Trump: Der Weg nach oben: Die besten Ratschläge, die ich jemals bekommen habe
Von Donald J. Trump
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Donald J. Trump
Donald J. Trump is the very definition of the American success story, continually setting the standards of excellence while expanding his interests in real estate, sports, entertainment, and politics. He is a graduate of the Wharton School of Finance. An accomplished author, Mr. Trump has authored over fifteen bestsellers and his first book, The Art of the Deal, is considered a business classic and one of the most successful business books of all time. Mr. Trump is active on social media and is a frequent guest across a variety of media platforms.
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Buchvorschau
Trump - Donald J. Trump
EINLEITUNG
Donald J. Trump
Man kann nicht alles wissen. Egal wie schlau man ist, egal wie umfangreich die Ausbildung war, egal wie viel Erfahrung man gesammelt hat, es ist einfach unmöglich, all die Weisheit anzusammeln, die nötig ist, um das eigene Business zum Erblühen zu bringen.
Also habe ich die schlauesten, erfolgreichsten Unternehmer und Unternehmerinnen gefragt, die ich kenne – und einige, die ich nicht kenne –, was die besten Geschäftsratschläge sind, die sie je erhalten haben. Ich hatte mir vorgenommen, Leute zu befragen, die große oder auch kleine Unternehmen leiteten. Es sind schließlich definitiv nicht die großen Unternehmen, die den Markt beherrschen, wenn es um cleveres Geschäftsgebaren geht. Tatsächlich braucht man mindestens genauso viel – wenn nicht mehr – Arbeit, Intelligenz und Durchhaltevermögen, um ein kleines Unternehmen zu leiten, wie um CEO eines Unternehmens der Fortune 500 zu sein, bei dem man wesentlich mehr Ressourcen zur Verfügung hat.
Ich war sowohl erfreut als auch demütig angesichts der Tiefe und Nachdenklichkeit der Antworten, die ich erhielt. Für Barbara Berger, Präsidentin des Familienunternehmens Food City Markets, war eine eher finstere Warnung der beste Geschäftsratschlag, den sie je erhalten hat: „Die Sonne scheint nicht ewig." Jeder, der in der Wirtschaft tätig ist, sollte diese Worte von Barbara beherzigen, denn jedes Unternehmen erlebt einmal dunkle Tage und darauf muss man vorbereitet sein. Es ist überlebenswichtig, zu wissen, dass dies ein Teil des Lebens jedes Unternehmens ist, wenn man die unvermeidlichen Probleme und Katastrophen überstehen will, denen sich Unternehmen gegenübersehen, wenn man überleben und wieder Licht am Horizont sehen will.
Jim Cantalupo, Chairman und CEO der McDonald’s Corporation, gab folgenden Rat: „Strebe danach, den Kunden zufriedenzustellen." Diese entscheidende Perle der Weisheit, die so offensichtlich ist, aber oft vergessen wird, wurde Jim von Ray Kroc gegeben, dem Gründer von McDonald’s.
Terry J. Lundgren, Präsident, CEO und Direktor der Federated Department Stores, gibt einen guten Ratschlag, der so grundlegend ist und doch selten beachtet wird: „Blühe, wo du eingepflanzt bist." So gerne wir alle auch unsere Karriere gleich in der Vorstandsetage beginnen würden, fängt doch niemand dort zu arbeiten an. Und der beste Weg – der einzige –, um an die Spitze zu kommen, besteht darin, bei dem, was man im Moment tut, Spitzenleistungen abzuliefern.
Ich könnte weitermachen und zusammenfassen, was diejenigen geschrieben haben, die zu diesem Buch beitrugen, denn das sind sehr faszinierende und wichtige Business-Ratschläge. Aber ich will noch etwas anderes hinzufügen, bevor die Show beginnt: Es gibt keinen Ersatz für Erfahrung. Gar keinen. Allerdings gibt es zwei verschiedenen Formen von Erfahrung: Ihre eigene und die anderer. Die meisten Menschen lernen recht einfach aus ihren eigenen Erfahrungen, aber viele ignorieren schlichtweg die Erfahrungen und Lektionen, die sie von anderen erhalten könnten. Das ist töricht. Wenn man sich nur darauf verlässt, aus seinen eigenen Fehlern zu lernen, ist es unvermeidlich, dass man zu viele, möglicherweise katastrophale Fehler macht. Passen Sie gut auf! Lernen Sie von den Menschen um Sie herum. Es gibt keine Entschuldigung dafür, dieselben Fehler zu machen, die andere gemacht haben. Wenn Sie es tun, dann sind Sie selbst daran schuld und sollten keine Sympathie und kein Mitleid erwarten.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass man auch von der Weisheit anderer profitieren kann. Nicht nur die Fehler, die andere bei Geschäftsentscheidungen gemacht haben, sind wertvoll, es sind auch die guten Entscheidungen, die Inspiration, die Einsichten und die Offenbarungen, die Menschen aus der Wirtschaft zu bieten haben. Sehen Sie zu, hören Sie zu und lernen Sie. Sie können nicht alles selbst wissen – jeder, der denkt, er kann es doch, ist zum Mittelmaß verdammt.
Ich will hiermit meine tiefe Dankbarkeit all denen gegenüber zum Ausdruck bringen, die sich die Zeit genommen haben, zu Der Weg nach oben beizutragen. In diesem Buch werden Sie alle möglichen Perlen der Weisheit finden. Aus den Fehlern anderer zu lernen wird Ihnen Ärger vom Leib halten; die guten Lektionen – die besten Ratschläge fürs Business – werden Sie schwungvoll in Richtung Erfolg katapultieren.
DER WEG NACH OBEN
GEORGE ABERCROMBIE
President und CEO von Roche North American Pharmaceutical Operations
Ich hatte das Glück, meine gesamte Karriere mit Medikamenten arbeiten zu können, mit verschreibungspflichtigen Produkten, die für Hunderte Millionen Mütter, Väter, Großeltern, Kinder und Freunde auf der ganzen Welt wirklich etwas bewirken. Ich glaube nicht, dass es viele andere Geschäftsleute gibt, die das von sich behaupten können.
Sich selbst in die Lage des Kunden versetzen
Nachdem ich in North Carolina als Apotheker gearbeitet hatte, begann ich meine Karriere in der Pharmaindustrie als Handelsvertreter. Als ich damit anfing, Ärzte und andere Vertreter des Gesundheitswesens anzurufen und mit ihnen über die Effizienz und Sicherheit unserer Produkte zu reden, erhielt ich einen einfachen, aber sehr wirkungsvollen Rat, der seither mein Denken in diesem Business bestimmt hat: Verkaufe die Medizin, als würde sie von deiner Familie, deinen Freunden oder dir selbst benutzt. Das bedeutete, die Nebenwirkungen eines Medikaments genauso ausführlich zu erklären wie die positiven Effekte, und der Versuchung zu widerstehen, den Wert des Medikaments übermäßig herauszustreichen, um die Verkäufe anzukurbeln. Ich gab den Leuten, die im Gesundheitssystem arbeiteten, alle Informationen, die sie brauchten, um die besten Entscheidungen für ihre Patienten zu treffen. Bis zum heutigen Tag lasse ich mich bei meiner Arbeit vom Gedanken an die Menschlichkeit jedes Patienten leiten.
ADAM M. ARON
Chairman und CEO von Vail Resorts, Inc.
Versuchen Sie, so weit wie möglich nur Geschäfte mit guten und ehrenhaften Menschen zu machen. Wenn Sie nur mit ehrlichen Menschen Geschäfte machen, dann brauchen Sie keinen Vertrag, wenn Sie aber mit unehrlichen Menschen Geschäfte machen, wird kein Vertrag Sie schützen können.
Machen Sie sich keine Sorgen um Verträge
GERARD J. ARPEY
President und CEO von American Airlines
Direkt nachdem ich zum Chief Financial Officer der AMR Corporation ernannt worden war, gab mir der ehemalige Chairman und CEO, Al Casey, folgenden Rat: „Leihen Sie sich Geld, wenn Sie es können, nicht, wenn Sie es müssen." Das war ohne Zweifel der vernünftigste Businesstipp, den mir jemals jemand gegeben hat.
Meiden Sie Kredite
DIANE N. BARK
President von DHB Financial Services, Inc.
Ich habe wirklich alles auf die harte Tour lernen müssen, ohne hilfreiche Geschäftstipps. Manchmal glaube ich, das ist es, was einen Menschen erfolgreich macht. Fehler zu machen ist eine großartige Gelegenheit, zu wachsen und zu lernen.
Wenn es irgendeinen Rat gibt, den ich gerne gehört hätte, dann wäre es folgender gewesen: Seien Sie leidenschaftlich, wenn es um Ihre Arbeit geht, denn das wird Ihr Leben auf lange Sicht sehr viel erfreulicher machen. Tun Sie nichts, nur weil Sie damit eine Menge Geld verdienen werden. Hören Sie vor allem auf Ihr Herz und auf Ihren Verstand, denn diese werden Sie in die richtige Richtung lenken.
Folgen Sie Ihrem Herzen
THOMAS J. BARRACK JR.
Gründer, Chairman und CEO von Colony Capital, LLC
Verwechseln Sie nicht Anstrengung mit Resultaten.
Nur die Resultate zählen
NAPOLEON BARRAGAN
Chairman und CEO von 1-800-MATTRESS
Ich verkaufe seit mehr als 20 Jahren Matratzen. Ich suchte immer nach der besten Marke, nach der besten Qualität, dem besten Wert und den innovativsten Produkten, um sicherzugehen, dass ich meinen Kunden das Beste anbot. Meine Suche nach diesen Informationen führte zu langem und mühsamem Studium der verschiedenen Marketingmaterialien, die jeder Hersteller sorgfältig zusammenstellt.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Vor einigen Jahren hatte ich das Glück, einen Vizepräsidenten für Marketing einzustellen, der einen tollen Lebenslauf im Matratzenhandel vorweisen konnte. Kurz nachdem er sich eingearbeitet hatte, sagte er: „Lass uns sie aufmachen und selbst sehen, was in den Matratzen ist, die wir verkaufen." Wir öffneten die Matratzen, die wir anboten, und die der Konkurrenz und stellten fest, dass Verpackung und Marketingmaterial nicht die einzige Quelle für Informationen sind.
Ich war immer ein vertrauensvoller Mensch und will es auch weiter sein, aber das heißt nicht, dass ich den wertvollen Rat meines Vizepräsidenten ausschlage: Verstehen und befolgen Sie den Rat, den Microsoft zur Firmenpolitik erhoben hat: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
ANNE BEILER
Gründerin und CEO von Auntie Anne ’s, Inc.
Machen Sie weiter, versammeln Sie gute Leute um sich herum, die tun, was Sie selbst nicht können, und konzentrieren Sie sich auf Ihre Talente.
Das Rezept für Erfolg
MARC BENIOFF
Chairman und CEO von salesforce.com
So seltsam sich das anhören mag, aber der beste Businesstipp, den ich je erhalten habe, drehte sich nicht darum, wie man Geld verdient – sondern darum, wie man es verschenkt.
1997, als ich Manager bei der Oracle Corporation war, verkündete Colin Powell gemeinsam mit den fünf lebenden Präsidenten der Vereinigten Staaten das Programm „America’s Promise, das die Nation darauf verpflichten sollte, sich mehr für die Jugend einzusetzen. Das motivierte den CEO von Oracle, Larry Ellison, ein philanthropisches Programm namens „Oracle’s Promise
zu starten, und ich wurde damit beauftragt, 100 Millionen Dollar auszugeben, um Schulen mit Computern auszustatten. Plötzlich lebte ich in zwei Welten. Ich verbrachte die Hälfte meiner Zeit in Management-Meetings und die andere Hälfte an Schulen in South-Central Los Angeles, Washington, D.C., Nordirland und Israel.
Tragen Sie etwas zum Gemeinwohl bei
Auch wenn wir Schulen weltweit mit Tausenden Computern ausstatteten, hatte unser kleines Team das Gefühl, nicht das volle philanthropische Potenzial von Oracle auszuschöpfen. Ich dachte an Colin Powells Aufforderung an amerikanische Unternehmen, „eine Führungsrolle einzunehmen", wenn es darum geht, Jugendhilfeprojekte anzustoßen, und Mitarbeitern bezahlten Urlaub zu gewähren, um an diesen Programmen teilzunehmen. Mir wurde klar, dass Philanthropie mehr war, als Geld zu verschenken, und ich wusste, wenn wir in der Lage gewesen wären, Oracles sämtliche Assets einzusetzen – seine Angestellten, seine Kunden und seine Geschäftspartner –, dann hätten wir einen viel größeren Beitrag leisten können.
Das war der entscheidende Moment, in dem ich zu meinem Konzept der „integrierten Philanthropie" inspiriert wurde, der Praxis, den Dienst an der Gemeinschaft von Anfang an zum Teil eines Unternehmens zu machen. Kurz nachdem ich Salesforce.com gegründet hatte, startete das Unternehmen die salesforce.com/ foundation, eine gemeinnützige Stiftung mit der Aufgabe, Philanthropie und Business zu integrieren. Gemeinsam mit privaten Geldgebern investierte salesforce.com mehr als ein Prozent der Anteile des neuen Unternehmens in die Stiftung. Und das Unternehmen verpflichtete sich, ein Prozent der Gewinne an die öffentliche Hand zu spenden, außerdem sollte ein Prozent der Angestellten-Arbeitsstunden gemeinnütziger Arbeit vorbehalten bleiben. Das 1-1-1-Modell – Anteile, Arbeitszeit und Profite – stellt sicher, dass der Beitrag des Unternehmens zu den Gemeinden, in denen es operiert, steigt, während das Unternehmen wächst.
Colin Powell nennt die Mission, die Unternehmen dazu bringen soll, sich mehr zum Nutzen der Gemeinschaft einzubringen, einen „Kreuzzug. Wenn man sich diesem verschreibt, sind die Möglichkeiten erstaunlich. Überlegen Sie nur, was passieren würde, wenn ein Risikokapitalunternehmen die Firmen, in die es investiert, dazu verpflichten würde, ein Prozent ihres Kapitals in eine öffentliche Stiftung zu stecken, die der Gemeinde dient, in der sie ihre Geschäfte tätigen. Das Potenzial der Unternehmen, die es zum Teil ihrer Unternehmensstruktur machen, „Gutes zu tun
, ist grenzenlos.
Im Juli 2000 eröffnete die salesforce.com/foundation ihr erstes Computerzentrum und bot unterprivilegierten Jugendlichen einen kostenlosen Zugang. Bei der Eröffnung war Colin Powell
