Der Trading-Marathon: Jeder kann die Börse verstehen
Von Susanna Wilke
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Buchvorschau
Der Trading-Marathon - Susanna Wilke
Kapitel 1
Wie ich zum Trading kam
Vor einigen Jahren hatte ich ein Rekrutierungsgespräch mit einem jungen Mann. Er war 32 Jahre auf dieser wunderschönen Erde. Er machte auf mich einen unglaublich ausgeglichenen Eindruck, aber auch ein wenig arrogant oder vielleicht selbstsicher? Er berichtete mir, er sei Broker. Wow, dachte ich, das wäre ja genau der richtige Geschäftspartner für mich. Allerdings vertrat er diese Meinung nicht. Im Gegenteil, meine Tätigkeit wäre nichts für ihn, Abhängigkeit, zu viel Verpflichtungen und Verantwortung für andere. In seiner Tätigkeit hat er die Verantwortung nur für sich selbst. Dabei fährt er gut, kann überdurchschnittlich davon leben und er entscheidet, wie viel er verdienen will.
Angeber, dachte ich damals, und lies ihn gehen.
Zu dieser Zeit war ich für einen Berliner Strukturvertrieb im Finanzbereich tätig. Unser Schwerpunkt war die Altersvorsorge. Ein harter Job. Auf und ab, hoch und nieder, himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt. Mehr will ich dazu nicht sagen.
Dieser Mann damals ging mir nie aus dem Kopf. Ich beneidete ihn, wenn ich ehrlich bin. Versuchte mir aber immer seine Aussagen schön zu denken, na, vielleicht stimmt das ja gar nicht. Erzählen kann man ja viel. Er blieb in meinem Unterbewusstsein fest verankert, da konnte ich machen, was ich wollte.
Eine große Aufgabe, in der Planung meiner Firma, war die Zielsetzung, das Motiv. Was will ich erreichen und noch wichtiger, warum will ich es erreichen. Meine größte Motivation war die Freiheit. Ich wollte immer frei sein, selbst entscheiden, wann und wie viel ich tat, aber natürlich auch, was. Ich glaubte tatsächlich, im Strukturvertrieb ist das so. Was für ein Quatsch. Nach 13 Jahren erkannte ich, dass dies alles nur eine Lüge war.
Das einzige, was da wirklich stimmte, war die Motivation. Ich hatte ein Ziel, ich hatte ein Motiv. Und ich bin gerannt, solange, bis ich erkannte, dass ich in einem Hamsterrad sitze und mich tot renne. Es ist der falsche Weg gewesen. Wie kann man denn, wenn man so viel Verantwortung hat für Mitarbeiter, in Freiheit leben? Und was habe ich davon, wenn ich mich bis zum Burnout durchboxe und dann krank bin? Mit Freiheit hatte das wenig zu tun.
Der Gedanke, Broker zu sein, liess mich nie mehr los. Ich stellte mir immer vor, dass ich mir jeden Tag mein Geld an der Börse mache, was ich so zum Leben brauche und vielleicht noch ein kleines Vermögen aufbaue. Die Visionen von den Millionen habe ich mit der Zeit abgelegt, ich will sie nicht mehr.
Ich war einmal auf einem Vortrag von dem Lebenslehrer Kurt Tepperwein. Der sagte: „Wissen Sie, 1 Million zu erarbeiten ist gar nicht so schwer, wenn man sich mal richtig ins Zeug legt, viel schwerer ist es, diese Million zu behalten." Da ist was Wahres dran! Und seien wir doch mal realistisch, ne halbe Million reicht doch auch. Kommt drauf an, wie lange man davon leben will und wie man leben will.
Aufgrund der Krise in Europa wurde die Arbeit an der Börse aktueller und der kleine Mann, die kleine Frau fing an, sich immer mehr dafür zu interessieren. Vielleicht empfand ich das auch nur so. Wir kennen das ja, wenn man sich ein rotes Auto kaufen will dann sieht man diese roten Autos überall. Oder die Angelegenheit mit der Schwangerschaft. Seien Sie mal schwanger, was glauben Sie wie viel schwangere Frauen Sie treffen. Ok, oder Sie sind Mann einer Schwangeren.
Eigentlich habe ich mich schon immer für die Börse interessiert. Finde ich total spannend und bewundere die Leute, die das alles verstehen. Also nicht nur die Begriffe, sondern auch die Zusammenhänge. Ich habe ja auch Bankkauffrau gelernt und das auch noch bei einer Hypothekenbank. Wirklich damit gearbeitet habe ich nicht. Nur ansatzweise im Zusammenhang mit fondgebundenen Versicherungen. Mein Mann hatte vor Jahren auch mal größere Summen in Fonds investiert und nach dem 11.9.2001 große Verluste gemacht. Er hatte danach nicht auf mich gehört, sonst hätte er ein Jahr später alles zurück bekommen und noch Gewinn gemacht.
Ich habe ein gutes Gefühl für die Börse aber auch eine Schwäche. Ich bin ungeduldig.
Als die Informationen über Aktien, Fonds etc. immer mehr wurden, war auch ich infiziert und konnte nicht mehr anders, als mich „schlau machen. Wow, was man da alles so lesen kann! Zwischen
Millionär werden oder vielmehr „reich werden
bis zu „Haus und Hof verlieren" kann man grundsätzlich im Internet alles über Börse oder Trading finden.
Es gab und gibt sog. Trading-Module, in denen man mit gar nicht viel Geld ein Vermögen aufbauen kann. Ja, das stimmt sogar. Die Betonung liegt aber bei „kann", denn wenn das so einfach wäre, würde es dann nicht jeder machen? So etwas spricht sich doch schnell rum.
Stimmt gar nicht, so etwas spricht sich nicht schnell rum aber wenn jemand alles verloren hat, das spricht sich schnell rum. Wir lieben ja die negativen Geschichten. Ist ja auch langweilig, wenn man lesen würde und das täglich, dass schon wieder jemand reich geworden ist.
Aller Anfang ist schwer, oder?
Ich suchte im Internet Module, bei denen ich Trading lernen konnte. Es gibt einige mit Sitz im Inland aber auch diverse im Ausland. Ich kannte damals den Unterschied nicht. Was ist daran gut oder schlecht. Also entschied ich mich für eines und kann Ihnen noch nicht einmal sagen warum. In Google ist es weit vorn und es bot mir ein sog. Demokonto an. Das fand ich ja super. Ich bekam ein „Spielkonto da waren 25.000,-- € drauf und ich konnte mit dem Geld „spielen
jedoch mit den Originalzahlen der Börse. Also, ich konnte kaufen und verkaufen, mit virtuellem Geld aber mit der Originalbörse. Wie cool war das denn.
Wenn andere im Internet Krieg spielen, so spiele ich an der Börse. Ich probierte alles aus. Rohstoffe, wie Gold, Silber, Öl, Fonds wie Deutschland 30 (DAX) USA500, alle Europafonds, Frankreich, Italien, Spanien. Ich war fasziniert, mit Griechenland konnte ich richtige Gewinne machen. Was war denn Forex, darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Aah, Devisen, ja das war mir auch noch ein Begriff aus meiner Bankerzeit. Das machte ja richtig Spaß!
Aber ich verlor auch Geld und das ging schneller, als ich dachte. Dazu fiel mir ein Spruch ein, den meine Mutter manchmal sagte: „Wie gewonnen, so zerronnen". Und das stimmte erst recht.
Irgendwann wurde ich dann mutig und glaubte, dass ich genug Wissen hatte und Übung, um nun in das Realkonto umzusteigen. Ich bekam einen Startbonus von 25,-- € und durfte nur kleine Positionen öffnen. Dann machte es einmal „Peng" und mein Geld war weg. So schnell konnte ich gar nicht schauen. Naja, war nicht so schlimm, war nicht wirklich meins. Und ich hatte ja noch mein Demokonto. Klick, und ich konnte weiter spielen.
Ich fand heraus, was ich so falsch machte und worauf ich achten muss. Dann wollte ich natürlich meine Erkenntnisse in die Realität umsetzen. Und so startete ich mein Realkonto mit meinen ersten 100,-- €. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich
