Die kleine Meeresschildkröte Esmiralda entdeckt die Welt
Von Thomas Wuchterl
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Über dieses E-Book
Auf der Suche nach ihren verlorenen Geschwistern lernt sie die alte Meeresschildkröte Miri kennen, die magische Kräfte besitzt. Mit ihr zusammen begibt sie sich auf die große und gefahrvolle Reise zur Kindgöttin Luna.
Auf der geheimnisvollen Insel Kiribate entdeckt Esmiralda ihre wahre Bestimmung ...
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Buchvorschau
Die kleine Meeresschildkröte Esmiralda entdeckt die Welt - Thomas Wuchterl
PROLOG
Hörst du das sanfte Rauschen der wilden Wellen, wenn sie an die weißen Sandstrände treiben? Ihre kleinen Wellenkämme rollen sanft und leise über die Muschelbänke dahin.
Lausche der Stille des Landes und höre auf das Flüstern des Meeres. Es wird Dir eine kleine, schöne Geschichte von Esmiralda der Meeresschildkröte erzählen. Schließe Deine Augen, mache es Dir bequem und lasse Deinen Geist zur Ruhe kommen. Konzentriere Dich auf das leise Flüstern der Stimme in Dir, spüre den sanften Wind, der zärtlich über Deine Haut streichelt. Fühle den körnigen warmen Sand zwischen Deinen Fingern zerrinnen.
Es war ein wunderschöner heißer Sommertag auf der fernen Insel Dalaj an. Die Sonne hatte mittags ihren höchsten Stand am blauen Himmelszelt erreicht. Der weiße Strand hatte sich erwärmt und nur die stetigen Wellenkämme kühlten ihn ab, indem sie im gleichen Rhythmus über den Sand spülten.
Dort, wo sich das wilde Meer mit den süßen Flüssen des Landes vereint und die Grenzen an den steinigen Felsen verschwimmen ist der besondere Ort, an dem ich und all meine Geschwister das Licht der Welt erblickten.
Seit meiner Geburt sind einhundertfünfzig Jahre vergangen. Nun bin ich, Esmiralda, heimgekehrt an den Ort, an dem alles begann…
ESMIRALDA ERBLICKT DAS LICHT DER WELT
Es war dunkel als die harte sandige Eierschale zerbrach. Die Erde bewegte sich, Sand wurde weggeschoben und plötzlich kam ein kleiner runder Kopf mit zwei schwarzen Knopfaugen zum Vorschein. Neugierig blickte die neugeborene Schildkröte in die große Welt. Wenige Augenblicke später erschienen noch mehr kleine runde Köpfe, die neugierig aus dem weißen Sand hervor sahen.
Nach wenigen Minuten schauten etwa vierzig kleine schwarze Augenpaare in den blauen wolkenfreien Himmel. Alle Schildkrötenbabys reckten eifrig ihre Köpfchen nach oben und bemühten sich, aus dem körnigen Sand freizukommen. Mit ihren winzigen Beinchen schaufelten sie wie wild die zerbrochenen Eierschalen weg, deren Reste kleine klebrige Sandhügel bildeten.
Ohne zu rasten kämpften sie sich frei und ihre zerbrechlichen kleinen Körper machten sich auf den Weg ins Meer. Sie hörten das ferne Rauschen der Wellen und so führte sie ihr Instinkt direkt zum Wasser. Die Babys mussten sich beeilen, denn in der Luft und am Boden lauerten viele Feinde. Wenn sie nicht schnell genug das schützende Meer erreichten, würden sie von den großen weißen Raubmöwen gefangen. Die Möwen kreisten über dem weißen Strand, ihre großen Flügel warfen schwarze Schatten auf die kleinen Körper der Schildkröten. Aber diesmal waren die Vögel zu langsam – alle vierzig Meeresschildkröten erreichten das große sichere Meer. Sie stürzten sich mit ihren winzigen Körpern in die blauen Wellen und tauchten ein in ihre neue Unterwasserwelt.
Jetzt war die Freude bei ihnen groß. Alle Geschwister schwammen in großen Kreisen umher und begrüßten sich herzlich. Nach einer Weile bemerkten die kleinen Meeresschildkröten jedoch, dass sie ganz alleine im großen Meer waren. „Wo sind denn unsere Eltern?", fragten sie sich. Niemand war für sie da. Sie waren ganz allein auf dieser großen Welt. So viele kleine Schildkröten in einen Meer voller Gefahren. Aber ihre angeborenen Instinkte zeigten ihnen, was sie tun mussten, um im Wasser zu überleben.
LEBEN IM KORALLENRIFF
Sie entdeckten, dass es im Meer viele kleine Lebewesen gab, die man Plankton nennt. Dieses Plankton schmeckte einfach köstlich und die Schildkrötenbabys begannen, sich daran satt zu essen. Nachdem alle kleinen Bäuche gefüllt waren, wurden sie sehr müde. Jedes Baby suchte sich nun einen eigenen, sicheren Schlafplatz im großen bunten Korallenriff.
Im Riff gab es durch die Korallen- und Muschelbänke viele kleine Höhlen, in denen man wunderbar schlafen konnte. In diesen natürlichen Steinhöhlen waren die Schildkrötenbabys ganz sicher vor ihren Feinden. Das Rauschen der Wellen erzählte ihnen kleine Geschichten und ließ die Schildkröten vom großen Ozean träumen.
Am nächsten Tag wurden die kleinen Schildkröten durch die warmen Sonnenstrahlen geweckt, die sich im blauen Wasser spiegelten. Kaum waren sie erwacht, begannen ihre kleinen Meeresschildkrötenmägen ganz heftig zu knurren; sie verspürten großen Hunger.
Alle Schildkrötenbabys versammelten sich am Riff und schwammen ganz eng aneinandergereiht, wie ein großer lebendiger Ball, zum Futter platz.
Dort angelangt, begannen sie alle wie wild durcheinander zu schwimmen. Gierig stopften sie sich ihre Münder mit Plankton voll. Nach einer Weile waren alle satt und ihre kleinen Babybäuche waren voll und rund. Bald fiel es
