Über dieses E-Book
Liebe das Leben und das Leben küsst Dich.
Ina Ullmann
Ina Ullmann , 44 Jahre - Kauffrau aus dem schönen Sachsenland. Mutter eines inzwischen 18 jährigen Sohnes - ledig - lebensfroh - chaotisch - humorvoll.
Ähnlich wie Saures macht würzig mit Mitte 40
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Rezensionen für Saures macht würzig mit Mitte 40
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Buchvorschau
Saures macht würzig mit Mitte 40 - Ina Ullmann
WIDMUNG
Mein Leben ist ein Geschenk, und in Harmonie dreht sich mein eigenes Sonnenrad.
Getreu dieser Lebensphilosophie möchte ich Dir, meinem Vater Heinz Ullmann, Dir, meinem geliebten Babschi, danken für das Geschenk meines Lebens und für all Deine Liebe, in der ich aufwachsen durfte.
Dir widme ich dieses Buch.
Nun bist Du mein Schutzengel, der im Himmel über mich wacht.
Für alle Zeit sind wir verbunden!
Aus tiefstem Herzen
Dein Matzele
VORWORT
Ich bin megaglücklich, Euch, liebe LeserInnen heute einladen zu dürfen, mich auf meiner turbulenten Reise durchs Leben zu begleiten. In den folgenden Kapiteln beschreibe ich augenzwinkernd authentisch Erlebtes.
Ich freue mich, Euch mit meinen Geschichten die Sonne ins Herz und ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern und wünsche mir, dass Ihr gemeinsam mit mir den Spaß am Leben teilt und zulasst, selbst dann, wenn auch mal ein paar Wölkchen vorüberziehen!
WIDMUNG
Hallo, ich bin Anke, Maries langjährige Herzensfreundin. Ich wollte unbedingt, dass auch Ihr von ihrer einzigartigen, fröhlichen und positiven Lebensart profitieren könnt, und so entstand die gemeinsame Idee, Geschichten aus ihrem Leben in einem Buch mit Euch zu teilen. Lasst Euch inspirieren und tanzt mit uns durchs Leben.
Ich freue mich schon auf unser nächstes Projekt
INHALT
Mundtot
Yin & Yan
Auf Paparazzos Spuren
Pipi on Tour
Dating Jungle
Verpeilt
Löwenjagd
Scheinschwanger
Testosteronbomber
Prinzen-Absturz
Eine Wanne voll Frust
Topmodel
Plunder, Ramsch und heiße Höschen
Bora Bora auf mopsig
Schaumparty
Der Masturbator
Lilith und Malaika
Mädchenspielzeug
Schwarzer Peter
Shopping Queen
Bali Body
Bratwurst Feeling - nein danke!
Und ewig dreht das Sonnenrad
Mundtot
Marie Sandermann ist „out of order", das heißt krank. Wie ein mumifizierter Bunny liege ich in meinem rosaroten Fellanzug auf der Couch - völlig abstinent vom Leben, von meinem Bienenstaat und der großen weiten Welt. Meine Mundhöhle, mein Gaumen und meine Zunge sind übersät von zahllosen Bläschen. Ich kann nicht schlucken und nur unter Schmerzen essen. Doch was noch viel schlimmer ist: Ich kann nicht sprechen! Marie Sandermann ist mundtot - eine Höchststrafe, die nicht zu toppen ist! Somit ist mein Leben dieser Tage so farblos wie Bioklopapier.
Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich still und genügsam meiner Lage anzupassen. Selbst zum Beantworten meiner WhatsApp - Nachrichten reicht meine Kraft kaum. Während mein siebzehnjähriger Sohn Louis die diskussionslose Zeit sehr genießt, bemüht sich Ben täglich als Suppen-, Pudding- oder Grießbreikoch. Gelegentlich schaut meine Mutter vorbei, erledigt einige helfende Handgriffe und äußert sich dabei wie immer vorwurfsvoll über meine Unordnung im Haushalt.
Wie schon in meiner Kindheit hält sie mich penibel dazu an, genug zu essen und viel zu trinken. Überhaupt behandelt mich meine Mutter gerne wie eine Fünfzehneinhalbjährige, ein unmündiges Kind, unfähig, Louis, meinen Sohn, zu erziehen. Meine Haushaltsführung ist in ihren Augen skandalös und Louis Unordnung das Resultat meiner vorbildlosen Erziehung. Außerdem wirft sie mir vor, ich hätte meine Erkrankung durch meinen unruhigen Lebenswandel und die ekelige Hundeküsserei selbst verschuldet. Ich lasse sie schimpfen. Loben ist noch nie das Ding meiner Frau Mama gewesen. Sie hält es mit den Schwaben: „Nix gesagt ist genug gelobt!"
Ich wuchs als Einzelkind unter Muttis Mäntelchen der Überfürsorglichkeit auf. Noch heute ermahnt sie mich, mich ja warm genug anzuziehen. Auch Louis gegenüber ist sie überbehütend und verlangt von mir, dass ich ihn umsorge wie ein Kleinkind. Für meine Mutter hält Louis ohnehin den Kronprinzenstatus, und sie verteidigt ihn immer.
Als Kind war ich eine ausgesprochen schlechte Esserin, vieles schmeckte mir einfach nicht. Mit fünf Jahren erklärte ich meiner Mutter, ich wolle verhungern. Ihre ewigen Machtspiele mit dem Teppichausklopfer auf dem Tisch oder die Fliegerspiele mit dem Häppchenflug in den Mund waren mir so verhasst! Ich hatte keinen Bock mehr aufs Essen! Später sprach meine Mutter im Schulhort bei Fräulein Barth vor : sie solle bitte darauf achten, was und vor allem, dass ich esse. Ich war damals ein kleines, untergewichtiges Mäuschen. War ich bei der Essensausgabe im Klassenraum dran, hauchte ich: „Bitte ganz, ganz wenig und kein Fleisch". Leider tat Fräulein Barth immer genau das Gegenteil. Dann versuchte sie mich zu zwingen, diesen vollen Teller auch leer zu essen.
Das widerstrebte mir so sehr, dass ich in meiner Verzweiflung die Kartoffeln, den Rotkohl oder auch das Gulasch lose in die Seitentaschen meines Ranzens klatschte - natürlich nur in unbeobachteten Momenten.
So ging das täglich! Ich hasste dieses Fräulein Barth, das im Auftrag meiner Mutter richtig Gas gab. Dumm war nur, dass ich vergaß, das Essen aus dem Lederranzen herauszuholen, denn schon mit sieben, acht Jahren liebte ich es, mich zu verabreden und gleich nach Ende des Unterrichts meine zahlreichen Freunde zu treffen. Es gab jedes Mal ein riesiges Theater zu Hause, wenn meine Mutter das verschimmelte Essen aufspürte.
Im zweiten Schuljahr aßen wir gemeinsam mit den anderen Schülern im Speisesaal. Hier hatte meine Mutter die Chefin der Schulküche, Frau Doberenz, beauftragt, mein Essverhalten zu kontrollieren. Das tat Frau Doberenz gewissenhaft und ging sogar so weit, dass sie mir am Wegwerfeimer auflauerte, wo ich versuchte, flink zwischen ihre gegrätschten Beine das Essen in den Eimer zu kippen, bevor sie mich zum Tisch zurückschicken konnte, um meinen Teller leer zu essen.
In meiner Not verhandelte ich mit den Jungs aus meiner Klasse. Ich bot ihnen an, ihre Hausaufgaben zu lösen, wenn sie dafür mein fettiges Fleisch, das ekelhafte Gemüse oder die ollen Nudeln essen würden. Dieser clevere Deal funktionierte viele Jahre!
Als ich zehn Jahre alt war, meinte meine Mutter, für mich
