Schmökerwurmel und die Geschichtenkinder
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Über dieses E-Book
Schmökerwurmel weiß genau, wovon er spricht.
Der lesehungrige Bücherwurm wartet voller Ungeduld auf immer neue, interessante Geschichten, in denen die Kinder ihre Gedanken und all ihre Fantasie ausbreiten.
In diesem Büchlein nimmt er alle Leseratten mit auf die Reise durch die wunderbare Welt schöner Erlebnisse und Abenteuer der Geschichtenkinder. Sie erzählen vom Schulalltag, von Tieren, von Wünschen, Träumen, Märchen und von spannenden kriminellen Sachen.
Heidi Anders-Donner
Die Autorin, Heidi Anders Donner, geb. 1947 Nach pädagogischer Ausbildung hatte ich 7 Jahre Praxis als Lehrerin. Dann folgten 25 Jahre als Freiberuflerin in der Unterhaltungsbranche als Gesangssolistin mit eigenen Texten und Liedern. 2007-2011 Fernstudium für Belletristik und im Anschluss für Kinderliteratur an einer Hamburger Akademie. 2 Jahre Mitglied der Brücker Schreib-Werkstatt erstes eigenes Buch bei Books on Demand Keine Zeit für Kinderträume, für Leser ab 14 seit 2012 wohnhaft in Dresden 3 Jahre Lehrtätigkeit an einer Migrationsschule als Deutschlehrerin (DaZ) 2012-2017 Leiterin der Werkstatt für junge Geschichtenschreiber am Gymnasium in Radeberg seit 2017 Leseförderung und interessante Angebote zur Freizeitgestaltung für Grundschüler der Klassen 1 bis 4
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Rezensionen für Schmökerwurmel und die Geschichtenkinder
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Buchvorschau
Schmökerwurmel und die Geschichtenkinder - Heidi Anders-Donner
Wenn die Langeweile kommt – lies - und sie verschwindet prompt
Die Autorin Heidi Anders-Donner und die Geschichten – Kinder, Frederike, Moritz, Mario, Leon, Emely und Christine haben ihre schönsten Geschichten für dich aufgeschrieben. Imke Heine hat dieses Buch mit dem Schmökerwurmel und tollen Zeichnungen illustriert.
Vielleicht hast du Glück und findest dich in einer der Geschichten wieder.
Inhaltsangabe
Schulgeschichten
Leos Erfindung
Franz und seine Probleme
Guter Rat
Kraftprobe
In letzter Minute
Mutprobe
Barni und Pelle
Schadenfreude
Der Tollpatsch
Ehrlich währt am längsten
Das Wunschspielzeug
Ein altes Sprichwort
Ertappt
Der eiserne Fund
Märchen und Fantasie
Die Krone der Macht
Das Böse unterm Wald
Das Geheimnis des Riesen
Die zweite Chance
Langeweile
Tiergeschichten
Kiri
Agathes Ausflug
Der Angeber
Ein Hund namens Thor
Hände weg von Hugo
Wünsche und Träume
Nicos Angstschweiß
Schlemmerland
Ein ungewöhnliches Erlebnis
Heimweh
Der Brief
Kriminelle Sachen
Der Detektiv am Computer
Falscher Verdacht
Der heimliche Zeuge
Lasses Wunsch
Leos Erfindung
Nach einer Idee von Leon Kummer
Leo ist mein Freund. Wir gehen zusammen in die vierte Klasse. Die meisten von uns mögen ihn, weil er ein echter Kumpel ist. Zu Hause räumt er sogar, ohne zu murren, den Geschirrspüler aus. Das macht doch eigentlich keiner gern. Und am Wochenende spielt er manchmal stundenlang mit seinem kleinen Bruder Lars, der noch in den Kindergarten geht. Passt ihm aber etwas nicht in den Kram, bekommt er ziemlich schlechte Laune. Zum Beispiel, wenn er in seinem Zimmer Ordnung schaffen soll, oder wenn er zum Klavierunterricht gehen muss. Er hat sich als Erfinder von Ausreden inzwischen schon einen Namen gemacht. Hört mal, was er neulich angestellt hat.
Es war am vergangenen Mittwoch.
Leos Mutter schaut auf die Uhr. Wo bleibt denn nur ihr Sohn. Sie ruft laut nach ihm.
„Leo, du musst los. In einer halben Stunde beginnt der Klavierunterricht. Hast du deine Noten eingepackt? "
Nichts rührt sich. Leo sitzt in seinem Zimmer und schmollt. Er hat überhaupt keinen Bock. Wie kann er das seiner Mutter erklären. Sie lässt nicht locker. Er hatte sich ein Klavier gewünscht und versprochen, regelmäßig zum Unterricht zu gehen. Aber das war einmal. Und dann noch jeden Tag für das Konzert üben, schrecklich! Er möchte viel lieber mit den anderen Jungen Fußball spielen. Dabei kann man sich wenigstens austoben.
Plötzlich kommt ihm eine Idee. Er verdreht die Augen, macht sich ganz klein und schleicht zu seiner Mutter in die Küche.
„Was ist denn mit dir los, Leo?" fragt sie besorgt.
„Ich habe Halsschmerzen und der Bauch tut mir weh", stöhnt Leo und zieht eine Furcht erregende Grimasse.
„So kannst du natürlich nicht zum Klavierunterricht gehen, mein Junge. Ich werde Frau Grund anrufen."
Leo macht in Gedanken einen Luftsprung.
„Zieh dir die Jacke über. Wir fahren sofort zu Dr. Grote."
Sie nimmt ihre Tasche, die Autoschlüssel und schiebt ihn vor sich her auf den Gang.
„Ich kann mich hinlegen, das wäre besser, versucht Leo seine Mutter umzustimmen. „Ich friere auch schrecklich.
Aber seine Mutter überhört die Einwände.
Eine halbe Stunde später stehen sie auf dem Parkplatz am Krankenhaus. Leo würde am liebsten umkehren. Ihm ist gar nicht mehr wohl in seiner Haut. Zu spät! Der Hausarzt, Dr. Grote, drückt ihn sanft auf einen Stuhl.
„Na, mal sehen, was da nicht in Ordnung ist", sagt der freundliche Doktor. Mit einer Lampe leuchtet er zuerst in Leos Rachen. Dann tastet er vorsichtig den Hals ab. Zuletzt drückt er mit beiden Händen auf dem Bauch herum.
„So, das war`s schon." Dr. Grote sieht plötzlich nicht mehr so nett aus. Er wiegt seinen Kopf hin und her, zieht die Stirn in Falten.
„Dir fehlt nichts. Du bist kerngesund. Das ist doch toll, oder?" Leos Kopf ist rot wie eine Tomate. Ihm fällt nichts ein, was er dem Doktor darauf antworten könnte. Er presst die Lippen zusammen, dass es weh tut und schweigt.
Dr. Grote beugt sich herunter und schaut Leo direkt in die Augen.
„Ich habe wahrlich Wichtigeres zu tun, als mir den gesunden Körper eines Jungen zu betrachten. Was hast du dir bloß dabei gedacht? Da draußen im Wartezimmer sitzen viele Patienten, die ich behandeln muss."
Leo schämt sich und guckt auf den Boden. Am liebsten würde er sich in Luft auflösen. Aber zaubern kann er nicht.
Mutter und Sohn verlassen das Arztzimmer. Vor der Tür bleibt Leo stehen. Sein schlechtes Gewissen plagt ihn.
„Es tut mir leid, dass ich diese blöde Ausrede für eine tolle Idee gehalten habe. Ich wollte mich vor dem Klavierunterricht drücken."
„Da musst du dich nicht wundern, dass unser Hausarzt sauer auf dich ist. Wir werden in Ruhe noch einmal darüber reden, wenn wir zu Hause sind, einverstanden?"
Leo nickt und trottet seiner Mutter hinterher.
Und weil ich sein Freund bin, hat er mir alles haargenau erzählt. Aber diese Geschichte behalte ich natürlich für mich.
Franz und seine Probleme
Nach einer Idee von Frederike Luksch
Franz wollte sich gerade, wie an jedem Dienstag, auf den Weg zum Fußballtraining machen. Fröhlich pfiff er vor sich hin. Die Aufgaben für Mathematik hatte er noch nicht erledigt und auch den Ranzen musste er noch packen. Aber das wollte er später tun. Er stand schon mit der Sporttasche in der Tür, als seine Mutter aus der Küche rief:
„Was ist mit deinen Hausaufgaben? Hast du sie fertig? Dann kannst du gehen."
Franz knurrte laut: „Die wollte ich eigentlich später machen." Er rannte zurück in sein Zimmer und knallte die Tasche in die Ecke. Das hatte ihm gerade noch gefehlt. Nun würde er bestimmt zu spät kommen.
„Ich muss etliche Dinge in der Stadt erledigen, und du kümmerst dich in dieser Zeit um deine Schulaufgaben", sagte die Mutter ziemlich schroff, nahm ihren Einkaufskorb und verließ die Wohnung.
Franz wusste, warum sie so reagierte. Und sie hatte sogar Recht. Vier Mal hatte ihm der Lehrer in der vergangenen Woche einen Eintrag wegen vergessener Hausaufgaben ins Heft geschrieben. Aber er musste jetzt los. Es war bereits kurz vor 14.00Uhr und seine Kumpel warteten sicher schon auf ihn. Wenn Mutter vor ihm zu Hause sein sollte, könnte er ihr ja erzählen, dass er bei Richard gewesen war, um mit seinem Freund Mathe zu lernen. Eilig rannte er aus dem Haus und kam schließlich keuchend ans Ziel. Die Jungen fingen gerade an, sich warm zu laufen.
„Beeil dich, Franz! Wir brauchen dich im Tor. Olli ist krank", sagte Herr Richter, der Coach, und klatschte aufmunternd in die Hände. Das Training dauerte eine halbe Stunde. Alle hatten begeistert mitgemacht.
Nach einer kurzen Pause begann das Fußballspiel mit der Mannschaft der Oberschule. Darauf hatten sich die Jungen schon lange gefreut.
„Hoffentlich geht das gut, wenn ich heute im Tor stehe", gestand Franz seinem Freund Richard mit unsicherer Stimme seine Bedenken.
Der klopfte ihm auf die Schulter und lachte.
„Du machst das schon."
Da ertönte der Anpfiff. Dann ging es auch gleich ziemlich ruppig zur Sache. Franz hüpfte im Tor hin und her, beobachtete genau, was auf dem Platz geschah und packte den Ball beim ersten Torschuss der Gegner zur rechten Zeit. Gleich darauf folgte schon der nächste scharfe Schuss.
Aber da stand Franz auf der falschen Seite. Wie von einer Wespe gestochen, schnellte er herum, sprang in die Luft und griff nach dem Leder. Mit dem Ball vor der Brust stürzte er zu Boden und schrie im selben Moment auf. Sein linker Fuß schmerzte fürchterlich. Die Jungen seiner Mannschaft rannten sofort herbei und umringten den Pechvogel. Nachdem sich Herr Richter den Fuß angesehen hatte, zog er die Augenbrauen hoch.
„Tja, Franz, das sieht ja gar nicht gut aus. Ich muss einen Krankenwagen bestellen", sagte er und forderte gleich darauf die anderen Jungen auf, sich umzuziehen. Die enttäuschten
Fußballer murrten und zogen mit langen Gesichtern vom Platz. Das Spiel war beendet. Bereits zehn Minuten später kam der Notarzt. Der Fuß war inzwischen ziemlich angeschwollen.
„Benachrichtigen Sie bitte die Mutter des Jungen, damit sie weiß, wo sie ihren Sohn abholen kann", sagte der Doktor zu Herrn Richter gewandt. Dann fuhr er mit Franz in die Klinik.
Der fühlte sich hundsübel.
„Eine Lüge würde mir nun sowieso
