Schatten Risse
Von Michael Heinisch und Friedemann Palmer
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Über dieses E-Book
Tod, Verzweiflung, Einsamkeit.
Geburt, Sehnsucht, Hoffnung?
In fünf Kurzgeschichten und zehn Gedichten wirft Michael Heinisch Blitzlichter in Abgründe. Dieses Licht nutzt Friedemann Palmer, um die aufscheinenden Schatten alp • traumhaft zu bebildern.
Michael Heinisch
Der Psychotherapeut Michael Heinisch liebt und arbeitet mit Frau und 3 Kindern, 2 Hunden und 2 Katzen im bayerischen Voralpenland. `SchattenRisse´ ist nach `Ein Hauch von Rost´ sein 2. Buch.
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Buchvorschau
Schatten Risse - Michael Heinisch
Gehren
Ein Nichts, ein Schaum, ein Augenblick, ein scheuer
Nimm hin mein Gehren, wie es dir gefrommt
Streife ab und immer wieder, wer rührte je mich an
Ich blühe nur für mich, als Einsamster von allen
Ein Wort -, ein Glanz, ein Flug, ein Feuer
Öffne mir gefangen, keusch ein Gesicht
Dehne aus und immer weiter, die Leere greift umhin
Mein Lächeln leidet, so wie die Träume fallen
Dunkel. Matt, ein Schaudern, ungeheuer
Heb deine Stirn hinfort vom Blick
Versage dir und mir, wem das geschah
Ich höre noch ein Licht durch hohle Räume hallen
[ein Sample-Mix von Stephane Mallarme und Gottfried Benn]
Sing mir eines deiner Lieder
Die Erinnerung war verblasst. Vor über 20 Jahren hatte er sie zuletzt gesehen. Nur noch selten dachte er an sie. Seit gestern änderte sich das einschneidend. Mehr und mehr tauchten Bilder auf.
Wie sie ihn anschaute bei ihrer letzten Begegnung. Er wollte ihr sagen, dass er nach Bremen ziehen werde. Er kam nicht dazu. Schon als er die Treppe zu ihrem Appartement hinaufstieg, warf sie leere Flaschen nach ihm. Sie schien ein ganzes Arsenal gesammelt zu haben, nur um seinen Besuch abzuwehren. Er versuchte, sie zu erreichen. Er bettelte, er schrie, er brüllte sie an. Jeder Versuch verstärkte nur die Vehemenz ihrer Reaktionen. Sie tobte. In ihren Augen sah er Hass. Zugleich eine seltsame Leere.
Wie er ihr immer wieder die Karten legen musste. Sie war besessen davon. Er hasste das. Sie wollte möglichst viel über die Männer wissen, die sie kennenlernte. Und wenn das Ergebnis ihr nicht genügte, musste er nochmal die Karten legen. Und nochmal. Und nochmal. Er begann, die Ergebnisse zu manipulieren, um
