter mein Treppengetrappel, wusste sie schon, wir würden zwei Tage kein Wasser haben.
Warum, wieso? Heinzis Mutter gehörte das Häuschen, das uns nach dem Auszug aus dem Schweinestall vom Wohnungsamt zugewiesen worden war. Mit dem Wasserentzug rächte sie sich für meine Prügelattacken an ihrem Heinzilein. Sorry, Heinzi, falls Du diese Zeilen liest … Aber ich biege mich bei dem Gedanken noch heute vor Lachen. Wirklich sorry, Heinzi.
Bald ging es nach Celle (siehe auch
Im Mittelpunkt zu stehen, das genoss ich sehr. Ich liebte schon immer ‹die Bühne›. Nicht gut fand ich ihr Gelächter beim Anblick meiner roten Halbschuhe. Da wir so arm waren und keine neuen Schuhe kaufen konnten, kam mein Vater auf eine Super-Idee. Er schnitt die Schuhspitzen einfach ab. So hatten meine Zehen wieder ausreichend Platz. Die einheimischen Kinder schüttelten sich vor Lachen. Heulend versuchte ich sie zu überzeugen, meine Schuhe wären schon so gekauft worden. In meinem Schmerz dachte ich nicht daran, dass sie doch noch am Vortag geschlossen waren. Das war ein Drama! So war das auch mit der von meinem Bruder geerbten grünen Turnhose. Die einheimischen Kinder trugen alle eine schwarze Turnhose. Hier ging das Gelächter schon wieder los. Sehr fleißig und ehrgeizig überwand ich trotzdem alle Klippen. Meine Schulzeit an der Kaiserin-Auguste-Viktoria-Schule in Celle schloss ich mit dem Abitur ab.
Viel Spaß beim Lesen meiner Geschichten – und immer daran denken: Ich bin
Tönning/Nordfriesland, 2018
Hallo Wind
Hallo Wind, woher kommst du denn zu dieser frühen Zeit?
Ich träume doch noch, bin zum Plaudern noch gar nicht bereit.
Hallo Wind, na klar, freue ich mich,
und das sogar sehr.
Dachte schon, du kämst gar nicht mehr.
Hallo Wind, schon so lange habe ich dich vermisst.
Wen hast du denn in der letzten Zeit geküsst?
Hallo Wind, bist du auch ehrlich zu mir?
Bleibst du heute bitte ganz lange bei mir?
Hallo Wind, erzähl’ mir bloß nicht,
du wärst wieder in Eile.
Du weißt doch, ich liebe deine lange Weile.
Hallo Wind, du pfeifst, und ich werde singen.
Wie schön werden wir zusammen klingen.
Hallo Wind, ich kann dich ja gar nicht mehr sehen.
Musst du schon wieder weiterwehen?
Hallo Wind, wo bist du, bist schon wieder fort?
Küsst eine andere an fernem Ort?
Hallo Wind, eins ist ganz sicher, ich warte auf dich.
Dann halt’ ich dich fest, dann küsst du nur mich.
Verweilen und Teilen
Von Zeit zu Zeit spüre ich, ich würde so gerne etwas mehr Zeit mit Dir verweilen.
Gleichzeitig frage ich mich,
wie würde unser Leben
sein, nicht wenn, sondern falls wir alles teilen.
Träume manchmal von unserem Zusammensein bis in alle Ewigkeit.
Was würde geschehen,
wir wären ständig zusammen,
nicht nur von Zeit zu Zeit.
Unser Treffen gefällt mir, so ab und zu.
Zwischenzeitlich muss ich nichts absprechen,
hab`von dir meine Ruh`.
Muss ja nicht alles mit dir teilen.
Denk’ auch mal zwischen den Zeilen.
Was würdest du denken, wär’ ich nicht ständig gepflegt, also schön.
Du würdest mich mindestens des morgens mit ungekämmten Locken sehn.
Nicht ständig würde ich lächelnd singen.
Nicht täglich sportlich über des Lebens Hürden springen.
Ich würde nicht täglich nach Parfüm duften.
Sondern nach Schweiß durch mein tägliches Schuften.
Nicht immer wäre ich gesund.
Hielte im entscheidenden Moment nicht meinen Mund.
Wie du wohl entscheiden würdest,
wenn ich könnt‘ nie mehr alleine sein, du würdest betrübt festellen, auch mit mir ist nicht alles Sonnenschein.
Diese Gedanken, ich lade sie nie ein.
Meine Gedanken, sie kommen von ganz allein.
Ehrlich gesagt, ich freue mich dann, irgendwie sind sie mein heimliches Glück.
Irgendwie bringen sie mir jedes Mal meine Illlusionen zurück.
Illusionen machen nicht glücklich,
ich meine auf Dauer,
aber dennoch, sie gehören mir allein,
also leg‘ ich mich weiterhin auf die Lauer …
Mein Glitzerstein
Ganz früh am Morgen
