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Herr der Stadt/Eine offene Rechnung für Grainger: Zwei Western: Zwei kurze Geschichten
Herr der Stadt/Eine offene Rechnung für Grainger: Zwei Western: Zwei kurze Geschichten
Herr der Stadt/Eine offene Rechnung für Grainger: Zwei Western: Zwei kurze Geschichten
eBook44 Seiten23 Minuten

Herr der Stadt/Eine offene Rechnung für Grainger: Zwei Western: Zwei kurze Geschichten

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Über dieses E-Book

(149)
Grainger war den ganzen Tag geritten. Jetzt gelangte er an einen Saloon, irgendwo in einer winzig kleinen Stadt. Der Wüstenwind fegte durch die Straßen. Davon gab es genau zwei, die sich der Mitte kreuzten.

Und da waren dann auch der Saloon, der Mietstall, der Boothill, die Kirche und das Hurenhaus.

Etwas weiter dann die Bahnstation, ohne die es den Ort vermutlich nie gegeben hätte.

Grainger hielt beim Mietstall und stieg aus dem Sattel. Er klopfte sich den Staub von der Kleidung.

Dann wischte er sich mit der Hand über die Stirn, nachdem er sich den Hut in den Nacken geschoben hatte.
SpracheDeutsch
HerausgeberCassiopeiaPress
Erscheinungsdatum27. Sept. 2021
ISBN9783956177781
Herr der Stadt/Eine offene Rechnung für Grainger: Zwei Western: Zwei kurze Geschichten
Autor

Alfred Bekker

Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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    Buchvorschau

    Herr der Stadt/Eine offene Rechnung für Grainger - Alfred Bekker

    Eine offene Rechnung für Grainger

    von Neal Chadwick (Alfred Bekker)

    ––––––––

    Grainger war den ganzen Tag geritten. Jetzt gelangte er an einen Saloon, irgendwo in einer winzig kleinen Stadt. Der Wüstenwind fegte durch die Straßen. Davon gab es genau zwei, die sich der Mitte kreuzten.

    Und da waren dann auch der Saloon, der Mietstall, der Boothill, die Kirche und das Hurenhaus.

    Etwas weiter dann die Bahnstation, ohne die es den Ort vermutlich nie gegeben hätte.

    Grainger hielt beim Mietstall und stieg aus dem Sattel. Er klopfte sich den Staub von der Kleidung.

    Dann wischte er sich mit der Hand über die Stirn, nachdem er sich den Hut in den Nacken geschoben hatte.

    Es war schon seit Wochen so verdammt heiß.

    Ich kümmere mich um Ihr Pferd, sagte der Mann vom Mietstall.  Vorausgesetzt, Sie bezahlen im Voraus.

    Klar, sagte Grainger.

    Er war dem Mietstall-Mann eine Münze zu.

    Der fing sie auf.

    In Ordnung, sagte er. Aber ich schätze, Sie sollten auch ein Bad nehmen.

    Grainger lachte.

    Riecht man das?

    Man riecht es.

    Grainger lächelte dünn. Na, dann wird es wohl nötig sein.

    Bestimmt.

    Es soll hier ein gutes Hurenhaus geben.

    Es hat sich noch keiner beschwert, soweit ich gehört habe.

    Das wäre selten.

    Wieso?

    Weil sich in der Regel immer irgendwer über irgendetwas beschwert, sagte Grainger.

    Wem sagen Sie das!

    Passen Sie gut auf mein Pferd auf.

    Auf mich kann man sich verlassen.

    Na dann...

    Grainger nahm seine Sachen und ging. Er hängte sich die Satteltaschen über die Schulter und das Winchester-Gewehr nahm er in die Hand. Dann ging er zum Saloon.

    Ein paar Männer drehten sich kurz nach ihm um, als er eintrat.

    Und die Frauen - von denen gab es recht viele. Eine hübscher als die andere, wie Grainger festellte.

    Er ging zum Tresen.

    Legte Satteltasche und Winchester darauf. Und eine Münze.

    Ich brauche ein Zimmer für die Nacht und ein Bad und was zu Essen und einen Whisky.

    Kannst du hier alles bekommen, sagte der Saloonkeeper.

    Gut.

    Eine Dunkelhaarige mit

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