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Gebotene Wirklichkeiten?: Konstruktion und Dekonstruktion zwischenmenschlicher Beziehungen in religiösen Diskursen
Die Reformation der Rechte: Recht, Religion und Menschenrechte im frühen Calvinismus
Hoffnungsvoll und subversiv: Eine Theologie der Freude
eBook-Reihen8 Titel

Theologische Anstöße

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Über diese Serie

In der Praxis der Kirche findet die Auseinandersetzung mit dem Leiden im Rahmen von Diakonie, Bestattungen, Seelsorge, aber auch im Religionsunterricht statt. Im europäischen Denken wurde Leiden sowohl gerechtfertigt wie abgelehnt. Das vorliegende Buch sucht in der diakonischen Theologie einen dritten Weg, der unter christlichen Vorzeichen mit dem Leiden ringt. Die diakonische Praxis erfordert zuerst eine Sprache, die sich dem Leiden aussetzt, es artikuliert und in den Glauben einträgt. Diese Sprache wird dem christlichen Glauben in den Klagepsalmen der hebräischen Bibel und am Kreuz Jesu Christi geschenkt. Sie führt zu einem veränderten Gottesbild und einer solidarischen Praxis im Umgang mit den Leidenden.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum17. Juni 2024
Gebotene Wirklichkeiten?: Konstruktion und Dekonstruktion zwischenmenschlicher Beziehungen in religiösen Diskursen
Die Reformation der Rechte: Recht, Religion und Menschenrechte im frühen Calvinismus
Hoffnungsvoll und subversiv: Eine Theologie der Freude

Titel in dieser Serie (8)

  • Hoffnungsvoll und subversiv: Eine Theologie der Freude

    13

    Hoffnungsvoll und subversiv: Eine Theologie der Freude
    Hoffnungsvoll und subversiv: Eine Theologie der Freude

    Anders als in den biblischen Büchern spielt die "Freude" weder in der wissenschaftlichen Theologie der Gegenwart noch in der Kirche in der Regel eine zentrale Rolle; wird gar eher verdächtigt, Eskapismus und Jenseitsvertröstung zu fördern. Die vorliegende Theologie der Freude versucht dagegen, die subversive und hoffnungsgebende Kraft der Frohen Botschaft als Freude Gottes und Freude der Menschen (wieder) zu entdecken und angesichts der Herausforderungen und Krisen der Gegenwart und der Vergangenheit theologisch zu verantworten. Schwerpunkte der Untersuchung bilden dabei insbesondere die Themen Christologie, Religionskritik, Geschlechtergerechtigkeit und die Frage nach dem Verhältnis von Religion und Politik im Gespräch mit neueren theologischen Ansätzen wie etwa der Postkolonialen Theologie. Über den deutschsprachigen Kontext hinaus werden dabei bewusst auch Stimmen aus der globalen Weite der aktuellen theologischen Diskussion in das Gespräch einbezogen. Mit seinen Überlegungen zum "Gott der Freude" und der "subversiven Freude der Menschen" will das Buch dazu anregen, in Theologie und Kirche konstruktiv, kritisch und selbstkritisch über den Auftrag zur "Mitarbeit an der Freude" (2. Kor. 1,24) nachzudenken.

  • Gebotene Wirklichkeiten?: Konstruktion und Dekonstruktion zwischenmenschlicher Beziehungen in religiösen Diskursen

    Gebotene Wirklichkeiten?: Konstruktion und Dekonstruktion zwischenmenschlicher Beziehungen in religiösen Diskursen
    Gebotene Wirklichkeiten?: Konstruktion und Dekonstruktion zwischenmenschlicher Beziehungen in religiösen Diskursen

    Das Alltagsleben von Mädchen und Frauen sowie queeren Personen unterliegt in der Gegenwart mannigfachen Einschränkungen. Diese beruhen auf vielfältigen strukturellen Benachteiligungen, die nicht selten tief in der Geschichte verwurzelt und verankert sind. Die Beiträge dieses Sammelbandes gehen u. a. folgenden Fragen nach: Wie gestaltete sich das Leben von Frauen und queeren Personen in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit? Welchen Geboten und Verboten war es ausgesetzt? Wer verfügte über die Macht, in das Leben der anderen normativ einzugreifen? Inwiefern dauert die Benachteiligung von bestimmten Menschengruppen in religiösen Diskursen und Kontexten bis heute an?

  • Die Reformation der Rechte: Recht, Religion und Menschenrechte im frühen Calvinismus

    Die Reformation der Rechte: Recht, Religion und Menschenrechte im frühen Calvinismus
    Die Reformation der Rechte: Recht, Religion und Menschenrechte im frühen Calvinismus

    Johannes Calvin entwickelte ein neues Verständnis von Rechten und Freiheiten, von Kirche und Staat, das das Rechtssystem der frühen protestantischen Staaten formte. Seine Lehren, die sich schnell in Westeuropa ausbreiteten, wurden immer wieder durch große Krisen herausgefordert: die französischen Religionskriege, die niederländische Revolte, die englische Revolution, die amerikanische Kolonisation und Revolution. In solchen Krisen waren es Anhänger Calvins, die sein Denken aktualisierten und der neuen Situation anpassten. Eine Reihe grundlegender westlicher Auffassungen von Religion und politischen Rechten, sozialem und konfessionellem Pluralismus, Föderalismus und Gesellschaftsvertrag haben im frühmodernen Calvinismus ihren Ursprung.

  • Modelle der Erlösung: Eschatologische Denkformen im Anschluss an die Theologie Karl Barths

    Modelle der Erlösung: Eschatologische Denkformen im Anschluss an die Theologie Karl Barths
    Modelle der Erlösung: Eschatologische Denkformen im Anschluss an die Theologie Karl Barths

    Die Theologiegeschichte hat eine Fülle heterogener Erlösungsvorstellungen hervorgebracht. Mithilfe eines modelltheoretischen Verfahrens können diese Hoffnungsartikulationen differenziert und analysiert werden. Die vorliegende Studie legt dafür die methodischen Grundlagen und führt für zentrale Modelle christlicher Eschatologie eine Modellanalyse durch. Den Ausgangspunkt bildet das Werk Karl Barths, in dem fünf Modelle angelegt sind. Die identifizierten Modelle werden auf ihre Konstruktionslogik untersucht und auf ihre sozialethische und kulturhermeneutische Validität hin überprüft. Damit zeigt sich nicht nur die Orientierungsleistung christlicher Erlösungshoffnungen, sondern auch das Potenzial von Karl Barths Theologie als Ausgangspunkt für konstruktive Remodellierungen der Eschatologie.

  • Gebet als Resonanzereignis: Annäherungen im Horizont von Spiritual Care

    Gebet als Resonanzereignis: Annäherungen im Horizont von Spiritual Care
    Gebet als Resonanzereignis: Annäherungen im Horizont von Spiritual Care

    Das Gebet als »Resonanzereignis« zu beleuchten, bedeutet, es nicht wie gewöhnlich als aktiven Vollzug zu verstehen, sondern als etwas, das sich mitunter überraschend einstellt oder sich entzieht. Die Leitmetapher der »Resonanz« verweist zudem auf die Responsivität und die Sinnlichkeit des Betens. Es beginnt nicht bei sich selbst, sondern kommt von woanders her. Und es betrifft nicht nur den menschlichen Geist, sondern den Menschen als verleiblichtes Selbst. Die Beiträge des vorliegenden Bandes erkunden diese Resonanzaspekte im Hinblick auf das Gebiet heutiger Spiritual Care. Auch in säkular geprägten klinischen Kontexten sind vielfältige Gebetsvollzüge zu beobachten. Sie stehen in einem eigentümlichen Verhältnis zu den therapeutischen und palliativen Behandlungen, die sie begleiten. Denn das Beten behandelt nicht, sondern antwortet auf den Widersinn von Krankheit, Behinderung, Tod und finaler Trennung. Auf leibsinnliche Art und Weise können sich in Gebetsvollzügen neue Sichtweisen auf das eigene Leben und Erfahrungen von Trost und Behütetsein erschließen.

  • Inklusion in Sport und Kirche: Handlungsfeld der Öffentlichen Theologie

    Inklusion in Sport und Kirche: Handlungsfeld der Öffentlichen Theologie
    Inklusion in Sport und Kirche: Handlungsfeld der Öffentlichen Theologie

    Sport ist für viele Menschen weltweit ein integraler Bestandteil ihres Lebens geworden. Der Gedanke der Inklusion ist im organisierten Sport angekommen. "Sport für alle" und "Sport von allen" scheint aus dieser Perspektive weitgehend selbstverständlich zu werden. Peter Noss zeigt auf, dass die Lage jedoch komplizierter ist: Noch immer sind Menschen aus verschiedenen Gründen von der Teilhabe am Sport ausgeschlossen. Die soziologischen Hintergründe dafür hat Niklas Luhmann formuliert, eine theologische Grundlage für eine inklusive Perspektive bietet Jürgen Moltmann an, der zugleich auch ein Impulsgeber für eine Öffentliche Theologie ist. Positionspapiere und Stellungnahmen aus Theologie, Kirche, organisiertem Sport und Sportwissenschaften werden analysiert und miteinander ins Gespräch gebracht, um Chancen und Grenzen für inklusives Konzept aufzuzeigen.

  • Kind- Krankheit - Religion: Medizinische, psychologische, theologische und religionspädagogische Perspektiven

    Kind- Krankheit - Religion: Medizinische, psychologische, theologische und religionspädagogische Perspektiven
    Kind- Krankheit - Religion: Medizinische, psychologische, theologische und religionspädagogische Perspektiven

    Krankheit gehört zu den alltagsprägenden Grunderfahrungen von Kindern: Jedes Kind wird krank, leichter oder schwerer, manchmal lebensbedrohlich und/oder mit lebenslangen Folgen. Weil die moderne Medizin eine Trennung von Religion und Medizin praktiziert, hat die Frage nach dem Zusammenhang von Religion und Krankheit in der Regel keinen Ort im Kranksein zu Hause oder in der Klinik, obwohl die Kulturgeschichte von Krankheit und Gesundheit bis in die Moderne weitgehend auch Religionsgeschichte gewesen ist und auch Kinder und deren Eltern die Frage nach Gott und Glauben in diesen Situationen stellen.

  • Zur Sprache befreit - Diakonische Christologie: Theologischer Umgang mit dem Leiden

    Zur Sprache befreit - Diakonische Christologie: Theologischer Umgang mit dem Leiden
    Zur Sprache befreit - Diakonische Christologie: Theologischer Umgang mit dem Leiden

    In der Praxis der Kirche findet die Auseinandersetzung mit dem Leiden im Rahmen von Diakonie, Bestattungen, Seelsorge, aber auch im Religionsunterricht statt. Im europäischen Denken wurde Leiden sowohl gerechtfertigt wie abgelehnt. Das vorliegende Buch sucht in der diakonischen Theologie einen dritten Weg, der unter christlichen Vorzeichen mit dem Leiden ringt. Die diakonische Praxis erfordert zuerst eine Sprache, die sich dem Leiden aussetzt, es artikuliert und in den Glauben einträgt. Diese Sprache wird dem christlichen Glauben in den Klagepsalmen der hebräischen Bibel und am Kreuz Jesu Christi geschenkt. Sie führt zu einem veränderten Gottesbild und einer solidarischen Praxis im Umgang mit den Leidenden.

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