Lost Places Magazine Deutsche Ausgabe 3 Juli 2015
Von Stephan Rehfeldt
()
Über dieses E-Book
In diesem Fotoband geht es um einen Lost Place, welcher in den letzten Jahren gern als Drehort für internationale Film- und Musikvideo-Produktionen diente. Das Chemiewerk Rüdersdorf, in Zeiten der DDR lief es unter dem Namen VEB Chemiewerk Coswig, Betriebsteil Rüdersorf.
Erbaut wurde das Werk bereits im Jahr 1900 von dem Unternehmen C.O.Wegener direkt an den Zementwerken der Stadt. Durch seine, zur damaligen Zeit modernen Drehrohröfen konnte industriell Branntkalk und Zement hergestellt werden.
1939 ging das Werk an die Preussag. Diese stellten während des Krieges den synthetischen Baustoff Bauxit her.
In der Nachkriegszeit demontierten die russischen Besatzungstruppen das Werk komplett und ließen nur die Drehrohröfen in den sonst leeren Hallen zurück.
Lassen Sie sich von uns zu diesem Ausflug in das inzwischen stark einsturzgefährdete Areal östlich von Berlin gelegen entführen.
Ihr LMP-Team
Stephan Rehfeldt
Herausgeber und Autor der Magazine-Reihen Lost Places Magazine
Mehr von Stephan Rehfeldt lesen
Lost Places Magazine Sonderausgabe 1 Juni 2015: Flugplatz Rangsdorf Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSylt Ansichten In HDR: Ausgabe 1 Juni 2015 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Lost Places Magazine Deutsche Ausgabe 3 Juli 2015
Rezensionen für Lost Places Magazine Deutsche Ausgabe 3 Juli 2015
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Lost Places Magazine Deutsche Ausgabe 3 Juli 2015 - Stephan Rehfeldt
Inhaltsverzeichnis
Start
index
Impressum
Start
index
LOST PLACES MAGAZINE
DEUTSCHE AUSGABE 3 JULI 2015
1
WILLKOMMEN
Vielen Dank, dass Sie die dritte Ausgabe von „Lost Places Magazine" geladen haben.
In diesem Fotoband geht es um einen Lost Place, welcher in den letzten Jahren gern als Drehort für internationale Film- und Musikvideo-Produktionen diente. Das Chemiewerk Rüdersdorf, in Zeiten der DDR lief es unter dem Namen VEB Chemiewerk Coswig, Betriebsteil Rüdersorf.
Erbaut wurde das Werk bereits im Jahr 1900 von dem Unternehmen C.O.Wegener direkt an den Zementwerken der Stadt. Durch seine, zur damaligen Zeit modernen Drehrohröfen konnte industriell Branntkalk und Zement hergestellt werden.
1939 ging das Werk an die Preussag. Diese stellten während des Krieges den synthetischen Baustoff Bauxit her.
In der Nachkriegszeit demontierten die russischen Besatzungstruppen das Werk komplett und ließen nur die Drehrohröfen in den sonst leeren Hallen zurück.
Lassen Sie sich von uns zu diesem Ausflug in das inzwischen stark einsturzgefährdete Areal östlich von Berlin gelegen entführen.
Ihr LMP-Team
1
EINFÜHRUNG ZUR AUSGABE 3
Die jüngere Geschichte des Chemiewerk Coswig begann 1950 in der DDR. Unter dem Namen „VEB Glühphosphatwerk Rüdersdorf wurden unter Verwendung der Drehrohröfen Futterphosphate hergestellt. Das Düngemittel-Endprodukt wurde auch in die westlichen Staaten als Devisenertrag verkauft und erlangte unter dem Produktnamen
Rükana" die Märkte.
Bis 1960 wurde das Werk Schritt für Schritt vergrößert und auch die technischen Anlagen ausgebaut um den stets wachsenden Bedarf an den Chemieprodukten decken zu können.
Im Jahr 1979 gab es dann noch eine Namensänderung des Werkes durch
