Der Tag, als der Regen nicht mehr aufhörte
Von rocktpapa
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Über dieses E-Book
Nach drei Wochen Regen hat Korbinian genug. Er hält es in seiner Wohnung nicht mehr aus, zieht seine Schwimmflossen an und geht hinaus auf die überflutete Straße. Doch die Stadt ist nicht mehr dieselbe, und je länger der Junge sich hier aufhält, desto mehr verändert auch er sich. Bald wird ihm klar, dass das Anderssein zu großen Problemen führt: alle misstrauen ihm, jeder scheint nur noch das Schlimmste von ihm zu glauben. Sogar die Polizei verhaftet Korbinian schließlich, und macht sich nicht einmal die Mühe seinen Namen richtig aufzunehmen.
Zum Glück trifft er bald einen neuen Freund, der sich Aga Rell nennt, und der ihm hilft, das beängstigende Treffen mit der Ehrfurcht gebietenden "Behörde" zu meistern. Schließlich drehen sich die Verhältnisse noch einmal: Korbinian findet nach Hause, und Aga Rell ist ein Flüchtling und Fremder. Doch zusammen überwinden die beiden auch dieses Problem.
Ein Buch über Ausgrenzung und Freundschaft für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren.
rocktpapa
rocktpapa ist der Autorenname eines Autors und PR-Beraters aus München, der unter anderem einen Blog über das Leben als Vater führt und unter anderem Namen Fantasy-, SciFi-, Horror und Thrillerromane schreibt. Als ob Kinder, Berug und Schreiben noch nicht genug wären, ist rocktpapa noch dazu Musiker in einer Pop/Rock-Band. Die Entscheidung, ein Pseudonym zu nutzen, soll die Privatsphäre seiner Familie schützen und die nötige Freiheit schaffen, unbefangen über die Probleme und Gedanken eines Vaters zu berichten. Frau rocktpapa ahnt entsprechend nichts von der nebenberuflichen Karriere ihres Mannes.
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Buchvorschau
Der Tag, als der Regen nicht mehr aufhörte - rocktpapa
Der Tag, als der Regen nicht mehr aufhörte
Von
rocktpapa
SMASHWORDS-AUSGABE
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Herausgeber:
rocktpapa auf Smashwords
Der Tag, als der Regen nicht mehr aufhörte
Copyright © 2012 rocktpapa
Illustration: Corinna Naumann
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Der Tag, als der Regen nicht mehr aufhörte
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Es hatte drei Wochen geregnet, nur geregnet, und Korbinian war langweilig. Er hatte alle seine Bücher gelesen, alle CDs gehört und jeden Film schon dreimal gesehen. Seine Spielzeuge langweilten ihn, und seine Mutter hatte viel zu selten Zeit. Weil er sich eine leichte Erkältung eingefangen hatte, durfte er nicht hinaus, und seine Freunde besuchten ihn viel zu selten. Er fühlte sich furchtbar.
An einem dieser Tage hockte er vor dem Fenster auf der Heizung und starrte hinaus. Unzählige Tropfen fielen ohne Pause vom Himmel und sammelten sich in den tiefen Pfützen auf der Straße. Korbinian und seine Mutter wohnten im vierten Stock eines Hochhauses, und selbst von hier oben konnte er sehen, wie die Leute unten bis zu den Knöcheln im Wasser wateten. Er beneidete sie. Die erleben wenigstens was
, dachte er sich. Korbinian erlebte nie etwas. Seine Mutter ließ ihn nie Abenteuer erleben, erlaubte ihm nie zu toben oder spielen, wenn andere Kinder draußen waren. Manchmal wünschte er sich, sein Vater wäre noch da. Doch den hatte er nie kennen gelernt. Wenn er seine Mutter fragte, sagte sie nur Er ist fort, er ist untergetaucht.
Korbinian fragte sich, was das bedeutete, untergetaucht
. Für ihn bedeutete es nur eines, dass er nämlich niemanden hatte, der mit ihm Abenteuer erlebte.
Vor dem Fenster stieg das Wasser immer höher. Bald überschwemmte es alle Gehwege, die Autos standen bis zum Auspuff in den Fluten. Mama, es regnet immer mehr
, rief Korbinian. Das wird der Klimawandel sein
, meinte seine Mutter aus der Küche. Sie trocknete Gläser ab. Korbinian wunderte sich, was der Klimawandel ist. Er fand es blöd, wenn jemand Sachen sagte, die er nicht verstand. Deshalb ging er in die Küche und sagte:
„So ein Quatsch." Dann stampfte er wieder zurück zum Fenster. Draußen war das Wasser weiter gestiegen, von den Autos, die links und rechts an der Straße geparkt waren, sah man nur noch die Dächer. Ein Postbote schwamm vorbei, ein kleiner Hund verfolgte ihn strampelnd und versuchte, den Mann zu beißen.
Korbinian hatte keine Lust mehr, sich zu langweilen, und seine Mutter schien mit der Hausarbeit gar nicht mehr aufzuhören. Er ging zur Wohnungstüre, öffnete sie so leise, dass ihn keiner hörte, und schlüpfte in das Treppenhaus. Er stieg hinab zur Haustür und öffnete sie vorsichtig.
Was er sah, erstaunte
