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Die Wirklichkeit der Person
Naturwissenschaft und Religion 01: Der Anfang aller Dinge: Eine einheitliche Theorie für alles
Was ist der Mensch 01: Philosophisch nach dem Menschen fragen: Einführung in die philosophische Anthropologie
Hörbuchreihen30 Titel

uni auditorium

Geschrieben von Hanns Ruder, Bertold Hock, Stefan Weinfurter und

Erzählt von Walther Sallaberger, Bertold Hock, Stefan Weinfurter und

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Über diese Serie

Passen Wirtschaft und Ethik überhaupt zusammen? Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich erst einmal vergewissern, was Ethik ist. Sie hat zwar auch mit Moral zu tun, lässt sich aber auf diese nicht einschränken. Vielmehr ist sie eine philosophische Disziplin, die das menschliche Handeln in all seinen Dimensionen zum Thema hat. Zu diesem menschlichen Handeln zählen auch die ökonomischen Aktionen der Menschen. Dementsprechend kann man sagen, dass jedes wirtschaftliche Handeln des Menschen ethisch relevant ist. Wirtschaft und Ethik passen also gut zusammen.

Wie aber kann Wirtschafts-Ethik betrieben werden? Verschiedene Ansätze versuchen dieser Frage auf den Grund zu gehen. Und schließlich ist zu klären, welche Regeln für wirtschaftliches Handeln zu gelten haben und ob diese sich fundamental von den ethischen Normen anderer Lebensbereiche unterscheiden.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum4. Feb. 2010
Die Wirklichkeit der Person
Naturwissenschaft und Religion 01: Der Anfang aller Dinge: Eine einheitliche Theorie für alles
Was ist der Mensch 01: Philosophisch nach dem Menschen fragen: Einführung in die philosophische Anthropologie

Titel in dieser Serie (100)

  • Was ist der Mensch 01: Philosophisch nach dem Menschen fragen: Einführung in die philosophische Anthropologie

    1

    Was ist der Mensch 01: Philosophisch nach dem Menschen fragen: Einführung in die philosophische Anthropologie
    Was ist der Mensch 01: Philosophisch nach dem Menschen fragen: Einführung in die philosophische Anthropologie

    Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. PHILOSOPHISCH NACH DEM MENSCHEN FRAGEN Was kann die Philosophie über das Wesen des Menschen sagen? Sie ist keine empirische Wissenschaft. Sind allgemeine Aussagen über den Menschen überhaupt möglich oder gar sinnvoll? Im Dialog mit den Wissenschaften, aber auch mit der Tradition einer philosophischen Anthropologie von ihren Anfängen in der Antike, ihrem ersten Höhepunkt im 16. und ihrem zweiten Höhepunkt im 20. Jahrhundert wird diesen Fragen nachgegangen.

  • Die Wirklichkeit der Person

    Die Wirklichkeit der Person
    Die Wirklichkeit der Person

    Mit dem Wort Philosophie verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DER PERSON Was macht eine Person aus? Gelten für Personen dieselben Identitätsbedingungen wie für andere raum-zeitliche Objekte? Können nur Menschen Personen sein? Sind alle Menschen Personen? Wann fängt das personale Leben an? Wie können Personen trotz all der körperlichen und geistigen Veränderungen im Laufe des Lebens dieselben bleiben? Die drei klassischen Kriterien für personale Identität werden kritisch untersucht: das körperliche, das psychologische und das so genannte einfache Kriterium.

  • Naturwissenschaft und Religion 01: Der Anfang aller Dinge: Eine einheitliche Theorie für alles

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    Naturwissenschaft und Religion 01: Der Anfang aller Dinge: Eine einheitliche Theorie für alles
    Naturwissenschaft und Religion 01: Der Anfang aller Dinge: Eine einheitliche Theorie für alles

    Eine einheitliche Theorie für alles - Naturwissenschaft und Religion mit Prof. Dr. Hans Küng. Denker des antiken Griechenlands halten durch Naturbeobachtung und Vernunft die Welt getrennt von den göttlichen Sphären des Olymp. Die Philosophie begleitet den langen Weg der Naturwissenschaft über Kopernikus, Galileo, Kepler und Newton. Die Lehre des Christentums der römischen Kirche setzt immer wieder enge Grenzen. Erst Aufklärung und Moderne ebnen den Weg zum heutigen Bild der Welt, das sich aber weiterhin letzten Erklärungen und Beweisen entzieht. Einstein, Heisenberg, Schrödinger und Gödel zeigten eine vieldimensionale Wirklichkeit. Hawking scheitert mit seiner Suche nach einer Weltformel. Wissenschaft und Theologie auf dem Prüfstand eines humanen Fortschritts.

  • Religionsphilosophie (2): Grund der Welt und letzte Wahrheit

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    Religionsphilosophie (2): Grund der Welt und letzte Wahrheit
    Religionsphilosophie (2): Grund der Welt und letzte Wahrheit

    Gibt es für uns einen Bezug zum Ewigen, Göttlichen, so dass die Welt nicht einfach "alles" ist? Haben wir eine letzte Orientierung, einen letzten Halt? Die Antwort der Religion ist die, dass wir aus einem uns tragenden, aber auch uns beanspruchenden Sinngrund leben, in dem wir Halt und Orientierung finden und für den der Name "Gott" steht. Seit Beginn des kritischen Denkens im alten Griechenland wollte man diese Antwort im Diskurs denkend entscheiden. GRUND DER WELT UND LETZTE WAHRHEIT Das philosophische Nachdenken über den religiösen Glauben hatte von Anfang an das Ziel, dem Wort "Gott" eine von der Vernunft akzeptable Bedeutung zu geben. Aus diesem Bemühen sind Gedankengänge entstanden, die man später "Gottesbeweise" nannte. Der sogenannte "Kosmologische Gottesbeweis" will nun zeigen, dass sich in unserem Begriff eines umfassenden Seins eine Selbständigkeit abzeichnet, ohne die unsere Welt nicht gedacht werden kann. Er macht deutlich, dass ohne sie der Begriff Gott seinen Vernunftgehalt einbüßen würde. Ähnliches lässt sich in einer Analyse unseres Verständnisses von Wahrheit zeigen.

  • Was ist der Mensch 02: Glück, Sinn und das gelungene Leben: Einführung in die philosophische Anthropologier

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    Was ist der Mensch 02: Glück, Sinn und das gelungene Leben: Einführung in die philosophische Anthropologier
    Was ist der Mensch 02: Glück, Sinn und das gelungene Leben: Einführung in die philosophische Anthropologier

    Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. GLÜCK, SINN UND DAS GELUNGENE LEBEN Gibt es etwas, das alle Menschen wollen? Das Glück vielleicht? Worum geht es beim Glück? Oder ist es ein sinnvolles Leben, was alle Menschen wollen? Aber was ist der Sinn des Lebens? Eine dritte Antwort ist, dass alle Menschen ein Leben wollen, das ihren Wünschen und Interessen entspricht. Aber wissen die Menschen eigentlich so genau, was sie sich wirklich wünschen? Kennen sie ihre "wahren Interessen"? Wie sieht ein "gelungenes Leben" als letztes Ziel aus?

  • Religionsphilosophie (5): Das Jenseitige ist diesseitig, das Transzendente immanent

    5

    Religionsphilosophie (5): Das Jenseitige ist diesseitig, das Transzendente immanent
    Religionsphilosophie (5): Das Jenseitige ist diesseitig, das Transzendente immanent

    Gibt es für uns einen Bezug zum Ewigen, Göttlichen, so dass die Welt nicht einfach "alles" ist? Haben wir eine letzte Orientierung, einen letzten Halt? Die Antwort der Religion ist die, dass wir aus einem uns tragenden, aber auch uns beanspruchenden Sinngrund leben, in dem wir Halt und Orientierung finden und für den der Name "Gott" steht. Seit Beginn des kritischen Denkens im alten Griechenland wollte man diese Antwort im Diskurs denkend entscheiden. Mit der Frage der Personalität Gottes hängt die nach seinem Verhältnis zur Welt zusammen. Wenn Gott sich von der Welt radikal unterscheidet, scheint er ihr gegenüberzustehen. Das Verhältnis ist nur in einer Einheit von Transzendenz und Immanenz zu begreifen. Wie weit werden die verschiedenen Modelle des Gott-Welt-Verhältnisses, die in der Geschichte der Philosophie entwickelt wurden, wie Monismus, Dualismus oder Pantheismus der geforderten Differenz-Identität von Gott und Welt gerecht?

  • Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie: 03 Der Kosmos oder: Warum ist nicht nichts?

    3

    Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie: 03 Der Kosmos oder: Warum ist nicht nichts?
    Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie: 03 Der Kosmos oder: Warum ist nicht nichts?

    Naturwissenschaft und Philosophie. So war die Physik bis Mitte des 19. Jahrhunderts experimentelle Philosophie. Heute sind Naturwissenschaften und Technik die prägenden Momente. Sie entwickelten sich, gelöst von den metaphysischen Fragestellungen der Philosophie zum grandiosen Triumph menschlicher Vernunft. Trotz des großen Erfolges bleiben aber Fragen, die weder durch Physik noch durch irgendeine andere Wissenschaft beantwortet werden können. Den Grenzfragen, den Fragen nach dem Hintergrund hinter den messbaren Dingen, geht die Naturphilosophie nach. Sie tut es in der Tradition der Urväter der Philosophie, den Vorsokratikern. DER KOSMOS ODER: WARUM IST NICHT NICHTS? Hier wird das Panorama der kosmischen Geschichte aufgerollt. Es beginnt mit einem der größten philosophischen Probleme, das zugleich das größte naturwissenschaftliche Rätsel überhaupt ist: Warum ist nicht Nichts? oder physikalisch gefragt: Wie ist das Universum entstanden? Es gibt kein größeres Laboratorium für die Überprüfung der Naturgesetze und auch keine problematische Fragestellung für den Menschen. Denn wenn er auf die Welt kommt, ist die Welt ja schon da. Es stellt sich sogar heraus. Ohne den Kosmos würde es den Homo sapiens gar nicht geben. Er ist nämlich purer Sternenstaub. Und das zu 92 %.

  • Das Universum 01: Der Anfang von allem: Astrophysik

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    Das Universum 01: Der Anfang von allem: Astrophysik
    Das Universum 01: Der Anfang von allem: Astrophysik

    Prof. Dr. Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie an der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München. Im Rahmen seiner dreiteiligen Hörbuchreihe "Das Universum" behandelt er in der ersten Folge folgende Themen: Der Anfang von allem Was war die Ursache für die Entstehung des Universums? Hier zeigen sich die Grenzen der physikalischen Fundamente. Nötig wäre eine Verschmelzung von Relativitätstheorie und Quantenmechanik. Aber wie? Die Explosion Zunächst war das Universum sehr klein, sehr dicht und sehr heiß. Aber dann fing es an sich wie eine Explosion auszubreiten. Und doch auch wieder nicht. Wo hinein expandiert das Universum und was passierte als es sich immer weiter ausdehnte und abkühlte? Der Urknall Jetzt endlich sind die Kräfte da. Es beginnt sich etwas zu bilden: die Kerne von Wasserstoff- und Helium-Teilchen tauchen auf, die schon längst wieder ausgestorben sind. Eine Hierarchie der Wirkungen verändert das sich abkühlende Universum. Woher kamen die kleinen Abweichungen vom perfekten Urknall? Die Materie entsteht Die Materie nabelt sich von der Strahlung ab. Die Atomkerne fangen die Elektronen ein. Das Universum ist so kalt geworden, dass sich hier und da Verdichtungen bilden, die Keime zukünftiger Galaxien. Woher kamen diese Keime und wieso ist das Universum heute so leer?

  • Philosophische Ethik: 01 Wonach fragt die philosophische Ethik?

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    Philosophische Ethik: 01 Wonach fragt die philosophische Ethik?
    Philosophische Ethik: 01 Wonach fragt die philosophische Ethik?

    Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. WONACH FRAGT DIE PHILOSOPHISCHE ETHIK? Die beiden klassischen Antworten in der Geschichte der Philosophie lauten: (a) sie fragt nach dem Glück; das ist die Antwort der Antike (Aristoteles). Dagegen ist einzuwenden: Das Glück ist eine subjektive Größe. Jeder muss nach seiner eigenen Fasson glücklich werden. (b) Sie fragt, was wir tun sollen; das ist die Antwort der Moderne (Kant). Dagegen stehen die Einwände Nietzsches und der Soziobiologie.

  • Das Universum 02: Dunkle Kräfte und Energien: Astrophysik

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    Das Universum 02: Dunkle Kräfte und Energien: Astrophysik
    Das Universum 02: Dunkle Kräfte und Energien: Astrophysik

    Prof. Dr. Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie an der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München. Im Rahmen seiner dreiteiligen Hörbuchreihe "Das Universum" behandelt er in der zweiten Folge die folgenden Themen: Die dunkle Materie Es gibt eine Form von Materie, die ist ganz anders. Sie sendet keine Strahlung aus und sie schluckt auch keine Strahlung. Sie ist nur schwer und viel häufiger im Universum vertreten als die normale leuchtende Materie. Ohne sie gäbe es keine Galaxien, Sterne und Planeten. Was ist das? Die dunkle Energie Nach Einstein entspricht Energie einer Masse. Masse aber wirkt als Schwerkraft immer bremsend auf die Ausdehnung des Universums. Seit einiger Zeit aber wissen wir, dass es noch eine andere Energieform gibt. Eine, die die Ausbreitung des Universums sogar beschleunigt. Endet alles in einem zweiten Urknall? Die Inseln des Lichts Die Galaxien sind wie hellerleuchtete Schiffe im dunklen Meer des Universums. In ihnen strahlen die Sterne. Es gibt Scheibengalaxien und elliptische Galaxien; Zwerggalaxien und Riesengalaxien. Wie sind sie entstanden und warum sind sie alle so unterschiedlich? Der Tanz der Galaxien Viele Galaxien ziehen sich an, wie Mond und Erde. Die gegenseitige Schwerkraft lässt in den Galaxien Gezeiten wirksam werden. Gasströme rasen ins intergalaktische Medium, manche Galaxien verschmelzen miteinander, andere ändern ihre Form. Welche Kräfte sind da am Werk, dass sie sogar der Expansion des Universums trotzen?

  • Philosophische Ethik: 02 Die charakteristischen Eigenschaften moralischer Urteile

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    Philosophische Ethik: 02 Die charakteristischen Eigenschaften moralischer Urteile
    Philosophische Ethik: 02 Die charakteristischen Eigenschaften moralischer Urteile

    Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. DIE CHARAKTERISTISCHEN EIGENSCHAFTEN MORALISCHER URTEILE Moralische Probleme haben es mit Entscheidungen zu tun. Wenn wir ein moralisches Urteil fällen, behaupten wir, dass es richtig ist, in einer bestimmten Weise zu handeln, oder dass wir in einer bestimmten Weise handeln sollen. Der moralische Wert ist ein absoluter Wert, der durch keinen anderen Wert außer Kraft gesetzt werden kann. Die philosophische Ethik fragt also nach der in einem uneingeschränkten Sinn richtigen Entscheidung oder nach dem in einem uneingeschränkten Sinn richtigen Handeln.

  • Was ist der Mensch 04: Freundschaft und Liebe: Einführung in die philosophische Anthropologie

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    Was ist der Mensch 04: Freundschaft und Liebe: Einführung in die philosophische Anthropologie
    Was ist der Mensch 04: Freundschaft und Liebe: Einführung in die philosophische Anthropologie

    Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. FREUNDSCHAFT UND LIEBE Ist der Mensch tatsächlich ein Wesen, das von Natur aus auf Beziehungen angelegt ist? Oder ist er nicht viel eher ein Einzelkämpfer? Ist nicht jede Liebe letztlich egoistisch? Was für eine Rolle spielen die Emotionen, besonders die Verliebtheit, um Liebe und tiefe menschliche Beziehungen zu verstehen? Klassische philosophische Autoren, die über Freundschaft und Liebe nachgedacht haben, argumentierten dafür, Freundschaft und Liebe nicht nur als eine Beziehung zwischen zwei Menschen zu verstehen. Es geht vielmehr um gemeinsames Drittes.

  • Grosse Ideen der Wissenschaft Teil 2: Vorlesung

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    Grosse Ideen der Wissenschaft Teil 2: Vorlesung
    Grosse Ideen der Wissenschaft Teil 2: Vorlesung

    Die überragende Qualität der Wissenschaft von der Natur besteht darin, ihr Wissen in grundlegende Begriffe verpacken zu können, von denen einige sehr berühmt sind und die viele Menschen beschäftigen. Die genannten Ideen werden auf ebenso prägnante wie elegante Weise vorgestellt, wobei deutlich wird, dass die Naturwissenschaften zugleich grandios sind, aber auch geheimnisvoll bleiben. DIE GENE Gene sind in der Lage, die Ordnung eines Lebens weitergeben vererben zu können, und sie schaffen es, Leben heranwachsen zu lassen. Wie bilden sie das Leben und wie werden sie selbst gebildet? DIE ZELLE Leben besteht aus Zellen. Damit sind die Grundelemente der Körper benannt, die sich unentwegt teilen und verteilen müssen, um Augen, Ohren und andere Organe entstehen zu lassen. Wir können darüber nur staunen. DIE INFORMATION Heutige Biologen wollen wissen, wie das Leben all die Informationen sammelt, die es zu seinem Werden benötigt. Information kann am besten als das verstanden werden, was Information erzeugt. Vielleicht hat sie am Anfang des Lebens und der Welt gestanden. DIE RAUMZEIT Wir erwerben und verteilen Informationen in einem Kosmos, den Albert Einstein als Raumzeit verstanden und so für uns lebenswert gemacht hat. Die Raumzeit ist nämlich endlich und unbegrenzt zugleich genau so, wie wir Menschen dies wollen. DIE KOMPLEMENTARITÄT Wir allen wissen, dass es Dinge gibt, die einem etwas bedeuten, und Dinge, über die man sich einigen kann. Diese Dualität verträgt sich mit der Beobachtung der Wissenschaft, dass sich Wahrheiten über Dinge wie Licht und Atome nur in doppelter Form ausdrücken lassen - als Welle und Teilchen zum Beispiel.

  • Religionsphilosophie (3): Höchstes Gut und absolute Verbindlichkeit

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    Religionsphilosophie (3): Höchstes Gut und absolute Verbindlichkeit
    Religionsphilosophie (3): Höchstes Gut und absolute Verbindlichkeit

    Gibt es für uns einen Bezug zum Ewigen, Göttlichen, so dass die Welt nicht einfach "alles" ist? Haben wir eine letzte Orientierung, einen letzten Halt? Die Antwort der Religion ist die, dass wir aus einem uns tragenden, aber auch uns beanspruchenden Sinngrund leben, in dem wir Halt und Orientierung finden und für den der Name "Gott" steht. Seit Beginn des kritischen Denkens im alten Griechenland wollte man diese Antwort im Diskurs denkend entscheiden. HÖCHSTES GUT UND ABSOLUTE VERBINDLICHKEIT Sollen unsere Bewertungen begründet sein, so setzen wir einen Maßstab der Beurteilung voraus. Platon nennt ihn die "Idee des Guten". Die Gewissheit von einer letzten und unbedingten Gutheit, die nicht nur unsere subjektive Konstruktion ist, sondern ihre Gutheit aus sich selbst besitzt und somit alles Gute begründet, muss ebenfalls Bestandteil eines vernünftigen Gottesbegriffs sein. Der sogenannte "ontologische Gottesbeweis" fasst all die Beweise in das Argument zusammen, dass unser Denken sich widersprechen würde, wenn wir nicht ein Höchstes und Unbedingtes voraussetzten.

  • Religionsphilosophie (1): Gott als Thema der Philosophie

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    Religionsphilosophie (1): Gott als Thema der Philosophie
    Religionsphilosophie (1): Gott als Thema der Philosophie

    Gibt es für uns einen Bezug zum Ewigen, Göttlichen, so dass die Welt nicht einfach "alles" ist? Haben wir eine letzte Orientierung, einen letzten Halt? Die Antwort der Religion ist die, dass wir aus einem uns tragenden, aber auch uns beanspruchenden Sinngrund leben, in dem wir Halt und Orientierung finden und für den der Name "Gott" steht. Seit Beginn des kritischen Denkens im alten Griechenland wollte man diese Antwort im Diskurs denkend entscheiden. GOTT ALS THEMA DER PHILOSOPHIE Das Wort "Gott" stammt aus dem religiösen Glauben und hat von dort seinen Inhalt. Die Religion gab zunächst in ihren Mythologien Antwort auf die Fragen: Woher kommen wir? Wie ist die Welt zu erklären? Im alten Griechenland begann man nach dem allgemeinen Ursprung (der "Arché") in Begriffen zu fragen, die man aus der Anschauung der Natur oder des Denkens entnahm. Dies verband sich mit einer Religionskritik, die den Sinn hatte, über Gott oder das Göttliche Vernünftiges zu sagen. Grundlage für ein spannungsvolles Verhältnis zwischen Religion und Philosophie.

  • Religionsphilosophie (4): Personalität und ihr tieferer Grund

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    Religionsphilosophie (4): Personalität und ihr tieferer Grund
    Religionsphilosophie (4): Personalität und ihr tieferer Grund

    Gibt es für uns einen Bezug zum Ewigen, Göttlichen, so dass die Welt nicht einfach "alles" ist? Haben wir eine letzte Orientierung, einen letzten Halt? Die Antwort der Religion ist die, dass wir aus einem uns tragenden, aber auch uns beanspruchenden Sinngrund leben, in dem wir Halt und Orientierung finden und für den der Name "Gott" steht. Seit Beginn des kritischen Denkens im alten Griechenland wollte man diese Antwort im Diskurs denkend entscheiden. PERSONALITÄT UND IHR TIEFERER GRUND Kann jenes Höchste und Unbedingte in unserem Denken, Erkennen und Bewerten personal genannt werden? Zu dieser Frage gab es eine sehr kontroverse Diskussion in der Geschichte der Philosophie. Eine interessante Antwort gibt der christliche Gottesbegriff mit seiner Lehre von der Dreifaltigkeit. Sie besagt, dass Gott einerseits uns gegenüber steht als Du, zugleich aber auf unserer Seite ist, nämlich neben uns als Mensch und in uns als Geist. So ist uns ein personales Verständnis Gottes möglich, ohne dass wir ihn zu einem bloßen Gegenüber machen müssten.

  • Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie: 02 Die Naturgesetze

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    Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie: 02 Die Naturgesetze
    Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie: 02 Die Naturgesetze

    Naturwissenschaft und Philosophie. So war die Physik bis Mitte des 19. Jahrhunderts experimentelle Philosophie. Heute sind Naturwissenschaften und Technik die prägenden Momente. Sie entwickelten sich, gelöst von den metaphysischen Fragestellungen der Philosophie zum grandiosen Triumph menschlicher Vernunft. Trotz des großen Erfolges bleiben aber Fragen, die weder durch Physik noch durch irgendeine andere Wissenschaft beantwortet werden können. Den Grenzfragen, den Fragen nach dem Hintergrund hinter den messbaren Dingen, geht die Naturphilosophie nach. Sie tut es in der Tradition der Urväter der Philosophie, den Vorsokratikern. DIE NATURGESETZE Die moderne Suche nach Naturgesetzen war und ist die Fortsetzung der griechischen Naturphilosophie mit anderen Mitteln. Physik war einmal experimentelle Philosophie, deshalb sucht sie auch heute noch nach den ewigen Seinsgründen. Je einfacher und klarer die in mathematische Form gegossenen Gesetze sind, umso einfacher sind sie zu überprüfen. Für Naturgesetze gibt es keinen Gerichtshof. Sie sind immer gültig und immer wirksam. Mit ihnen wird es möglich, den gesamten Kosmos zu untersuchen und zu erklären. Der Außerirdische wäre dann auch nur ein Mensch.

  • Philosophische Ethik: 03 Gut handeln und gut sein

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    Philosophische Ethik: 03 Gut handeln und gut sein
    Philosophische Ethik: 03 Gut handeln und gut sein

    Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. GUT HANDELN UND GUT SEIN Einer der moralphilosophischen Grundbegriffe ist der Begriff der Tugend. Die Tugendethik vertritt die These, die grundlegende Frage der Ethik laute Was für ein Mensch soll ich sein? und nicht Wie soll ich handeln? Die ethische Tugend ist die Verfassung, welche die richtige emotionale Reaktion und dadurch die richtige Entscheidung ermöglicht. Es genügt nicht, dass ein Mensch gut handelt; er ist vielmehr erst dann gut, wenn er zu einer dauernden inneren Einheit gekommen ist.

  • Das Universum 03: Der Kreislauf der Materie: Astrophysik

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    Das Universum 03: Der Kreislauf der Materie: Astrophysik
    Das Universum 03: Der Kreislauf der Materie: Astrophysik

    Prof. Dr. Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie an der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München. In der letzten Folge seiner dreiteiligen Hörbuch-Serie "Das Universum" behandelt Harald Lesch die folgenden Themen: Sterne und Kerne Die Energie der Sterne scheint unerschöpflich. Woher kommt diese Energie? Nur ein fein abgestimmtes Gleichgewicht der Kräfte macht es möglich, dass unsere Sonne "scheint". Wieso sind Sterne so groß? Ein Stern ist ein gigantischer Kernreaktor in dem Kerne miteinander verschmelzen. Das Leben und Sterben der Sterne Sterne sind Gaskugeln, ihr Material entstammt großen Gaswolken. Woher kommen diese Wolken und wie entstehen in ihnen Sterne? Was passiert, wenn die Energiequellen eines Sternes versiegen? Gibt es stellare Leichen? Der große Kreislauf der Materie Bis auf Wasserstoff und Helium werden alle Elemente in Sternen erzeugt. Große Explosionen drücken die Erzeugnisse der Sterne ins Medium zwischen den Sternen. Der große Materie-Kreislauf setzt ein. Sind wir alle Sternenstaub? Von Scheiben und Kugeln Sind viele Sterne von Planeten umgeben? Wie bilden sich Planeten aus Gas und Staub? Ist unser Sonnensystem etwas Besonderes?