Allgemeine Geschäftsbedingungen für Praktiker: Überleben im Dschungel der Vorschriften - vom Verbraucherschutz zur gerichtlichen Inhaltskontrolle
Von Andreas Fischer
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Über dieses E-Book
Mit diesem Buch soll sich jeder selbst allmählich ein Grundgerüst aufbauen können mit unbedenklich verwendbaren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, bei denen man aber ruhig schlafen kann und nicht mit Abmahnungen aus heiterem Himmel rechnen muss.
Die Durchsicht der einzelnen Gliederungspunkte im zweiten Teil des E-Buchs erleichtert das Auffinden von Schwachstellen in den eigenen AGB aber auch bei AGB, die man ja täglich vorgesetzt bekommt, die rechtlich unzulässig oder mindestens riskant sind.
Mindestens soll eine gewisse Sensibilität und rechtliches Gefühl für den Unternehmer dafür entwickelt werden, für das, was rechtlich (noch) erlaubt ist und das, was nicht mehr.
Andreas Fischer
Der Autor ist Rechtsanwalt und aktiv täglich tätig mit einem Schwerpunkt in der Beratung und Gestaltung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen. Er ist zusätzlich qualifiziert als ein amerikanischer Certified Public Accountant (CPA). Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Deutsches Recht an der Universität Lausanne, Schweiz beschäftigt und verfügt über Lehrtätigkeit an der DUKE Universität, USA.
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Buchvorschau
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Praktiker - Andreas Fischer
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Praktiker
Vorwort
Definition von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
Urheberschutz für AGB
Rechtliche Anforderungen an AGB
Vorgaben für die Inhalte von Klauseln in den AGB
Einbeziehung von AGB
Kapital 1 Geltungsbereich
Kapitel 2a - Vertragsschluss
Kapitel 2b allgemeine Vertragsinhalte
Kapitel 3a Lieferbedingungen
Kapitel 3b Zahlungsbedingungen
Kapitel 4 Leistungsstörungen
Kapitel 5 Gewährleistung und Garantie
Kapitel 6 Haftung und Haftungsbeschränkungen
Kapitel 7 Verjährung, Ausschlussfristen sowie Verfallklauseln
Kapitel 8a Eigentum und Eigentumsvorbehalte
Kapitel 8 b Geistiges Eigentum
Kapitel 9 Datenschutz und Vertraulichkeit
Kapitel 10 Kundenschutz und Wettbewerbsklauseln
Kapitel 11 Ethikklausel
Kapitel 12 Schlichtungsklausel
Kapitel 13 Rechtswahl, anwendbares Recht und Gerichtsstand
Kapitel 14 Sonstige Klauseln
Abkürzungsverzeichnis
Impressum
Vorwort
Das Grundproblem bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden kurz: AGB, vgl. dazu auch das Abkürzungsverzeichnis am Ende des E-Buchs) bleibt dabei immer dasselbe:
Der Verwender der AGB möchte naturgemäß:
- möglichst viel Geld möglichst schnell und unkompliziert verdienen. Darum vereinheitlicht und verfeinert er *) die vertraglichen Bedingungen zu seinem eigenen Vorteil. Die Bedingungen werden dabei natürlich naturgemäß immer unfairer. Dies hat im Anfang des Internets und des aufkommenden E-Commerce für breite Verstimmung bei der Bevölkerung gesorgt.
Der Vertragspartner und Kunde und insbesondere der kleine Verbraucher und Konsument allerdings erwartet genau das Gegenteil:
Er erwartet die perfekte und umfassende Beratung, klare Ansagen hinsichtlich der Preise, lebenslange voll umfassende Garantien, Gewährleistung für alles und umfängliche Haftung, möchte perfekt begleitet werden, auf Risiken hingewiesen und natürlich auch am liebsten alles umsonst haben.
Das deutsche Recht hat mit den in den §§ 305 ff. BGB verankerten Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und einem weitreichenden Netz an Verbraucherschutzbestimmungen, namentlich anhand des Instituts der gerichtlichen Inhaltskontrolle in diesem Spannungsverhältnis zwischen Unternehmern (kurz „B für
Business bzw. B2B) und Verbrauchern (kurz „C
für Consumer
oder B2C) verschiedene klare Linien gezogen, aber auch weichere und verhandelbare Kompromisse zwischen diesen beiden extremen Positionen vorgeschlagen. Bei Einzelfragen verschwimmen diese Grenzen aber auch gelegentlich, was im folgenden Text bei einzelnen Fragen dargestellt, erklärt und nachverfolgt werden soll.
Hier eine kurze Erklärung zur Grundstruktur dieses Buchs.
Teil 1 - Allgemeiner Teil - Vorwort und Spezialfragen
Zunächst einmal werden in einem ersten, vorgeschalteten Teil allgemeine Fragen zu AGB erörtert. Es geht um noch zum Vorspann gehörende, grundsätzliche Fragen bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden abgekürzt als AGB
) wie z. B. die rechtlichen Definitionen und die Möglichkeiten und Grenzen der Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei konkreten Geschäften und Verträgen.
In einem besonderen Kapitel wird u. a. besonders auf die urheberrechtliche Problematik bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingegangen. So ist es bekanntlich urheberrechtlich grundsätzlich nicht erlaubt, Allgemeine Geschäftsbedingungen einfach von anderen Internetauftritten zu kopieren und zu übernehmen. Andererseits kann man auch nicht verlangen, dass bei jeder - bekanntlich teilweise ziemlich nichtssagenden und profanen Formulierung jedesmalig eine vollkommen neue Formulierung gefunden werden muss. Dieses E-Buch beschäftigt sich mit der Frage, was man hier risikolos tun darf und was nicht.
Außerdem werden, nach der bekannten juristischen Technik, allgemeine Fragen und Regeln vorgezogen, in diesem Allgemeinen Teil 1
das bei allen AGB beachtet werden muss.
Zur klaren und einfachen Erkennbarkeit werden zitierte Passagen aus AGB, die eindeutig unwirksam sind, im Text durchweg in roter Farbe dargestellt.
Teil 2 - Besonderer Teil - AGB nach Gliederungspunkten
Wie die Überschrift verspricht, werden dann die normaler Weise verwendeten Gliederungspunkte der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach Kapiteln gegliedert systematisch Punkt für Punkt durchgesprochen.
Die Reihenfolge der Gliederungspunkte ist im Einzelnen nicht bindend oder gesetzlich vorgeschrieben und wurde hier nach Praktikabilität gewählt.
Sie hat sich z. T. aus organisatorischen Gesichtspunkten heraus entwickelt. Z. B. macht es einen Sinn, am Anfang der Geschäftsbedingungen unter „Geltungsbereich" auch festzulegen, für wen überhaupt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sollen und für wen nicht.
Die Besonderheiten des betreffenden Gliederungspunkts werden dann in einem ersten Absatz erklärt. Ein zweiter Absatz beschäftigt sich mit eindeutig unzulässigen Formulierungen und erklärt, warum, wenn möglich, wird die dazu gehörende Rechtsprechung sowie einschlägige Gesetze mit angegeben und zitiert bzw. mindestens verlinkt. In einem dritten Absatz werden dann gegebenenfalls erste praktische Lösungsansätze angeboten für Formulierungen, die machbar sind.
In rotem Schriftbild werden unzulässige Klauseln dargestellt und in grünem Schriftbild erlaubte oder empfohlene Formulierungen.
Nobody is perfect - wenn Sie Kritik haben, Ergänzungsbedarf sehen oder gar Fehler entdecken, bitte melden Sie das mir, vielen Dank dazu schon einmal im Voraus!
Andreas Fischer E-Mail info@anif.de
*) Ein er
hier in der politisch korrekten Ausdrucksweise kann selbstverständlich frei austauschbar auch eine sie
sein oder wie ein Professor es im Zusammenhang mit damals verfassungswidrigen Gesetzen einmal ausdrückte: "Mann
