Seemannsleben: Eine Autobiografie per mortem
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Über dieses E-Book
Das Besondere an dieser Biografie ist, dass die persönlichen Gefühle der Autorin, die extra in einer anderen Schrift verfasst sind, die Kapitänsaufzeichnungen mit Charme und Empathie abrunden.
Die Biografie erzählt den Werdegang eines Jugendlichen in den 50er Jahren, dessen Lebenstraum es war, Kapitän zu werden.
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Buchvorschau
Seemannsleben - Heike A. Röben
Vorwort
Obwohl ich jetzt schon 20 Jahre Rentner bin, bekomme ich die vielen Erlebnisse -ob gut oder schlecht- nicht aus meinem Kopf. Ich werde keine Namen nennen. Viele, die dieses Buch vielleicht lesen, werden sich womöglich darin wiedererkennen. Da ich niemanden beleidigen und niemandem zu nahe treten möchte, schreibe ich ohne Nennung von Namen.
….dies war das Vorwort meines Onkels, der vor einiger Zeit verstorben ist. Ich bin seine Nichte und hatte nie wirklich viel mit ihm zu tun. Aber eines scheint uns verbunden zu haben, was mir erst jetzt im Nachhinein bewusst wurde: das „maritime" Herzblut, die Liebe zu Wasser und zu Schiffen.
Mein Onkel ist sein Leben lang zur See gefahren und hat die ganze Welt gesehen; ein paar Andenken seiner Reisen stehen bei mir auf dem Wohnzimmerschrank. Erst jetzt nach seinem Ableben habe ich das Gefühl, dass uns irgend etwas verbindet, obwohl wir beide uns leider eigentlich gar nicht richtig kannten. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass sein Hund mir einst meinen Ball zerbissen hat, da war ich ungefähr 5 Jahre alt. Einmal kam mein Onkel spontan zu Besuch und weil wir kein Bier im Haus hatten, schickte mich meine Mutter zum Kiosk an der Ecke, damit ich zwei Flaschen Bier kaufe. Und ich kann mich daran erinnern, dass er bei sämtlichen Feiern in den 80er Jahren sein Akkordeon dabei hatte, was alle immer Schifferklavier nannten. Als Kind dachte ich, dass jeder Kapitän ein Schifferklavier hat und dass das Spielen eines Akkordeons sicherlich zur Kapitänsausbildung dazugehöre. Ansonsten wusste ich eigentlich nicht viel von meinem Onkel, außer dass alle immer sagten, er sei „Kapitän auf großer Fahrt". Meiner Mutter brachte er einmal weißsilberne Latschen aus Asien mit und beim Anblick der Schuhe ahnte ich, dass Asien sehr weit weg sein musste. Aus den Erzählungen meines Vaters kannte ich ein paar Kindergeschichten, die mein Vater und sein Bruder erlebt hatten; da waren sie Kinder und es war in den Wirren des zweiten Weltkrieges. Für mich also in unbeschreiblich lang zurückliegender Vergangenheit.....
Beim Räumen seiner Wohnung gingen mir so einige Gedanken durch den Kopf: Da ist so ein langes, mit Erinnerungen vollgestopftes Leben nun einfach zu Ende. Da hat jemand die ganze Welt gesehen und lebte, während sich auf der Welt die geschichtsträchtigsten Sachen ereigneten; vom 2. Weltkrieg, über den Vietnam-Krieg, die RAF-Anschlags-Ära bis hin zu Tschernobyl und dem Mauerfall. Vieles, was das eigene Kind heute in der Schule im Geschichtsunterricht lernt: Meine Angehörigen waren
