Trailrunning durch die Alpen: Mit Laufschuhen von Bayern in den Friaul
Von Martin Schrank
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Über dieses E-Book
In diesem Bericht erzählt ein Langstreckenläufer, der schon öfters über die Alpen gewandert ist, wie er auf einer zehntägigen Lauf-Wanderung vom nördlichen zum südlichen Alpenrand seine Hobbys verbindet, Dabei spielt das Tempo höchstens zum Erreichen der nächsten Unterkunftsmöglichkeit eine Rolle.
Ansonsten stehen die Ablenkungen und Pannen im Rampenlicht.
Martin Schrank
Der Diplomgeograph Martin Schrank wurde 1968 im bayrischen Penzberg geboren. Zu Schul- und Studienzeiten waren Fahrradtouren sein liebstes Hobby. Dabei ist er immerhin einmal in Marokko gelandet. Seitdem macht er solche Reisen nur noch sporadisch, so zum Beispiel 2004 zum Nordkap. Der Startpunkt liegt dabei grundsätzlich in Bayern. Nebenbei hat er die Auffaltung der Alpen empirisch nachgewiesen: Die Großglockner Hochalpenstraße war 2013 deutlich spürbar höher und steiler als 25 Jahre zuvor! Mit 40 hat er den Langstreckenlauf für sich entdeckt. Den betreibt er mal als Wettkampf, mal als Fortbewegung bei einer Urlaubsreise durch die Alpen. Als Buch erschienen sind bisher zwei Reise-Erlebnisberichte, jeweils mit Jahren Abstand zum beschriebenen Ereignis, nach der Überlegung: Interessant ist, woran man sich noch nach Jahren erinnert.
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Buchvorschau
Trailrunning durch die Alpen - Martin Schrank
Inhaltsverzeichnis
Trailrunning durch die Alpen
Die Idee
Die Vorbereitung
Warten
Anlauf
Aus der Karte gelaufen und kein Schulbus
Rush Hour im Märchenland
Tauernpass, Nasenbluten, Vorfreude mit Gletscherblick
Gletscher, Sturzbäche, Edelweiß
Ruhetag mit Knalleffekt und Schwefel
Mit allen Mitteln nach Italien, auch zu Fuß
Verlaufen, versumpft, traumhafte Szenerien
Sonne, Siesta und ein geduldiger Steinbock
Heiße Traumetappe auf bekannten Wegen
Auf Rommels Spuren durch Dinoland und durch Tunnels auf die Zielgerade
Zugabe: Durch das Land von Franz dem Bären
Ein Zuckerl zum Abschluss
Weitere Bücher von Martin Schrank
Impressum
Trailrunning durch die Alpen
Mit Laufschuhen von Bayern in den Friaul
Autor: Martin Schrank
Die Idee
Urlaub. Der Zugspitzultra ist seit gut fünf Wochen überstanden, und mich zieht es wieder mit Macht in die Berge. Und es ist August, einer der besten Monate für eine Alpenüberquerung. Mir spukt die Idee eines Kollegen durch den Kopf, mit minimalem Gepäck einfach mehrere Tage zu laufen. Der hat dabei zwar nicht an die Alpen gedacht, aber schließlich hab ich vor 5 Wochen in meinem 10-Literrucksack immerhin Pullover, Regenjacke, Regenhose Handschuhe, Mütze, Rettungsdecke, Wassertank, Roadbook, Handy, Landkarte und Verbandszeug untergebracht. Und ich habe einen sehr bequemen Rucksack, der dreimal so groß ist, und auch praktisch nicht wackelt. Das müsste gehen, da passen noch eine zusätzliche lange Garnitur für einen plötzlichen Wintereinbruch, mein seidener Hüttenschlafsack, ein paar Landkarten und etwas Proviant hinein. Und wenn es sich herausstellt, dass der Termin für meine von drei Ultramarathons in zwölf Wochen strapazierten Beine doch zu früh ist: Ich muss ja nicht die ganze Strecke rennen.
Das Ziel? Nachdem ich den Langstreckenlauf durch die Berge für mich entdeckt habe, habe ich den Magredi Mountain Trail auf meiner Wunschliste, der in zwei Monaten gestartet wird, und dessen Strecke ich schon bei zwei Alpenquerungen gekreuzt habe. Die Gegend fasziniert mich, auch wenn mir die Einsamkeit in den Bergen dort jedes Mal unheimlich war. Ich habe das Roadbook für den Lauf schon ausgedruckt, und von früheren Wanderungen die beiden Tabacco-Karten für die Strecke. Die Gegend auszukundschaften wäre ein nettes Ziel.
Die Route? Ich habe schon Dutzende Male auf der Landkarte die Alpen gequert, und gelegentlich aus Wettergründen Touren nicht durchgeführt. Da steht schon das Gerüst für eine Wunschroute.
Eine Alpenquerung ist kein Kinderspiel? Ich weiß, und mit dem Wissen habe ich die letzten 5 Male auch heil überstanden.
Die Vorbereitung
Eigentlich habe ich alles, was ich brauche – fast alles. Neue Stöcke hab ich vor kurzem gekauft, das ist nach 20 Jahren kein Luxus, die neuen Geländelaufschuhe mit den bissigen Stollen sind schon eingelaufen und als gut befunden. Kondition und Technik müssten nach der heurigen Wettkampfvorbereitung und einer Regenerationsphase so gut sein wie nie zuvor.
Nur bei den Landkarten gibt es noch Lücken. Eine betrifft nur einen Talhatscher, der auch mit Karte nicht spannender würde, nur schwerer. Spannend wird es in einer Ecke in Italien, wo ich auf der Übersichtskarte nur sehe, dass da ein Berg dazwischen ist. Der geniale Kartenladen in München hat alle Tabacco-Karten vorrätig, bis auf eine. Murphy’s Law. Ich beschließe, die fehlende Karte vor Ort zu kaufen. Das hab ich schon einmal gemacht – was damals die Tour in eine andere Richtung gelenkt hat, weil ich für meine Wunschstrecke keine Landkarte bekommen habe. Dieses Risiko kann ich vertreten.
Warten
Dienstag, 9. August 2011
In München regnet es und in den Bergen sind Gewitter angesagt. Ich verschiebe den Aufbruch.
Anlauf
Bayrischzell - Wörgl
Mittwoch, 10. August 2011
Ich steige gegen Mittag in den Zug nach Bayrischzell. Von dort bin ich noch nie aufgebrochen. Ich erwarte eine lockere Etappe ins Inntal ohne größere Steigungen. Etappenziel ist Wörgl.
Vom Bayrischzeller Bahnhof aus laufe ich kurz durch die hübsche Ortschaft nach Süden zur Landstraße, wo eine Brücke über den Bach anzusteuern ist. Dann bin ich auf einem gepflegt gekiesten schattigen
