Die Mäuse der Beckers: Mäusegeschichten und mehr
Von Wilfried Becker
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Über dieses E-Book
Wilfried Becker
Um ein Kinderbuch für die Kleinen im Familien-, Bekannten- und Freundeskreis zu schreiben, musste der Autor, promovierter Agrarwissenschaftler und Geschäftsführer von Unternehmen, erst mal 67 und Ex-Manager werden.
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Buchvorschau
Die Mäuse der Beckers - Wilfried Becker
Für Christian und Martin,
meine längst erwachsenen Söhne,
für die der Managerpapa wenig Zeit hatte
und für Etienne, Aimée, Daphne, Linus,
Max und andere Kinder von Freunden und Bekannten
In diesem Buch findest Du :
Mäusegeschichten über :
Hänschen aus Usingen Ein armer Mäuserich aus dem Hochtaunus
Jaques de Woustviller Ein Hans im Glück
Fritz from Twickenham Der Urururenkel von Frederick
Manni Maus in Kirn Ein zufriedener Einzelgänger
Willi Wühler, der Bönnsche Ein Rheinländer auf der Flucht
Topolino in Florenz Dolce vita, das Mäuseleben ist schön
Francois oder Franz Ein französischer Überlebenskünstler aus Le Vigan
Mäuse ohne Namen Erinnerung an weniger glückliche Mäuse
Und dazu noch :
Mehr über Mäuse Wissen für kleine Zoologen
Mäuserekorde und Rekordmäuse Ein Mini-Guinness-Buch der Nagerrekorde
Katz und Maus Eine alte Bildgeschichte von Wilhelm Busch
Ha ha ha Witze über Mäuse
Schöne Mäuse Eine kleine Bildergalerie
Werde keine graue Maus Ein Brief von Uwe Nachtwey
Hänschen aus Usingen
Ein armer Mäuserich aus dem Hochtaunus
Hänschen war eine Spitzmaus und lebte an den Eschbacher Felsen bei Usingen im Hochtaunus. Hänschen lebte schlecht und ärmlich so wie früher die Bauern im Hohen Taunus, bei denen es außer Brotsuppe kaum was zu essen gab. Wegen des ärmlichen Lebens war aus Hänschen nie ein Hans geworden. Er war wie alle in seiner Spitzmausfamilie ein armer dürrer Hungerleider geblieben.
An einem sonnigen Spätsommertag suchte Hänschen am Rande der Eschbacher Felsen nach irgendetwas Fressbarem. Der Hunger ließ seinen Magen knurren. So merkte er nicht, daß er von Max beobachtet wurde, dem Rauhhaardackel der Beckers auf der Ladefläche des offenen Beckerschen Kombis. Max war noch kein Jahr alt und ein lieber verspielter Junghund, von dem die Beckers meinten: „Der fängt nie was. Da ist der viel zu langsam. Wenn der von uns kein Hundefutter bekäme, würde der glatt verhungern". Alles Unsinn. Das bewies Max, als er von der Ladefläche sprang, wie ein schwarzer Blitz losschoss und das arme Hänschen packte. Wäre Hänschen eine Schlange oder eine Kröte gewesen, wäre ihm das erspart geblieben; denn vor allem, was irgendwie schlängelte, hatte Max eine angeborene Angst, und Kröten sollte man höchstens verbellen. Das hatte Max in seinem kurzen Dackelleben schon gelernt. Er hatte nämlich einmal in eine Kröte gebissen und die hatte dann Giftstoffe abgesondert, die Max gar nicht gut bekommen waren. Das half Hänschen aber wenig. Er war keine Schlange und keine Kröte.
