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die blätterkrone wedelt meiner borke leben zu: Die Poesie der Bäume
Welten unter Null: Die Poesie des Eises
unter den heißen winden ziehen die dünen: Die Poesie der Weißen Wüste
eBook-Reihen10 Titel

Poesie + Fotografie

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Über diese Serie

In den letzten 50 Jahren haben sich Südgeorgiens einsame Küsten zu einem Tierparadies entwickelt (wenn man mal davon absieht, dass vor zehn Jahren alle dort lebenden Rentiere getötet wurden, weil sie nicht als endemisch galten und die einheimische Vegetation stark unter ihnen litt). Seevögel, Robben, See-Elefanten und vor allem Millionen von Pinguinen leben dort nun ohne Einflussnahme durch den Menschen. Überhaupt gibt es auf Südgeorgien keine permanente zivile Bevölkerung. Im Winter wohnen dort weniger als ein Dutzend Beamte und Forscher, im Sommer sind es vielleicht zwei Dutzend.
Die nahezu vollständige Abwesenheit menschlicher Zivilisation macht Südgeorgien zu einem ganz besonderen Ort auf dieser Welt. Mächtige Berge erheben sich auf dieser ständig vom Wind gepeitschten Insel, der höchste ragt knapp 3000 Meter in den Himmel. Große Teile der zerklüfteten Landschaft sind von Eis bedeckt. Ein rauhes Paradies, das seine Kreisläufe eigenständig aufrecht hält. Hier braucht es uns Menschen nicht.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum24. Jan. 2022
die blätterkrone wedelt meiner borke leben zu: Die Poesie der Bäume
Welten unter Null: Die Poesie des Eises
unter den heißen winden ziehen die dünen: Die Poesie der Weißen Wüste

Titel in dieser Serie (10)

  • unter den heißen winden ziehen die dünen: Die Poesie der Weißen Wüste

    2

    Die seltsame, faszinierende Kreidelandschaft der Weißen Wüste mutet an wie die Oberfläche eines fremden Planeten. Die bizarren, surreal wirkenden Kalksteinformationen könnten auch Erscheinungen aus einem Traum oder Science-Fiction-Film sein. Diese Wüste übt eine Magie aus, der man sich nicht entziehen kann. Die Weiße Wüste ist ein Teil der Libyschen Wüste, 420 km südwestlich von Kairo gelegen. Bei den Steinformationen handelt es sich um sedimentiertes, kalzifiziertes Plankton aus dem Ende der Kreidezeit, entstanden vor ca. 80 Millionen Jahren, als das Meer diese Region bedeckte. Extreme Temperaturunterschiede und Wind verursachten Erosionen. Durch diese Einflüsse wurde die Formenvielfalt der Steingebilde geschaffen, die auch weiterhin ständig verändert werden. Eine Reise in Bildern und Texten.

  • die blätterkrone wedelt meiner borke leben zu: Die Poesie der Bäume

    3

    Bäume sind wie Ampeln in der Stadt - weil sie uns vertraut sind, erregen sie nicht mehr unsere tägliche Aufmerksamkeit; sie sind unauffällige Wächter, die unsere Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Und es ist gefährlich, sie zu ignorieren. Ähnlich ist es mit den Bäumen. Sie sind älter als die Menschheit, leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Um- und Mitwelt und finden meistens nicht die Wertschätzung, die ihnen gebührt. Bäume sprechen nicht, aber wir unterlegen unserem Wortschatz die Annahme, dass diese Betrachtung unrichtig sein könnte und das Gegenteil davon vielleicht wahrer ... Roland Barthes nannte die Fotografie eine ungewisse Kunst und deren Betrachtungsweise lässt viele Denkräume offen. Das Dialogische hier begegnet dem Wesen der Bäume. Der Betrachter erfährt in der zur Sprache gebrachten Dualität eine zu entdeckende Wirklichkeit, das Unausgesprochene, Geheimnisvolle der Bäume. Knorrige tausendjährige Eichen, dick- und mehrstämmige Buchen, vom Zahn der Zeit angenagte Baumüberbleibsel erscheinen, besonders nachts bei entsprechender Beleuchtung, wie Fabelwesen aus einer anderen Welt.

  • Welten unter Null: Die Poesie des Eises

    4

    Von der Faszination des Eises in seinen vielfältigen Erscheinungsformen und Farben, seinem ewigen Weiß und Blau.

  • Dem Mythos Japans so nahe wie fern: Die Poesie Japans

    5

    Japan ist anders. Ganz anders als die meisten Länder. Noch immer ist dieser Inselstaat schwer zu verstehen, schwierig zu entschlüsseln. Ungeheuer futuristisch ausgerichtet auf der einen Seite und unglaublich vergangenheitszugewandt auf der anderen. Ein solcher Gegensatz würde eine europäische Gesellschaft vermutlich spalten und auseinanderreißen. Nicht so Japan. Dort geht die Moderne mit der Tradition Hand in Hand. Das eine Japan gibt es nicht. Es gibt unzählig viele. Und alle faszinieren auf ihre ganz eigene Art und Weise. Jeder Reisende registriert und notiert im Kopf sein subjektiv erlebtes Japan. Die exotisch anmutenden Schönheiten Japans sind offensichtlich. Aber die Faszination dieses Landes der 7000 Inseln versteckt sich oft auch im Kleinen, Beiläufigen, leicht Übersehenen. Und es ist klar, dass dieses Land der Extreme viele Geheimnisse besitzt, die wir Europäer vermutlich nie verstehen werden.

  • Dem Atem des Feuers und des Eises ausgeliefert: Die Poesie Islands

    9

    Island - eine Insel so anziehend wie abweisend: Vulkane, mächtige Gletscher, Wasserfälle, Geysire, Thermalquellen, surreal wirkende bunte Berge im Hochland, spektakuläre Küsten. Island ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. Island hat aber nicht nur imposante Landschaften zu bieten, sondern auch eine lebendige, einfallsreiche Kultur. Dort vermischen sich Traditionen mit Neuem: in der Musik, der Malerei, der Literatur. Trolle und Elfen gehören ebenso in den Jahreslauf wie der Kampf ums tägliche Brot. Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen holten das Land ein, aber immer wieder stiegen die Isländer zu neuen Ideen und Stärke auf. Ein Abbild der Vulkane: Nach großer Zerstörung ersteht eine veränderte Landschaft, neue Vegetation, neues Leben.

  • Über der blauen Decke des Kabeljau: Die Poesie der Lofoten

    6

    Die Inselgruppe der Lofoten ist eine uralte Landschaft im Nordmeer und liegt nördlich des Polarkreises. Die ursprünglich bewaldeten Berge, die teilweise über tausend Meter in den Himmel ragen, wurden schon von den Wikingern, die als Erste diese rund 80 Inseln bewohnten, für Haus- und Schiffsbauten gerodet. Heute wird eifrig aufgeforstet, und die spitznasigen dunklen Gipfel werden einladender. Das Leben am, im und mit dem Meer ist fragil. Menschen und Tiere stehen in einer sensibeln Wechselbeziehung. Oft herrschen starke Winde und Meeresströmungen, die die Gewässer in reißende Ungetüme verwandeln können. Viele Dörfer sind deshalb im Osten der Inseln angesiedelt, wo sie geschützter vor den Naturgewalten liegen. Die rauhen Berglandschaften mit ihren zerklüfteten Gipfeln, die tiefen Fjorde und die malerischen Strände bilden eine atemberaubende Kulisse; sie haben die Lofoten zu einem wahren Sehnsuchtsziel für Reisende werden lassen. Das arktische Meer ist fischreich. Der Kabeljau kehrt im Winter zum Laichen in die Gewässer um die Lofoten zurück. Beim Fischfang tanzen die Nordlichter am Himmel, sodass auch Touristen keinen Schlaf finden. Neben der bezaubernden Landschaft, der faszinierenden Mitternachtssonne und den farbenprächtigen Nordlichtern sind die Lofoten auch für ihre kulturellen Schönheiten bekannt. Zum Beispiel im Bereich der Architektur. Die bunten alten Fischerhütten, Rorbuer genannt, erglänzen heute in ihren kräftigen Farben und sind zu beliebten Unterkünften umgebaut worden. Viele Künstler, Schriftsteller und Politiker lebten und leben noch heute auf den Lofoten und nähren ihr Schaffen aus dieser einzigartigen Gegend.

  • Im Stein pocht die Zeit: Die Poesie der Steine

    8

    In Alois Langs Fotografien zeigt sich die Faszination für die vielfältigen Erscheinungsformen der Natur. Zu Beginn seines Schaffens standen Pflanzenmotive im Vordergrund. Später wandte er sich anorganischen Gebilden zu. Steine sind für ihn über Jahre ein durchgehendes Thema. Er versucht, das Aussehen der unterschiedlichsten Steine ins Bild zu bringen. Mit seiner Kamera spürt Alois Lang Grundformen und elementare Strukturen auf. Die fotografierten Sujets hat er im Moutathal, am Fluss der Verzasca und auf den Inseln des Mittelmeers gefunden. Steine, von wo auch immer, sind nicht nur etwas rein Gegenständliches; sie lassen Assoziationen zu und vermittelnn Impulse, ein einzelnes Stück aus dem großen Ganzen genau zu betrachten, um es dann wieder einzufügen in der eigenen Bilderwelt.

  • Schroff fallen die Klippen ins Meer: Die Poesie der Algarve

    7

    Die zerklüfteten Küstenstreifen, die vielen Sandstrände und die kleinen Städtchen im Hinterland der Algarve haben sich bis heute ihren Charme bewahrt. Vor allem an der faszinierenden Westküste gibt es immer noch kilometerweit unbesiedeltes Land. Der Wind, das Meer, der Sand, die Brandungswellen, die Erosion - diese Naturgewalten prägen die bizarre Landschaft der Algarve seit Anbeginn. Davon wird in den Fotos dieses Bandes erzählt, ebenso wie in den Gedichten, die sich poetisch mit Land und Leuten auseinandersetzen und vom portugiesischen Lebensgefühl berichten.

  • Im Tanz der Winde: Die Poesie der Vogelscheuchen

    10

    Dieser Band enthält neben rund 70 beeindruckenden Schwarzweiß-Aufnahmen der Fotografin Bettina von Vogelscheuchen auch 40 kongeniale Gedichte des Schriftstellers Martin Steiner.

  • Am Rande der Antarktis: Die Poesie Südgeorgiens

    11

    In den letzten 50 Jahren haben sich Südgeorgiens einsame Küsten zu einem Tierparadies entwickelt (wenn man mal davon absieht, dass vor zehn Jahren alle dort lebenden Rentiere getötet wurden, weil sie nicht als endemisch galten und die einheimische Vegetation stark unter ihnen litt). Seevögel, Robben, See-Elefanten und vor allem Millionen von Pinguinen leben dort nun ohne Einflussnahme durch den Menschen. Überhaupt gibt es auf Südgeorgien keine permanente zivile Bevölkerung. Im Winter wohnen dort weniger als ein Dutzend Beamte und Forscher, im Sommer sind es vielleicht zwei Dutzend. Die nahezu vollständige Abwesenheit menschlicher Zivilisation macht Südgeorgien zu einem ganz besonderen Ort auf dieser Welt. Mächtige Berge erheben sich auf dieser ständig vom Wind gepeitschten Insel, der höchste ragt knapp 3000 Meter in den Himmel. Große Teile der zerklüfteten Landschaft sind von Eis bedeckt. Ein rauhes Paradies, das seine Kreisläufe eigenständig aufrecht hält. Hier braucht es uns Menschen nicht.

Autor

Klaus Isele

Lebt als Editor, Lektor und Literaturkritiker im Südschwarzwald.

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