PROF. DR. DIPL. SOZ.-PÄD. CHRIS DORN …
von den Shaolin einfach nur Kè lì sī genannt, weiß sehr genau, was Schmerzen und ein leidvoller Geist mit einem Menschen machen können, aber nicht nur, weil e...mehr sehenPROF. DR. DIPL. SOZ.-PÄD. CHRIS DORN …
von den Shaolin einfach nur Kè lì sī genannt, weiß sehr genau, was Schmerzen und ein leidvoller Geist mit einem Menschen machen können, aber nicht nur, weil er es als Spezialist für komplexe Stresserkrankungen oft genug gesehen hat, sondern weil er es selbst erfahren durfte, und zwar auf die richtig harte Tour. Der promovierte Neuropsychologe und Professor für Psychologie und Sozialwissenschaften war, neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit, fast 20 Jahre als Stress-Spezialist in eigener (non-profit-)Praxis tätig, bis das Leben dazwischenkam. Chris selbst betont jedoch stets, dass er für das Leid, mit dem das Leben ihn konfrontiert hat, zutiefst dankbar ist. So hat er es unter anderem auch Meister Shi Yan Lu zu verdanken, dass er noch am Leben ist, nicht mehr im Rollstuhl sitzen muss und mittlerweile wieder in der Lage ist, Dinge zu tun, die die meisten Menschen noch nicht oder nicht mehr tun können. Heute, mit Mitte 50, ist Chris nur noch Teilzeitprofessor und lebt als Shaolin ein monastic life nach dem Kodex der Shaolin. Er hat seinen Besitz verschenkt und dem materiellen Wohlstand und dem akademischen Betrieb den Rücken gekehrt. Er wohnt in einer 1-Zimmer-Mönchsklause in den Allgäuer Bergen und lebt so einfach wie möglich. Er ist stolz und dankbar, dass Meister Shi Yan Lu ihn als Teil seiner Familie betrachtet. Chris, der den Shaolin Tempel Bodensee mitbegründet hat, wirkt heute als Mental Trainer, Qi Gong Lehrer, Lehrer für Meditation und Achtsamkeit sowie als Coach und Mentor. Er hält Vorträge, gibt Seminare, schreibt Bücher und unterrichtet seine Schüler, zu denen mittlerweile auch sehr bekannte Persönlichkeiten gehören. Auf die Frage, was ihn – trotz seiner chronischen Erkrankung und der ständigen Schmerzen – antreibt, sagt er:
»Die Shaolin-Regeln besagen, dass man teilen soll, was man erhalten hat. Deshalb möchte ich all das Wertvolle teilen, das mir zuteilwurde, und zudem alles, was ich mir durch hartes Training und Selbstbeherrschung verdient habe. Es ist mein Privileg, denn teilen kann ich all das nur, weil mein Schicksal einem damals noch völlig fremden Shaolin-Meister eben nicht gleichgültig war. Aus diesem Privileg erwächst eine große Verpflichtung!«
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